Montag, 28. November 2011

Spitzen, Spitzen.



Habe meine sovielgeliebten Trödelspitzen für Euch ausgegraben! Spitze wird unsere 1. Adventswoche!
Ich freue mich! Bis bald!

Samstag, 26. November 2011

1.Advent


Wir ziehen vor die Tore der Stadt.
Der Herr ist nicht mehr fern.
Singt laut, wer eine Stimme hat.
Erhebt die Blicke, schwach und matt.
Wir ziehen vor die Tore der Stadt
und grüssen unseren Herrn.

Allen meinen lieben Grossmamaschatzkiste Leser
Einen frohen, gesegneten 1. Adventssonntag.

Freitag, 25. November 2011

Donnerstag, 24. November 2011

Meine Kissenpuppen






Hallo, wir sind Leon und Lena
Morgen stellen wir Euch noch Berti und Bert vor!






Montag, 21. November 2011

Totenbeinli Rezept


Die Totenbeinli hat Nana( Haselnussstengeli) immer gebacken, wenn irgend eine besondere Ernte anfiel. Sei es die Kirschenernte, oder beim `Häppirra graba`.Einfach an Anlässen, wo mehrere Menschen miteinander arbeiteten und  zusammen assen. Auch beim Heuen am Berg hat Nana Totenbeinli gebacken.
Es ist ein feines, praktisches Gebäck schnell gemacht und mit wenig Aufwand können viele hungrige Mäuler gestopft werden!

Auch ab und zu im Januar und im Februar hat Nana Totenbeinli gebacken, wenn es draussen kalt war, zum Zvieri, zum Kaffee.. Nie, aber, gab es Totenbeinli an Weihnachten, für Nana waren die Totenbeinli kein Weihnachtsgebäck.
Die Totenbeinli sind relativ hart. Als Nana alt war " dunkte" sie die Totenbeinli in den Kaffee und ihre Augen strahlten dabei. 

Hier das Rezept:
SAFIENTALER TOTENBEINLI ein altes Rezept  Blechguetzli

Ofen auf 180 °C vorheizen

100g gemahlene Haselnüsse und 100g gehackte Haselnüsse in der Bratpfanne  kurz rösten.

175g Butter
250g Zucker schaumig rühren
2 grosse Eier, oder 3 kleine Eier beigeben, weiterrühren.

1 Prise Salz
Haselnüsse
1/4 Essl. Zimt
1 Messerspitze Nelkenpulver      beigeben, untereinander rühren.

500g Mehl                              
1 Päckli Natron                              Mehl und Natron gesiebt hineingeben, vermengen.        

Milch ca. 1/4 Tasse                     zugeben, rühren,  bis der Teig eine mittlere Feuchtigkeit hat.

Auf ein mit Backpapier ausgelegtem  Blech  1cm dick ausstreichen.
In den Teig mit einer Gabel Rillen einzeichnen, oder Löchli stechen.

Backen: In der Mitte des Backofens 25-30 Min. bei 180 °C


Aus dem Ofen nehmen mit Milch bestreichen und noch warm in Stengeli schneiden.


A Guata

Samstag, 19. November 2011

Sonntag


Herr Gott, du bist unser Trost und Trutz
in dieser Welt voll Sorgen,
dein Wort ist ewig Schirm und Schutz darin sind wir geborgen;
und bebet der Boden, drauf wir stehn, die Wand an der wir lehnen,
du lässest uns nicht untergehen,
hilfst uns aus Blut und Tränen.

Adolf Maurer 1930 Psalm 37
Ref. KGB 679

Montag, 14. November 2011

Marie Luise Bucher, Handweberin


Das gefällt mir. Marie Luise Bucher aus Vasön/SG, hat diesen wunderbaren Stoff gewoben.
Sie erzählte mir, dass sie in den Farben bade.
Marie Luise ist Weberin. Marie Luise ist Künstlerin. Ihre grosse Liebe sind die schwedischen Stoffe und Farben. Ich werde euch bald mehr, von meiner Marie Luise erzählen.

                                                      
                                                           Hebed a guete Tag!

Samstag, 12. November 2011

Sonntag




O Gott, du schöner Morgenstern,
Gib uns was wir von dir begehrn:
Zünd deine Lichter in uns an,
lass uns an Gnad kein Mangel han.
Johannes Zwick 1545.
ref. Gesangsbuch

Mittwoch, 9. November 2011

Die Hagebutte



Die kleine Rote - in den Hecken, - am Rosa Canina Strauch.
 Wie kann man auch, Herr Biologe, die Hagebutte, am Hundsrosenstrauch wachsen lassen?

Die Butte, altdeutsches Wort, bedeutet: Verdickung, dicklich. Also, die Dickliche die im  Hag wächst?

Für mich, - ganz klar, bist du: " Die, von und zu Hagebutte, Junkersfrau  vom Rosenstrauch".

" Nein" , sagst du," bin ich nicht!"

