Freitag, 17. September 2010

Schnecke ist nicht einfach Schnecke

Heute gelesen in der Südostschweiz

Grossmutter erhält Preis für Gartenstudie
Auch nicht- Akademiker können hervorragende Forschung betreiben: Für Ihre bahnbrechenden Studien zum Navigationssystem von Schnecken hat der britische Sender BBC eine 69jährige Grossmutter aus dem südwestenglischen Devon mit dem Preis für Amateur Wissenschaftler ausgezeichnet- sehr zur Ueberraschung der älteren Dame. Ruth Brooks wies anhand von Experimenten- in ihrem eigenen Garten nach, dass Schnecken entgegen weitläufiger Annahme durchaus in der Lage sind, sich in ihrer Umgebung zurechtzufinden.

Alle Dinge haben eben ihren Sinn-man muss nur die Augen offen halten!  Die Dame aus Devon hat`s uns vorgemacht!
Bravo.

Dienstag, 14. September 2010

Pilzsaison

Kleine Pilzchen selbstgestrickt! Diese stülpt man dann über die Smoothis Früchtedrinkverschlüsse. Und werden im November in den Coop Filialen ausgestellt und pro verkauftes Fläschchen bekommt Pro Senectute 50 Rp. Die Aufgabe war Hütchen zu stricken und ich habe nun Pilzchen für dir Pro Senectute gestrickt! Zu Gewinnen gibt es eine Reise nach London!! Vielleicht habe ich Glück! Auch Lust auf Wolle?  hier gibt es mehr über den Strickwettbewerb zu erfahren. Morgen stelle ich Euch noch einige Expl. vor! Bis dann!

Samstag, 11. September 2010

Sonntag

Abgestorbenes Holz dient diesem Exemplar als Grundlage für das Leben. Das am Boden vermodernde, hier das bereits überwachsene Holzstück ist keineswegs nutzlos. Es ist vielmehr eine Nährstoffreserve für andere Pflanzen, wie zum Beispiel Moose und Pilze. In der Natur ist alles in sinnvoller Weise miteinander verflochten- wie bei diesem Pilz weisen viele Zusammenhänge der Natur auf die ordnenede Kraft des Schöpfers hin.

Donnerstag, 9. September 2010

Capuns und Holderlatwerie


Im September beginnt die Einmachzeit in Untervaz und die dauert dann bis Ende Oktober!
Da wird eingekocht, tiefgefroren und getrocknet- was die Natur in Feld und Wald zum Ernten anbietet. Dazu gehört auch das Kochen der schwarzen Holderkonfitüre ( Holderlatwerie) und das Capunsen.

 In vielen Häuser trifft man sich in den Küchen, für diese Arbeit. Natürlich an den Nachmittagen, damit auch noch ein wenig Zeit zum Kaffee trinken und tratschen bleibt.

 Kürzlich war ich in einer Küche zu Gast, da haben die zwei Töchter und die 80jährige Mutter an einem Nachmittag 80 Stück Capuns gewickelt! Natürlich nach dem Rezept der Mutter und die hat es doch von ihrer Mutter und fast glaub ich, gibt es soviele Capunsrezepte, wie es Mütter gibt!
Und noch was, zu meinem lieben Holunder. Pfarrer Künzle schreibt in seinem Buch `Das grosse Kräuterheilbuch`, dass der Holder ein Gottesgeschenk ist und dass die Holderbeeren viel Vitamin A und C enthalten. Latwerie ist übrigens ein sehr altes Wort und bedeutet Paste, Mus. Eine Latwerie kann aus verschiedenen Früchten gemacht werden. Ich weiss, dass es eine Kürbis Latwerie gibt und in Oesterreich ist die Zwetschgenlatwerie bekannt, bei der Zwetschegenlatwerie werden die Zwetschgen zerkleinert, natürlich den Stein entfernt und die Zwetschgen ohne Zutaten lange, lange sorgfältig zu einem dicken Brei gekocht. Man sagt so lange muss man das Mus kochen bis die Kelle in jeder Ecke der Pfanne steht... na, dann, ist die `Latwerie sicher auf Ewig haltbar!

Samstag, 4. September 2010

Sonntag

Ich schaue nach jenen Bergen fern. Mein Heil das ich begehr, von wo kommt es her? Die Hilfe kommt mir von dem Herrn, der schuf durchs Wort: "Es werde!" den Himmel und die Erde.
Flüelapass, am 2.Sept.2010

Donnerstag, 2. September 2010

Meine Grosseltern/ Erinnerungsbüro

Vom 3. Sept.-10. Okt.
zeigt das Museum für Kommunikation in Bern eine Video Ausstellung von Mats Staub.


Mats Staub 1972 lebt und arbeitet als Künstler und Dramaturg in Basel. Es studierte in Bern, Fribourg und BerlinTheaterwissenschaft, Journalistik und Religionswissenschaft (lic.phil.hist). Von 2001 bis 2004 war er am Theater am Neumarkt in Zürich engagiert, wo er zunächst als Assistent und dann als Dramaturg vorwiegend Projekte und Uraufführungen betreute. Von 2004-2006 lebte er in St. Petersburg, führte mit dem Projekt 5000 Liebesbriefe eine Russlandtournee durch und erarbeitete eine österreichische Version für die Wiener Festwochen 2006. Seit 2008 ist er mit dem Langzeitprojekt Meine Grosseltern Einnerungsbüro unterwegs.

Im Zentrum der Ausstellung  Meine Grosseltern / Erinnerungsbüro stehen Gespräche mit Besucher und Enkel und Enkelinnen, die von ihren Erinnerungen an die Grosseltern berichten.
Es geht aber nicht unbedingt um Geschichten von Früher, es geht um Erinnerungen- an was erinnerst Du dich..
was heisst sich erinnern? Erzähl!

Ich freue mich auf diese Ausstellung!
In Bezug auf die Arbeit  von Mats Staub, im Museum für Kommunikation in Bern, greift die  Zeitung Reformiert, vom August 2010, das Thema Erinnern, Erzählen und Grosseltern, auf.
Was Reformiert zu diesem Thema und zu andern Themen anbietet, kann man sich hier herunterladenhttp://www.reformiert.info/files_reformiert/5098_0.pdf