Montag, 31. Mai 2010

Schweizer Grosis auf Vormarsch

Impressionen, Podcasts und Protokolle, von der Veranstaltung "Zukuntfskonferenz Grossmütter Revolution" ( siehe grossmamaschatzkiste 8.März/ infos) kann man auf  http://www.grossmütter.ch/ herunterladen!

Viel, viel Vergnügen!

Donnerstag, 27. Mai 2010

Schneckenwetter

Dieses Wetter! Seit einem Monat regnet es, mindestens einmal pro Tag und zu kalt ist es auch und dass im Monat Mai! Es ist zum `Güggel picken`Zitat: meine Grossmutter, bedeutet: zum Verrücktwerden, oder frei übersetzt:  man könnte den Hahn ärgern.

Was tun, wenn man keinen Hahn hat, den man ärgern könnte und es immer regnet? Was hat meine Oma immer gesagt? Regen gibt eine schöne Haut ( darum hätten die Engländerinnen immer einen schönen Teint) Regen ist gut für den Salat und für die Schnecken!

Also, in die Stiefel und Regenmantel darüber, so ein bisschen Regenwetter kann doch einen Seemann nicht erschüttern( Zitat: meine Grossmutter.)

So gings dann hinaus, mit dem kleinen Enkel an der Hand und wir zogen durch das ganze Land ( Garten), auf Schneckenjagd. Wer findet die kleinste, wer die grösste, wer die mit den schönsten Streiffen? Da, ging die Wette los! Jeder wollte natürlich die schönste Schnecke haben. Grossmutter lud sie aber alle vorsichtig in einen Schuhkarton, der ausgepolstert war mit Gras und Blätter. Und dann ging es nach Hause mit unserem Schneckengut.  Diesen, baute unsere Grossmutter aus einem Zündholzschächteli ein Wägelchen, welches sie mit einem Schnürchen wie eine Deichsel der Schnecke um das Häuschen legte und dann spielten wir Schneckenpostwagenrennen! Auf einem alten Kuchenblech! Das war eine Gaudi!
Heute würde vielleicht jemand kommen und sagen die hat eine Schneckenmanie oder die ist eine Kleptomanin weil sie den Vögel dass Essen raubt!
Ist mir noch so egal- was ich damals an Respekt und Bewunderung an den kleinsten Lebewesen gelernt habe, hat mir meine Grossmutter beigebracht!

Dienstag, 25. Mai 2010

Von Katzenbücher und Chömmed Chinde mir wänd singe

Viele Bilderbücher gab es in meiner Kindheit nicht gerade, da war die Bibel in Bildern, von Julius Schnorr von Carolsfeld, in der ich stundenlang die eindrücklichen, biblischen Figuren bewunderte, dann hatten wir noch die Wurzelkinder, ein allerliebestes Buch. Das Buch handelte von Mutter Erde, die im Frühling die kleinen Wurzelkinder weckt- und  mit den Blumen bunte Kleidchen näht und die Käfer frisch bemalt und als dann alles bereit war, zogen die Wurzelkinder fröhlich in die Welt hinaus und dort erlebten sie allerlei, bis der Herbst und der Sturm kommt und die Blumenwelt halt wieder schlafen geht, bis zum nächsten Jahr.

Und dann hatten  wir noch ein Buch, ein Liederbuch, mit Noten, auf dessem Buchdeckel ein schöner, blühender Baum, unter dem eine Frau und Kinder am Boden sitzen und singen, abgebildet ist.  "Chömmed Chinde mir wänd singe",  so der Titel des Buches, im Untertitel stand `schöne Kinderlieder`.

Dieses Buch mit den allerliebsten Illustrationen von Eugen Hartung wollte ich, meinen Kindern, nicht vorenthalten. So, habe ich dann, meinen Kindern,  die Lieder, welche meist in schweizerdeutsch sind und von den Jahreszeiten handeln, vorgesungen, so wie sie unsere Mutter, uns schon vorgesungen hat. Und jetzt kürzlich, kam meine Tochter,  und  fragte mich: "Mama hast Du eigentlich das Buch, mit der Mutter, die unter dem blühenden Kirschbaum mit den Kindern sitzt und singt, noch?"
Da, ging ich eilend auf den Estrich und fand das Buch, wie sah es aber aus! Warum habe ich eigentlich dieses zerfledderte, verlesene Buch noch aufbewahrt?  Zwei Generationen schauten und sangen sich da durch und jetzt muss es noch eine dritte Generation aushalten?
So, komm, mein liebes Buch machen wir dich wieder fit, für den nächsten Auftritt!  So klebten und hefteten meine Tochter und ich das Buch, so gut es ging wieder in die richtige Position und als wir dann alle Seiten beieinander hatten und  vorsichtig Seite um Seite umblätterten, entdeckten wir überall, liebgeworden Bilder: die Katze im Schnee, das Mädchen mit den Handschuhen, der Kirschbaum, die Kinderhochzeit, Blumen und Spritzkanne, Vögel und Häschen. Irgendwie, lag ein kleiner Zauber über den Bildern und berührte mein Herz und das meiner Tochter, jedenfalls auch!

