Donnerstag, 31. Mai 2012

Was eine Leihoma von 5 Jungs Abends tut!

Ins Bett plumpsen und Handarbeitshefte aus den 70er und 50er Jahren durchblättern und denken was man soo gerne noch häkeln, sticken oder stricken würde in der Freizeit!!

Wollt ihr mit mir träumen, bis die stürmische See ruhiger wird?


Aus Merk Stich IV Serie D.M.C
 Die Farben gefallen mir
So ein ovales Kissen, das mit türkis un schwarz muss ich unbedingt haben!

Das rassige Flugzeug, der Fallschirm und die Rakete!
Dass waren noch Zeiten, als die Jungs mit bestickten Turnsäcke in die Schule gingen
Ich kann mich noch erinnern, dass wir in der Handarbeit unseren eigenen Turnsack nähten!
Dass waren  unsere! Adidas und  Nike Taschen!


 Fledermausärmel und ein wunderschönes grün!

 Der kleine Foxi mit Mäntelchen




und zum Schluss, so süss, 1 Top, 3x anders

Dienstag, 29. Mai 2012

Die Dame und der Holunderlikör


Eine allerliebste Geschichte zum Thema Holder hat mir, die Schwägerin meiner Schwester zugesandt.


`Früher`,  schreibt Yvonne, in ihrem Brief , habe ich manchmal selber Holdersirup hergestellt, ich habe ihn nämlich schrecklich gern!
Aber leider bin ich da die Einzige in der Familie und so habe ich die Tradition von meiner Grossmutter langsam vergessen., daher war dein Geschenk eine besondere, freudige Ueberraschung, der Sirup ist dir gelungen, bravo und vielen Dank. ( Soviel Freude kann 1 Flasche Sirup bereiten! Juhui!)


und dann schreibt Yvonne weiter:

Meine Grossmutter genannt Uri ( Name von den Urenkeln) hatte immer Holunderlikör gemacht, den sie dann kühl stellte und ihn erst um die Weihnachtszeit kredenzte.
Sie liess den Likör aber stets einige Jahre ruhen bis er satt und dunkel wurde und der Liqueur  wie Oel aus der Flasche in das Glas glitt... wunderbar!
Mir selbst ist er nie so gut gelungen trotz der Anleitung.

Dieser Likör servierte Uri meistens als Abschluss ihrer wöchentlichen Damenkaffee Runde, die sie mit ihren Kolleginnen aus dem gleichen Haus feierte.

Dabei,  geschah es, dass der Vorrat, an lange genug gelagertem Likör zu Ende war und es darum, halt nur Kaffee `ohne` Holunderlikör  gab.

Da stand eine der Damen auf und sagte: " Ich brauche nun einen Schnäpsli, ich habe noch von dem, den Du mir zum Geburtstag geschenkt hast."

Sprach`s erhob sich und marschierte runter in ihre Wohnung..
Uri und die andere Dame warteten auf das Gute, dass da kommen sollte...

Endlich kam die brave Dame wieder, plumpste zufrieden, seufzend in ihren Sessel und bemerkte:
" So, das hat jetzt gut getan!"

Und..?

Da, passt doch der Spruch aus Wilhelm Busch`s Geschichte, `Julchen`, ganz gut:

Sein Prinzip ist überhaupt:
Was beliebt ist auch erlaubt;
Denn der Mensch als Kreatur
Hat von Rücksicht keine Spur.

Bis bald!

Danke, Yvonne für die Geschichte.

Freitag, 25. Mai 2012

Pfingsten


Gott hat uns seinen Geist geschenkt.
Halleluja.
Er kommt in unsere Herzen.
Halleluja.
Gottes Geist erfüllt die Welt;
er gibt Leben und Freude.

Pfingsten 2012
RG Nr. 505

Mittwoch, 23. Mai 2012

Holunder Schaumcreme, " Einfach köstlich".





Der Holder mit seinen Blüten hat es mir angetan.

Der Sirup aus den weissen Dolden,
mit Wasser, Sprudel, eiskaltem Wasser,
oder Prosseccho getrunken,
im Maien,  zu Zweit,
auf der Terrasse draussen,
da, möcht ich mit niemandem tauschen!
Nicht um alles Geld
in der Welt!


Prosit mein Holunderbusch!

Und heute gibt`s zum Nachtisch- Holunder Schaumcreme " Einfach köstlich"
Heute ausprobiert!

