Dienstag, 20. Dezember 2011

Abwarten und Tee trinken

Gestern hat mir meine Schwester einen Gruss geschickt, mit folgender Geschichte, den will ich weiterleiten!

Wie die Ostfriesen ihren Tee zelebrieren:

Erst kommt der Kandiszucker in die dünnwandige Tasse. Dann giesst man den heissen Tee auf - und hört genüsslich, wie der Zucker knackt. Dann schöpft man mit einem Löffelchen etwas Sahne und tunkt diese vorsichtig in die Tasse. Halt! Nicht umrühren! Abwarten und schauen, wie sich die Sahne im Goldbraun verbreitet.
Und jetzt kommt der erste Schluck:
Du schmeckst reinen, klaren Tee. Der zweite Schluck: Es wird milchiger, samtiger du schmeckst den Tee mit Sahne. Und nun der dritte Schluck: Jetzt kommt die Süsse vom Grund der Tasse dazu, wo sich der Kandiszucker langsam aufgelöst hat.

Hat sich gelohnt, oder?

Lust auf ein Tässchen?

Samstag, 17. Dezember 2011

4. Advent


O du fröhliche,
o du selige
Gnaden bringende Weihnachtszeit!
Christ ist erschienen,
uns zu versühnen.
Freue dich,
o Christenheit!

Johann Daniel Falk

Dienstag, 13. Dezember 2011

Stern aus Bast



Auf


kann man sehen wie man Sterne und Sternchen häkelt.


Es gibt keinen Augenblick
in unserem Leben, indem wir nicht einen neuen Weg
einschlagen können....

zum Beispiel häkeln lernen?
Allen einen frohen Adventsabend!


Samstag, 10. Dezember 2011

3. Advent


Dein Wort ist meines Fusses Leuchte.
Psalm 119,105

Wie schön, dass meine Füsse ein Licht haben - sie beleuchten den Weg, auf dem ich gehe, wenn es Finster ist. Ich danke Dir grosser Gott.

Mittwoch, 7. Dezember 2011

Alex Capus/ Eine Frage der Zeit

Buch 

Eine Frage der Zeit
von Alex Capus

1913. Drei Männer reisen im Auftrag des deutschen Kaisers an den Tanganikasee, um ein Dampfschiff wieder zusammenzubauen, das auf ihrer Werft in Norddeutschland gebaut und an anschliessend- in seine Einzelteile zerlegt nach Deutsch- Ostafrika transportiert wurde. Als der Weltkrieg ausbricht, werden aus dem gegenüberliegendem Ufer stationierten Briten plötzlich Feinde. Keiner will, aber jeder muss Krieg führen, denn alle sind sie Gefangene ihrer Zeit...
Mit feinem Humor und illusionsloser Klarheit erzählt Alex Capus die Geschichte dreier Männer, die in den unerbittlichen Mahlstrom historischer Ereignisse geraten.
ein raffiniert komponierter, spannender Roman von grosser Erzählkraft.


" Der hervorragend recherchierte, wunderbar erzählte Roman macht ein wenig bekanntes Kapitel deutscher Kolonialgeschichte lebendig."
Süddeutsche Zeitung Wissen

 Gibt ein Weihnachtsgeschenk für....... sag ich nicht!

Dienstag, 6. Dezember 2011

Was Grosseltern in der Adventszeit mit ihren Enkeln basteln könnten

Was ihr braucht

weisse Einmachgläser, Bändel und Spitzen


Anleitung:
Jeder sucht sich seine Bändel und Spitzen aus. Misst den Umfang seines Glases. Schneidet die Bändel und Spitzen zurecht. Dann legt man doppelseitiges Klebeband an das eine Ende der Spitzen, legt die Spitzen um das Glas, die andere Hälfte wenig darüber- wenn man hat und will kann man noch Bändel um das Glas binden.  Und fertig ist Euer Spitzenlicht!
Am Abend nicht vergessen die Kunstwerke leuchten lassen!
Bis bald!