" La Traviata ist mein Name-die Verkehrte - die Dirne unter den Büschen:

Bin von Kopf bis Fuss auf  Rot eingestellt,
wer mich sieht, dem winke ich.
Kommt ihr Vögel,
kommt und tanzt,
pflücket mich,
dann steche ich!
Liebst Du mich,
 gibst nicht auf,
 brichst die  Butte, 
dann pass auf !

Innen voller kleinsten Nüsschen! 
Verpasst du mir ein Küsschen,
 juck  und beiss ich dich-
Kochst du mich,
dann hab ich DICH!"



Es grüsst dich herzlich
Madame 1000 Vitamin.


Rezept Hagenbuttenkonfitüre

Es ist ein riesen Arbeit! Lohnt sich aber!
Hagebutten teilen ( Stiele und  Fliege wegschneiden), dann die geteilten Hagenbutten in eine Pfanne geben und soviel Wasser beifügen bis die Hagenbutten damit bedeckt sind. Aufkochen und dann eine Stunde langsam kochen. Während der Kochzeit-  Wasser nachgeben.
( Dampfgarer 30min.). Ueber Nacht stehen lassen. Am Morgen noch ein wenig Wasser beigeben und alles nochmals aufwärmen- nicht kochen!
Dann die lauwarmen Hagenbutten  durch ein Sieb streichen Dazu benütze ich ein starkes Sieb. Meins ist von der Migros und hat 4 Füsse. Das hat sich gut bewährt. Zum Durchstreichen benütze ich einen breiten Mörserstössel, hat man keinen geht auch ein Schöpflöffel mit einer nicht zu grossen Rundung. Während des Durchstreichen giesse ich ab und zu ein wenig Wasser nach..  Das Wasser hilft wertvolle Substanzen der Hagebutte, vom Fruchtfleisch und den Hagebutte Nüsschen zu lösen. Natürlich nicht zu viel Wasser! Nur ab und zu ein wenig!
Wenn alles durchgerieben wurde setzt ihr, 2/3, von der Menge  Fruchtmark, Zucker hinzu.
Evtl. 1 TL. Vanillinzucker (gibt der Hagenbuttenkonfi einen besonderen Geschmack, kann  man auch weglassen. Ich lasse es weg. Ich finde das natürliche Aroma der Hagebutte genial.) Unbedingt aber, gehört pro  Liter Hagebuttenmark, der Saft einer Zitrone!
Dann alles aufkochen rühren und rühren bis die Marmelade dickflüssig wird. Das heisst: Man gibt auf einen kalten,trockenen Teller einen Löffel voll  Marmelade. Diese sollte nicht schnell wegrinnen, sondern dicklich und  langsam fliessen. Wenn es soweit ist, in saubere, trockene Gläser abfüllen.

P.S. Die gepflückten Hagebutten sollten wirklich  reif sein.

Rezept Hagenbuttensirup:

 Hagenbuttenmark und  Zucker 1:1  aufkochen. Pro Liter 20g Zitronensäure zugeben. Achtung schäumt! Nochmals aufkochen. Dann abfüllen in Flaschen.

Rezept Hagenbutten trocknen
für Tee

Hagenbutten teilen, auf Tuch ausbreiten und langsam an trockenem Ort trocknen lassen. Zwischendurch drehen und wenden.

Diese so getrockne Hagenbutte, sollten in feinen Stoffsäckli im Wasser ziehen. (Das Stoffsäckli braucht es wegen den Häärchen  an den Hagenbutennüsschen.)
Gibt ein kräftiger , aromatischer Tee. Stärkt das Immunsystem enthält, richtig viel Vitamin C.

Dienstag, 8. November 2011

Mauro und Maleika 4.Folge


 Die Weihnachtsgeschichte in 4 Folgen , erzählt von einer Grossmutter für andere Grossmütter und Grossväter und ihre Enkel