Auf alle Fälle, hat  meine Tochter das Buch mitgenommen, mit der Absicht, ihren Schüler ein paar dieser Lieder, aus diesem Buch beizubringen. Ein bisschen wehmütig war es mir schon, unser Liederbuch weggeben zu müssen- anderseits freute es mich- dass dieses, schon ein wenig alte Schweizerliedergut weitergetragen wird und in vielen, kleinen Kinderherzen zum klingen kommt- Der Gugugg uf em dirre Ascht.. Es schneielet, es beielet.. da hoch uf de Alpe... I ha es chlises Schiffli und go ne mit zum See..

Beim recherchieren dieses Buches habe ich noch ein paar interessante Entdeckungen gemacht. nämlich, dass das Buch `Chömmed Chinde mir wänd singe` von der Firma Maggi im Kempttal, ` für Mutter und Kind und alle Kinderfreunde`,  im Jahr 1946, als Werbegeschenk,  herausgegeben worden ist und dass der Illustrator des Buches Eugen Hartung in Zürich öffentliche Gebäude ( weiss aber nicht welche!) bemalte und auch der Illustrator der sehr lustigen Katzenbücher, Das fröhliche Katzenjahr, Die fröhliche Katzenfamilie, die fröhliche Katzenschule und Die fröhlichen Katzenabenteuer, ist. Dies sind lustige Katzengeschichten mit Katzen, die angezogen sind wie Menschen, allerdings nicht mehr der heutigen Mode entsprechend. Die Bücher müssen irgendwann in den 40er Jahren entstanden sein. Konnte es leider nicht herausfinden! Mich würde es noch interessieren in welchem Verlag diese Bücher zum ersten mal erschienen sind und wann genau? Weiss es zufällig jemand? Dann bitte schreibt mir doch!

Nun, aber wieder zurück zu meinem `weitergereichtem `Chömmed Chinde mir wänd singe`  - das Buch, so sagte mir dann eine liebe Freundin, gibt es wieder neu zu kaufen, sogar mit CD, im Musikverlag Hug + Co.
Sie selber kaufte es auch wieder, da ihres auch nicht mehr im besten Zustand war, für ihre Enkel!
So singen wir fröhlich in den Tag hinein, trotz allem und erst recht! Hab Sonne im Herzen ob`s stürmt oder schneit der Himmel voll Wolken die Erde voll Streit. Gedicht von Cäsar Flaischer 1864- 1920. In der Zeit des Naturalismus!

Freitag, 21. Mai 2010

Rrhabarrberrr, Rrhabarrberrr



Rhabarberwähe nach Zürcher Art

Für einen Kuchen von 28 cm Durchmesser:
 1 kg Rhabarber, 1 Kuchenteig ausgewallt, 2 Essl.Paniermehl, Butterflocken, 5 Essl. Zucker, 2 Eier, 1 TL Maizena, 2,5 dl Milch oder Rahm, 1/2 TL Zimt oder Vanillezucker.

Die Rhabarberstengel in kleine Würfelchen schneiden. Den Teig in das Blech legen, mit einer Gabel mehrmals einstechen. Nach Belieben mit Paniermehl bestreuen. Zuerst die Butterflocken nachher die Rhabarberwürfel darauf verteilen. Mit 3 EL Zucker bestreuen und dann im vorgeheizten Backofen bei 220°, 10 Min.  backen.
Verquirlte Eier, Maizena, Milch oder Rahm mit Zimt oder Vanillezucker verrühren. Den Guss über den Kuchen giessen und weiter mit 200°,  20-30 Min. backen. Restlicher Zucker darüberstreuen und nochmals für 5 Min. in den Ofen schieben.