Wenn noch was vom Sirup übrig bleibt...
Lässt sich mit dem Holundersirup meine Holderschaumcreme herstellen.

Hier exklusiv für Grossmama`s die ihre Nachkommen halt wieder einmal verwöhnen dürfen!

Mit  Holunderschaumcreme * Einfach köstlich*

Rezept:
2 frische Eier
1 Esslöffel Zitronensaft
3 Esslöffel feiner Zucker
1,5dl Holundersirup
1 Schuss Prosseccho- kann auch weggelassen werden.
2,5dl Rahm

Die Eier trennen,
Rahm steif schlagen
Das Eiweiss mit dem Zitronensaft flaumig schlagen, 1 EL Zucker einrieseln lassen und weiter schlagen bis ein fester Eischnee entsteht.

Das Eigelb mit dem restlichen Zucker und dem Holdersirup und  zu einer weiss, schaumige Creme verrühren.
Mit Prosseccho abschmecken nochmals kurz rühren. ( Kann auch weggelassen werden)

Der Eischnee und der Rahm unter die Eicreme heben.
Dann zugedeckt in denKühlschrank stellen.
Mann kann die Creme auch wie ein Parfait servieren, leicht angefroren.







Freitag, 18. Mai 2012

Sonntag





Meine Blümchen haben Durst
hab`s gar wohl gesehen,
hurtig, hurtig will ich nun,
hin zum Brunnen gehen.

Frisches Wasser geb ich euch
wartet nur ein Weilchen,
Wartet nur ihr Röslein rot 
und ihr blauen Veilchen.

Seht hier hab ich Wasser schon,
trinket mit Behagen,
blüht und duftet nur recht lang,
wollt ich Dank euch sagen.

Georg Christian Dieffenbach
1822-1901



Dienstag, 15. Mai 2012

What happens in Chur


Im Bündner Naturmuseum gibt es zur Zeit eine aller, aller liebste Ausstellung!

Alles über Weidenbäume- wie sie wachsen- wieviele Sorten es davon gibt und dass die Weide eine Pionierpflanze ist.
Die kleinste Weide sieht aus wie Moos und die grösste Weide wird 35 Meter hoch!
Da wird viel spannendes gezeigt. Rund um das Museum sind echte Weiden ausgestellt!

Dass gerade dieses Jahr diese Ausstellung im Bündner Naturmuseum zu sehen ist freut mich riesig, denn ich wusste ja nicht, als ich dieses Jahr früh im Frühling fast jeden Tag an den Rhein ging und die vielen Weiden dort, mit ihren glänzenden Knospen und den kleinen pelzigen Blüten, beobachtete, eine Ausstellung über die `beugsame aber nie brechende Pflanze` gezeigt wird!

Zusammen mit dem schweizerischen Korbflechter Verband wurde die Ausstellung realisiert.
So kann man auch wunderbar geflochtene alte Körbe und allerlei aus Weidenruten hergestellte Sachen anschauen!
Zur Ausstellung wird auch ein Rahmenprogramm angeboten!

Und da habe ich mich an einen Weiden Flechtkurs angemeldet!
Ihr hört und sieht dann was daraus geworden ist!

 Die Ausstellung ist ein MUST für Alle, sie dauert bis, 19.August 2012.


Ein weiteres Highlight in Chur ist die Ausstellung im Kulturforum Würth!

Ich bin total hin von dieser Ausstellung die im Foyer von Würth international, an der Aspermontstr. in Chur, zur Zeit zu sehen ist!

Schon 3mal habe ich mir diese herrliche Sammlung  angesehen!
Aufgesaugt!
So was von schön!
Klein aber fein, eine auserlesene Ausstellung mit dem Thema Impressionismus-Expressionismus.

Die Farben und das Licht der Impressionisten, und die Kraft und die speziell satte Ausstrahlung der Expressionisten! Führen einem in die Welt der wohl spannendsten Epoche der Kunstgeschichte.

Das Forum bietet zur Ausstellung, excellente thematische Führungen von Herr Remo A. Alig.

Die Ausstellung dauert bis, 19.August 2012

Was mache ich bloss nach dem 19.August 2012 in Chur???