Nämlich dort wo die Sonne aufgeht, in der Nacht, als Jesus geboren wurde, erkannten drei weise Männer, am Nachthimmel den gleichen Stern, den Mauro in Bethlehem im Stall durch die Dachluke entdeckt hatte.
Für die drei Männer war der Himmel wie ein Buch, darin sie zu lesen verstanden. Ihre Buchstaben waren die Sterne, der Mond und die Sonne.
So, wussten die Weisen, dass dort, wohin der Stern zeigt, etwas ganz besonderes geschehen ist. " Etwas Wertvolles! Ein König ist geboren!" sprachen sie zueinander. " Wir wollen hingehen und diesem König unsere Ehre geben!"
So, ordneten die Weisen Männer ihre Diener an, 7 Kamele zu satteln. Vier für das Reisegepäck und drei Kamele, als Reittiere für die weisen Männer.
Es war eine stolze Karawane die in der Nacht dem Stern folgte und am Tag der Sonne. Sie durchzogen trockene Wüsten und stolze Städte. Sie begegneten vielen Menschen und bei den Händler kauften sie wertvolle Geschenke für den neugeborenen König,
Als die Karawane in der Nähe von Nazareth über die Strasse zog, sahen die drei Männer auf einem Hügel eine schöne, hellgraue Eselin stehen. Es war Maleika sie hielt ihren Kopf gegen den Wind und schaute in Richtung Bethlehem.
Als Maleika die grossen Kamele auf sie zukommen sah, staunte sie wie prachtvoll diese gesattelt waren und nun hörte sie wie die Männer auf den Kamelen miteinander ratschlagten und wie sie zueinander über einen neugeborenen König redeten und dass sie noch einen Esel brauchen könnten welcher ihnen die Geschenke für den König tragen sollte. Maleika streckte ihre Ohren himmelwärts! " Ein neugeborener König?", dachte Maleika, " Hat nicht Mauro davon erzählt? Von einem Kind, von Maria geboren, dessen Reich gut und ewig hält?
" Da, will ich mitgehen!" Maleika drehte sich um und liess sich von den Dienern die Geschenke auf den Rücken binden.
Die Last kam ihr leicht vor. Die Kamele beobachteten Maleika mit kurzen Blicken und liefen mit breiten Hufen, dabei wirbelten sie extra viel Sand auf, um Maleika zu aergern.
Maleika aber liess nicht locker, schüttelte den Sand aus ihrer Mähne und begann noch schneller zu trippeln. Die Kamele begannen langsamer zu gehen." Nicht so hastig, nicht so hastig!" sprach das grösste Kamel. " Wir haben doch einiges, an Wegstrecke hinter uns und überall viel erlebt!
Da begannen die Kamele neben ihr her zu trampen und erzählten über Stunden Geschichten und Abenteuer, sie waren echte Wundertüten diese Kamele.
Das Gehen ging Malaeika leicht und die Zeit verging, während die Kamele erzählten, wie sie in den Hof von König Herodes in Jerusalem kamen, um sich dort nach dem neuen König zu erkundigen! Sie erzählten, dass es dort im Schloss von Herodes, Brunnen in grosser Zahl gäbe, auch ganz verrückte Wasserkanalsysteme und Pflanzen und Blumen. Natürlich riesige Hallen und Säle, wie es halt so ist in Palästen. Weiter erzählten die Kamele von Herodes wie er gar nicht interessiert gewesen war an einem anderen König. Die Kamele wussten auch, dass bald des Königs Herodes Sohn, sein Nachfolger werde, aber dieser sei kein bisschen besser, als sein Vater. Dieser wolle nur regieren und dulde kein anderer König neben sich.
"Ja, Ja", wieherten die Kamele: " Wir waren froh wieder draussen auf dem Feld zu sein und den Himmel zu sehen!
Da! Da war auch der Stern wieder zu sehen!"
Die Kamele begannen schneller zu gehen. Die Weisen zupften ihre Gewänder zurecht und Maleika klopfte das Herz, werde ich bald den richtigen König sehen? Schneller immer schneller trabte Maleika. Plötzlich blieb sie stehen, beim Stall am Weg weidete ein schwarzer Esel. Es war Mauro.
Mauro begrüsste die Karawane, dann schubbste er Maleika mit weicher Schnauze, sachte in den Stall. So war Maleika die Erste die das kleine Kind zu sehen bekam. Hinter Maleika und Mauro kamen die Weisen, es waren auch Hirten im Stall, Männer, Frauen und Kinder. Durch die Dachluke blinzelten die Sterne. Alles schaute auf das Kind. Neben dem Kind sass Maria und als sie Mauro neben Maleika stehen sah begann sie fröhlich zu lachen: " Maleika!", sag," konntest du nicht warten, bis wir nach Hause kommen? Aber weißt du was?" Maria stand auf und kraulte Maleika in ihrem zottigen, grauen Fell, " Es ist gut, dass du hier bist, wir müssen nämlich mit unserem Kind nach Aegypten fliehen, und so wollten wir dich sowieso holen und mitnehmen, schliesslich sind wie jetzt zu Dritt!"
Dann führte Maria, Mauro und Maleika hinaus auf die Wiese, wo sich die Beiden vieles zu erzählen hatten.
Die drei Weisen legten das Gold den Weihrauch und die Myrre vor das Kind und dann knieten sie vor dem kleinen Kinde nieder.
Maria und Josef freuten sich über die Menschen die den langen Weg auf sich genommen haben um das Kind zu sehen.
So verging die Zeit. Die Könige zogen wieder nach Hause, mit dem reichsten Schatz der Erde, nämlich, dass sie den Heiland gesehen hatten.

 Mauro und Maleika begleiteten Josef und Maria und Jesus nach Aegypten. In Aegypten gebar Maleika ein kleines Fohlen, dieser bekam den Namen Bashir, das bedeutet Fröhlichkeit.
Bashir war auch dabei, als Maria und Josef mit Jesus, Mauro und Maleika nach einiger Zeit, wieder zurück in ihre Heimat, nach Nazareth zogen.