                                          
                                                    

Samstag, 3. Dezember 2011

2. Advent



Man muss sich selber Freundin sein- sagte meine Mutter immer, sich ab und zu mal was gönnen und sich selber auf die Schulter klopfen, das tut guut!



Wie wärs mit ein paar eigenen Pulswärmer? Die Dinger sind einfach und an einem Wochenende gestrickt!

Wollresten ca. 80gr., 4Stricknadeln Nr. 4.
Anschlagen: eine Maschenzahl die durch 5 teilbar ist ( wegen des Musters), ich habe 40M angeschlagen.
1. Runde rechts.
2. Runde  2M links, *1M rechts 1Ml inks abheben, 1M rechts, 2 M links, ab* wiederholen bis die Runde zu Ende gestrickt ist.
3.Runde alles so stricken wie das Maschenbild erscheint, d.h. 2M links, 3M rechts. wenn die Runde zu Ende ist wieder bei Runde 2 beginnen.
15cm stricken. Dann für die Daumenöffnung in der ersten Nadel 7 Maschen auf einem Wollfaden stilllegen. darüber gleich wieder 7 Maschen anschlagen.
Ca. 3 cm alles rechts über den Daumen stricken. Dann die Maschen abketten.
Am 2. Stulpen die Daumenöffnung bei der dritten Nadel, am Schluss durchführen. Dh. die letzten 7 Maschen auf einen Faden stilllegen. Die 7 Maschen gleich wieder anschlagen. Fertig stricken wie Stulpe 1.
Am Schluss die 7 Maschen vom Faden auf die Nadel nehmen, 1 Masche dazwische aufnehmen, dann 7 Maschen oben dazunehmen, noch eine Seiten Masche aufnehmen, nun haben wir 16 M verteilt auf drei Naden. 3cm rechts hoch stricken, abketten.


P.S. Die Stulpen brauchen nicht unbedingt Spitzen.  Ohne Spitzenbordüre, sind die beiden letzten Runden links zu stricken- dass gibt dann einen schöneren Abschluss. Die Spitze habe ich daran genäht, wegen unserer Spitzenwoche! Sehen ein bisschen Empire Style, Kaiserzeit ähnlich aus!
Es grüsst Kaiserin
Musle

Montag, 28. November 2011

Spitzen, Spitzen.



Habe meine sovielgeliebten Trödelspitzen für Euch ausgegraben! Spitze wird unsere 1. Adventswoche!
Ich freue mich! Bis bald!

Samstag, 26. November 2011

1.Advent


Wir ziehen vor die Tore der Stadt.
Der Herr ist nicht mehr fern.
Singt laut, wer eine Stimme hat.
Erhebt die Blicke, schwach und matt.
Wir ziehen vor die Tore der Stadt
und grüssen unseren Herrn.

Allen meinen lieben Grossmamaschatzkiste Leser
Einen frohen, gesegneten 1. Adventssonntag.

Freitag, 25. November 2011

Donnerstag, 24. November 2011

Meine Kissenpuppen






Hallo, wir sind Leon und Lena
Morgen stellen wir Euch noch Berti und Bert vor!






Montag, 21. November 2011

Totenbeinli Rezept


Die Totenbeinli hat Nana( Haselnussstengeli) immer gebacken, wenn irgend eine besondere Ernte anfiel. Sei es die Kirschenernte, oder beim `Häppirra graba`.Einfach an Anlässen, wo mehrere Menschen miteinander arbeiteten und  zusammen assen. Auch beim Heuen am Berg hat Nana Totenbeinli gebacken.
Es ist ein feines, praktisches Gebäck schnell gemacht und mit wenig Aufwand können viele hungrige Mäuler gestopft werden!