Links:
Bündner Naturmuseum Chur

Kultur Forum Würth/ Ausstellung Impressionisten/ Expressionisten







Freitag, 11. Mai 2012

Sonntag


Psalm 121
Ich hebe meine Augen auf zu den Bergen,
woher wird mir Hilfe kommen?
Meine Hilfe kommt von dem Herrn, 
der Himmel und Erde gemacht hat.

( Falknis am Abend, von Untervaz aus,
ganz rechts sieht man das Gipfelkreuz)

Dienstag, 8. Mai 2012

Idee zum Muttertag " Wald und Wiese Vase"

Es gibt für mich  nichts schöneres auf der Welt, als mit meinen Enkeln durch Wald und Wiesen zu streifen!
ÄüDa reden wir, singen und sammeln alles mögliche!






Was

man dazu braucht:

Alles was man an Stecken so finden kann ( müssen etwa alle den selben Durchmesser haben), Moos, Kinder finden auch immer Steine, diese sollten jedoch flach sein.

Einmachgläser, verschiedene Grössen
Gummibänder
Draht
einen Wiesenblumenstrauss.

Man schneidet mit der Gartenschere die Holzstecken nach der Höhe des Glases. Die Kinder können mit einer Laubsäge die
Holzstecken zuschneiden- Opa wird da ja auch gerne
Bildunterschrift hinzufügen
Hand anlegen.

Dann stülpt man den Gummi über das Glas und steckt die gesammelten Schätze um das Glas.



Hat man die ganze Reihe aufgezogen- kann man, wenn man nicht gerade ein braunes Gummiband hat, einen grünen Blumendraht zwei bis drei mal um das `Gartenhäglein` wickeln und zusammendrehen- dann kann man den Gummi wegnehmen- habe es so bei der kleinen Vase gemacht-  will man eine Moosvase machen legt man zuerst den Draht auf den Tisch dann die Moosteile drauf ( schöne Seite nach unten)- dann kommt das Glas auf das Moos und dann rollt man die Vase mit dem Moos und dem Draht, auf.

Jetzt brauchen wir noch einen schönen Strauss und fertig ist unsere Muttertagsvase.
Hat man keine Wiese wo man Blumen pflücken kann findet man sicher was, was man in die Vase einstellen könnte- Flieder- Gräser, oder Strauchzweige, oder Wegrandblumen! Nur keine Blumenladenblumen!
Sonst ist es eben keine " Wald und Wiese Vase"mehr!



Allen einen frohen, lieben Muttertag!
P.S.

Ist der Blumen Segen zu Ende,
lässt sich alles ökologisch entsorgen!

Samstag, 5. Mai 2012

Sonntag



Alles neu, macht der Mai,
macht die Seele frisch und frei
lasst das Haus kommt heraus
Windet einen Strauss!
Rings erglänzet Sonnenschein,
Duftend prangen Flur und Hain;
Vogelsang Hörnerklang
Tönt den Wald entlang.

Wir durchziehen Saaten grün,
Haine die ergötzend glühn.
Waldespracht neu gemacht,
nach der Wintersnacht.
Dort im Schatten an der Quell 
Rieselnd munter, silberhell,
klein und Gross ruht im Moos
Wie in weicher Schoss.

Hier und dort, fort und fort,
Wo wir ziehen Ort für Ort
Alles freut sich der Zeit,
die verjüngt erneut,
Widerschein der Schöpfung blüht
Uns erneuert im Gemüt,
Alles neu, frisch und frei,
Macht der holde Mai.

H.Adam v. Kamp 1796-1867
Melodie:

Dienstag, 1. Mai 2012

Lena und der Löwenzahn Honig



Mia und ich durften auf Lena`s Wiese Löwenzahnköpfchen pflücken.
Dafür habe ich Lena ein Glas Löwenzahnhonig versprochen.
800gr Löwenzahnköpfchen haben wir gesammelt!

Wir wollten Löwenzahnhonig kochen!

Aber, das ganze Prozedere war nicht so einfach, wie es sich herausstellte!

Nach Recherchen im Internet ist das Honig machen mit Löwenzahn Blüten keine Kunst. Nur, lange muss er gekocht werden!
Und so haben wir`s dann auch gemacht!
Fast 4 Stunden kochte und blubberte unsere Ernte im Topf.
Dann endlich war es soweit, der Honig floss zähe vom Kochlöffel
und wir füllten, die bernsteinfarbige Masse in sechs Gläser.