Hatten wir Kinder früher ein Geheimniss untereinander und die Anderen durften es nicht hören, musste die  welche das Geheimniss nicht hören durften ganz laut, vor sich hinmurmeln:
Rrhabarrberrr- Rrrhabarrrberrr- Rrrhabarberrr- Rrrhabarrberrr-Rrrhabarrberr- Rrrhabarrrberrr.


Montag, 17. Mai 2010

2. Oekumenischer Kirchentag in München

In der Messehalle, im Olympiapark und in der Innenstadt von München wurde gefeiert! Ueberall in der Stadt spielten Blaskapellen, überall gabs Würste und Ständel und überall waren Menschen! 125 000 Menschen besuchten den 2. oekumenischen Kirchentag. Von mehr als 3000 Veranstaltungen, Gottesdienste, Bibelarbeiten, Konzerte, Kabaretts, Workshops, Vorträge oder Podiumsgesprächen, konnte man auswählen!  Da gab es Hallen, für die Jugend, für die Senioren, für die Mission, für den Mann, die Frau, die Kongregation, Diakonissen, Altenpflege, Kindersozialwerke, Friedensgruppen, Schwule und Brüder der Barmherzigkeit!
 Gottes Bodenpersonal sitzt wahrhaft nicht tatenlos auf dem Boden!
Ich freute mich über die vielen sozial, wichtigen Institutionen, die oft, dank freiwilligen Arbeit funktioniert - da staunte ich, über diese Fülle! Viel Leidenschaft, für die Sache war auch zu spüren! Junge Menschen, eine Jugendgruppe aus Sachsen, zum Beispiel, baute einen Parcour mit winzig, kleinen Hindernissen und liessen jedermann/ frau mit einem Rollstuhl da durchfahren. Da konnte man selber feststellen, wie schwierig es ist eine Stufe, von nur 5 cm, zu überwinden!
 Grossmütter und Grossväter waren auch präsent! Oft mit Aktionen, wie Lese- oder Rechenhilfe in der Schule, Aufgabenhilfe nach der Schule, Grossmama/vater sein für Kinder, die keine Grosseltern haben, Fahrdienste etc.Solche Engagements seien Antworten der Grosseltern Generation, auf die Pisastudie, der wachsenden Familienarmut und den leeren öffentlichen Kassen- so geschrieben, in einem Prospekt vom "Verein Grosseltern stiften Zukunft",- der in Nürnberg, seinen Sitz hat. Ueberhaupt generationsübergreifende Projekte haben mich selber am meisten interessiert, da ich ja nun selber zu dieser älteren Generation gehöre. Wissen aus eigener Erfahrung weiter geben in welcher Form auch immer, sehe ich als einen wichtigen Aspekt in meinem nicht mehr unendlich langem Leben! Ich jedenfalls wurde inspiriert, gestärkt und bestärkt, am 2. oekumenischen Treffen in München! Wenn ich auch nicht an einen Zusammenschluss der Kirchen glaube, waren es doch über 10 000 Menschen die gemeinsam beim Abschlussgottesdienst, das Abendmahl einnahmen und diese, sind es doch, die die Kirche ausmachen! Der Papst allein, die Bischöffe und Kirchenoberhäupter können nämlich nichts tun ohne Volk und gerade desshalb war ich am ökumenischen Kirchentag, weil ich Hoffnung habe und  an einem Wachstum der Mitmenschlichkeit, der Rücksichtnahme und der Achtsamkeit untereinander, festhalte. Und dass wurde an der 2. oekumenischen Grossveranstaltung, meiner Meinung nach, immerhin gewagt!

Mittwoch, 12. Mai 2010

Achtung! Grossmamaschatzkiste geht auf Reisen!
Mit zwei andern kleinen Schatzkisten, nach München, an den ökumenischen Kirchentag! Habt ein wenig Geduld, nächste Woche mehr davon!

P.S. Schaut ihr mir ein bisschen nach den Turmfalken?

Lieben,leiten,leben

Bücher

Lieben,leben,leiten
Das Ehebuch für Führungskräfte
von Käthi und Daniel Zindel-Weber

Warum gerade dieses Buch  in einem Grossmutter Blog?  Ist dieses Thema, in meiner Generation, nicht vorbei, passé? Ich meine nicht! Haben wir als Grosseltern nicht auch einen Auftrag, zu Führen und zu Leiten? Stehen wir nicht in einer gewissen Weise einem `erweiterten Familienverband` vor? Und ich kann mir auch vorstellen, das vorliegende Buch,  jemandem aus meiner nachfolgender Generation, als wegweisende Literatur, zu empfehlen.