Als die Masse abgekühlt war und wir nicht warten konnten, vom Honig zu kosten, lag die Masse im Glas wie ein klebriges, hartes Bonbon!
Mit Messer und spitzen Gegenständen kratzten wir die Masse in langen Fäden, die gleich an der Luft zu  spitzen, wie aus Glas klirrendem Drähten wurden, heraus!

Vorsichtig lutschten wir am Faden-  und -  der schmeckte herrlich!

Es war so gut, wir konnten gar nicht mehr  aufhören, davon zu schlecken.

"Aber, so", dachte ich, "  kann ich ja niemandem unseren  selbstgemachten Löwenzahn Honig anbieten! Was soll ich mit 6 Gläser klirrender Zucker - Löwenzahnmasse?"

Wie es so ist:   Weisst nicht mehr weiter, schau im Internet - vielleicht wirst gscheiter!"

Und was kam da raus? : Löwenzahn kristallisiere ziemlich stark, wird auch zur Herstellung von Kautschuk verwendet.

Kautschuk wollten wir eigentlich nicht herstellen!

Mein Mann meinte, er könne ja damit seine Autoreifen einreiben, dann hätte sich das Ganze wenigstens gelohnt!
Witzig! Dachte ich!

Wir probierens nochmal, aber diesmal mit Gelierzucker.

Und wieder ging es auf  Lena`s Löwenzahnwiese, diesmal aber, pflückten wir nur hundert Löwenzahnköpfchen, man weiss ja nie mit diesem Taraxacum.
So heisst der Löwenzahn auf lateinisch TARAXACUM!
Benimm dich diesmal nicht so dumm! Dichtete meine Enkelin daher.

Mit Gelierzucker nach Rezept http://www.chefkoch.de/forum/2,15,521029/Loewenzahnblueten-Gelee-Gelatina-di-tarassaco.html
gings dann wesentlich rascher als beim ersten Versuch- Nur diesmal ward unser Honig zu dünn!
Ich kochte das Ganze dann noch ein Zweites und ein Drittes mal!
Geliert hat der Honig, aber, ich weiss nicht dieser Löwenzahn der hat es in sich! Ein eigenartiges Ding!

Eine Frau erzählte mir später: " Ihr sei der Löwenzahn Honig nach anfänglich richtiger Konsistenz, wieder zu einer dünnen Masse geworden! Dass sei schon komisch gewesen, aber manchmal gebe es eben im Leben Dinge, die man nicht verstehe!"
Dieser Taraxacum! Tanzt uns auf der Nase rum!
Denk ich und wandere mit einem, nach soviel Müh und Arbeit versprochenem  Glas Löwenzahn Gelee!, zu
Lena meiner Löwenzahnwiese Besitzerin.

Ich erzähle Lena von unserer Honig Kocherei - "Ach, 4 Stunden gekocht!", meint Lena." Das kann ja nicht sein! Unsere Mutter, die noch am Holzherd kochte - hätte nie 4 Stunden Zeit gehabt und auch das Holz nicht dazu! Nein, vier Stunden! Niemals hat sie den Löwenzahn Honig solange gekocht!"
Und weiter sagte Lena: "Ach, wir liebten den Löwenzahnhonig unserer Mutter- mehr als den Bienenhonig!"

Mensch, dachte ich, wie hat sie dann den Löwenzahnhonig gekocht?
So, redete Lena und ich noch  über Gott und die Welt, bis es Zeit war zum Abendessen. Und Lena von der Treppe mir nach rief:
"Anna, ich freue mich, heute Abend zum z`Nacht,  werde ich Löwenzahnhonig essen- ich werde ihn  dunken ! Weisst du was das ist"?

"Ja",  sagte ich,"den Honig mit dem Brot aufdunken"-" Genau", rief sie. "Und jetzt muss ich dir noch was sagen, es ist mir gerade eingefallen: "Den Löwenzahn Honig unserer Mutter haben wir nie mit dem Löffel, oder mit dem Messer auf das Brot gestrichen- wir haben das Brot immer im Löwenzahnhonig gedunkt!"

"Ja, dann lass es dir schmecken, Brot in Löwenzahn Honig gedunkt!

Eine neue Variante! Löwenzahn Honig im Tellerchen!"

So ging ich nach Hause und dachte: " Vielleicht, überlasse ich die Löwenzahn Honig Produktion, einfach nur noch den Bienen"!