Das Buch beschreibt im 1. Teil, in einem `Ehe ABC` alltägliche Begriffe wie z.B.Vater, Portemonnaie, Charakter etc. K. und D. Zindel beleuchten diese Kapitel von beiden Seiten, einer ER- und einer Sie- Seite, das bringt Licht, in die, oft unausgesprochenen Situationen, welche leicht zu Missverständnis führen könnten, im kleineren Verband der Familie.
Familien sind aber auch involviert in die Arbeitswelt von Vater und Mutter, so wird der Leser im Teil 2, mit dem Titel: Ehepaare in Führungsverantwortung, an die Thematik:  Ehe, Familie und Geschäft unter einen Hut zu bringen, hingeführt. Dabei weisen die beiden Autoren wie auch im 1. Teil auf den Trialog hin- gemeinsame Entscheide, unter freiem Willen, und der Zusage einer 3. Instanz, Gottes Wille, mit einbeziehend.
Da, wird auch über Druck geschrieben-Druck von aussen oder wie gehe ich um mit innerem Druck- oder, der Ehepartner als Druckventil. Auch über Flexibilität in Geschäft-Ehe -Familie, oder was spielt  der Begriff `Verlässlichkeit` für eine Rolle?
Das Buch ist gut strukturiert und enthält zuverlässlige Informationen, Zweier selbstherausgeforderten und mitbetroffenen, in der Seelsorge tätigen Personen.
Dabei rühren sie nicht im eigenen Brei, da wird geteilt! Damit geschieht was geschrieben steht,nämlich dass der Wille Gottes, das ist das Wohl Aller- , zum Ausdruck kommt!
Und dort wo der Wille Gottes gelebt wird,  wird es lebendig! Und um diesem Leben Sprache zu geben geht es in diesem Buch! Ich empfehlen dieses Buch allen die an ihrem Platz auf irgendeine Art Verantwortung ernst nehmen und sich dieser ehrlich stellen wollen.

Zu den Autoren:
Käthi Zindel- Weber, geboren 1959, ist Lehrerin/ Seelsorgerin und leitet das Rhynerhus, eine Erziehungs-und Lebensberatungstelle in Zizers/ Graubünden.
Daniel Zindel geboren 1958 ist Theologe und Leiter der Stiftung " Gott hilft" ein christliches Sozialwerk in der Schweiz. Zindels sind Eltern von vier Erwachsenen Kindern und auch in der Beratung von Ehepaaren tätig.


Montag, 10. Mai 2010

Dann freut sich der Himmel

In der Bibel wird oft von Schafen und Hirten erzählt. Zum Beispiel erzählte Hesekiel, ein alter Bibelerzähler, etwas von schlechten Hirten. Von Hirten welche nur an sich denken und dabei ihre Schafe vergessen. Einzig, denken sie daran, mit ihren Schafen so schnell wie möglich reich zu werden. Die Schafe müssen Wolle und Fleisch liefern, ob es den Schafen dabei gut oder schlecht geht, interessiert niemand und wenn ein Schaf erkrankt, dann lässt der schlechte Hirte das verletzte Schaf einfach liegen und in der Nacht lässt er die Schafe alleine, nicht einmal einen Wachhund stellt er vor die Türe. Meistens sind schlecht bewachte Schafe schwach und werden schneller krank, als gut behütete Herden.

Und manchmal, sagt Hesekiel geht es den Menschen genauso, sie werden arm und traurig und wissen nicht wohin, weil sie keinen Hirten haben.

" Schaut nach oben", ruft Hesekiel den Menschen zu. " Betet zu Gott, er hört euch, er will euch einen Hirten senden. Für Gott seit ihr so wichtig wie die kleinste Ameise oder der grösste Elefant!"

Da hörten viele Menschen auf Hesekiel und diese wurden durch manche Stürme des Lebens getragen!

Als dann viele Jahre später Jesus auf der Erde lebte und die Menschen lehrte- Jesus kannte die Geschichten von Hesekiel und Jesus wusste, dass die Menschen immer wieder schlechten Hirten nachlaufen und dabei vergessen, dass Gott eigentlich etwas Gutes für sie plant-, sagte er zu seinen Schüler: Dass er der gute Hirte sei und dass seine Schafe seine Stimme hören und kennen. Da staunten die Jünger. " Erzähl!", sagten die Jünger," wie meinst du das?"

Und da erzählte Jesus seinen Freunden folgende Geschichte:

Ist einer unter Euch der, wenn er 100 Schafe hat und er sieht das ihm eines fehlt, sich nicht um das eine verlorenen Schaf kümmert. Er geht und sucht es und wenn er es gefunden hat nimmt er es auf seine Schultern und trägt es nach Hause, er ruft es seinem Nachbarn: " Freut euch mit mir, denn ich habe mein Schaf gefunden, dass verloren war."

Und so gibt es Freude im Himmel über jeden Menschen der traurig und verloren war und wieder zurück zur Herde Gottes gefunden hat.

Plötzlich erinnerten sich die Freunde von Jesus, auch an die alten Bücher und dass da steht, dass ein guter Hirte seine Schafe auf grüne Wiesen und an frisches Wasser führt. Und dass diese Schafe nie Mangel leiden müssen.

P.S. Sonntags erzählte ich den Kindern oft biblische Geschichten. Das ist so eine.

Samstag, 8. Mai 2010

Donnerstag, 6. Mai 2010

Turmfalke

Hallo Freunde

In Muttenz / BL gibts was zu sehen! Viel Spass!
Hier:  http://www.turmfalke.ch/ von der Hauptseite aus muss man auf Live Kamera klicken.Es sind 2 Kameras am Horst installiert. Eine aussen und eine innen. Wenn man auf Live Kamera ist muss man nach unten scrollen, damit man den rechten oder den linken Videofilm starten kann!

Mittwoch, 5. Mai 2010

Hallo liebe Grossmamaschatzkiste Fans!

Habe mal ein neues Layout ausprobiert!
Gefällt es Euch?

Habt einen schönen Tag, auch wenn der Himmel heute gar nicht blau ist!

Eure
Musle

Dienstag, 4. Mai 2010

Das Geheimnis meiner Grossmutter

Bücher
Das Geheimnis meiner Grossmutter
von Dilek Güngör

Das Geheimnis meiner Grossmutter ist die Geschichte einer jungen Türkin aufgewachsen in einem deutschen Städtchen, als Tochter türkischer Einwanderer, und deren Begegnung mit ihrer Grossmutter in einem türkischem `Kaff`.

Zeynep, so heisst die `Enkelin`, studierte Journalismus und arbeitete bei einer Zeitung in Berlin. Als sich die dreijährige Beziehung mit einem Arbeitskollegen verlief, beschloss Zeynep die Zeit, bis sie sich wieder neuorientiert hat, bei ihren Eltern im kleinen deutschen Städtchen, wo alles ruhig dahinplätschert und geordnet ist, zu verbringen. Zeyneps Eltern fühlen sich noch stark verbunden mit Mutter und Schwiegermutter und den Verwandten in der Türkei. Grossmutter wird krank und weil man nie weiss, ob die Grossmutter bald stirbt, beschlossen die Eltern und Zeynep, ins kleine türkische Dorf zu fahren.

Und dort ist allerlei los. Keine Spur von archaischer Idylle. Da ist der Onkel, der bei Grossmutter wohnt, auch ein Enkel und dessen Frau, mit Kinder. Eigentlich geht es nicht anders zu und her, als in einem Schweizerdorf, wo drei Generationen unter einem Dach wohnen.
Es geht um Aussteuer, - endlich einmal unabhängig werden, - aber man kann  nicht, -  die eigene Mauer- und die Grossmutter!
Spannend wird es, als plötzlich eine Verwandte auftaucht, mit der niemand was zu tun haben will. Was war da früher?
Das Früher, der Stolz und Würde sind Thema dieses Romans. Die Frage, woher bin ich, wohin geh ich.  Das Buch beschreibt türkisches Familien Leben.  Da geht jemand von der Welt und da ist jemand und frägt sich wie das so ist, mit der Blutrache und den unbeschriebenen Gesetzten in Familien.

Die Autorin Dilek Güngör, 1972 geb., wuchs in Deutschland auf, als Tochter türkischer Einwanderer. D. Güngör studierte Uebersetzterin und Journalistik und erhielt 2007 ein Stipendium der Kunststiftung Baden Würtenberg.