Auch ab und zu im Januar und im Februar hat Nana Totenbeinli gebacken, wenn es draussen kalt war, zum Zvieri, zum Kaffee.. Nie, aber, gab es Totenbeinli an Weihnachten, für Nana waren die Totenbeinli kein Weihnachtsgebäck.
Die Totenbeinli sind relativ hart. Als Nana alt war " dunkte" sie die Totenbeinli in den Kaffee und ihre Augen strahlten dabei. 

Hier das Rezept:
SAFIENTALER TOTENBEINLI ein altes Rezept  Blechguetzli

Ofen auf 180 °C vorheizen

100g gemahlene Haselnüsse und 100g gehackte Haselnüsse in der Bratpfanne  kurz rösten.

175g Butter
250g Zucker schaumig rühren
2 grosse Eier, oder 3 kleine Eier beigeben, weiterrühren.

1 Prise Salz
Haselnüsse
1/4 Essl. Zimt
1 Messerspitze Nelkenpulver      beigeben, untereinander rühren.

500g Mehl                              
1 Päckli Natron                              Mehl und Natron gesiebt hineingeben, vermengen.        

Milch ca. 1/4 Tasse                     zugeben, rühren,  bis der Teig eine mittlere Feuchtigkeit hat.

Auf ein mit Backpapier ausgelegtem  Blech  1cm dick ausstreichen.
In den Teig mit einer Gabel Rillen einzeichnen, oder Löchli stechen.

Backen: In der Mitte des Backofens 25-30 Min. bei 180 °C


Aus dem Ofen nehmen mit Milch bestreichen und noch warm in Stengeli schneiden.


A Guata

Samstag, 19. November 2011

Sonntag


Herr Gott, du bist unser Trost und Trutz
in dieser Welt voll Sorgen,
dein Wort ist ewig Schirm und Schutz darin sind wir geborgen;
und bebet der Boden, drauf wir stehn, die Wand an der wir lehnen,
du lässest uns nicht untergehen,
hilfst uns aus Blut und Tränen.

Adolf Maurer 1930 Psalm 37
Ref. KGB 679

Montag, 14. November 2011

Marie Luise Bucher, Handweberin


Das gefällt mir. Marie Luise Bucher aus Vasön/SG, hat diesen wunderbaren Stoff gewoben.
Sie erzählte mir, dass sie in den Farben bade.
Marie Luise ist Weberin. Marie Luise ist Künstlerin. Ihre grosse Liebe sind die schwedischen Stoffe und Farben. Ich werde euch bald mehr, von meiner Marie Luise erzählen.

                                                      
                                                           Hebed a guete Tag!

Samstag, 12. November 2011

Sonntag




O Gott, du schöner Morgenstern,
Gib uns was wir von dir begehrn:
Zünd deine Lichter in uns an,
lass uns an Gnad kein Mangel han.
Johannes Zwick 1545.
ref. Gesangsbuch

Mittwoch, 9. November 2011

Die Hagebutte



Die kleine Rote - in den Hecken, - am Rosa Canina Strauch.
 Wie kann man auch, Herr Biologe, die Hagebutte, am Hundsrosenstrauch wachsen lassen?

Die Butte, altdeutsches Wort, bedeutet: Verdickung, dicklich. Also, die Dickliche die im  Hag wächst?

Für mich, - ganz klar, bist du: " Die, von und zu Hagebutte, Junkersfrau  vom Rosenstrauch".

" Nein" , sagst du," bin ich nicht!"

" La Traviata ist mein Name-die Verkehrte - die Dirne unter den Büschen:

Bin von Kopf bis Fuss auf  Rot eingestellt,
wer mich sieht, dem winke ich.
Kommt ihr Vögel,
kommt und tanzt,
pflücket mich,
dann steche ich!
Liebst Du mich,
 gibst nicht auf,
 brichst die  Butte, 
dann pass auf !

Innen voller kleinsten Nüsschen! 
Verpasst du mir ein Küsschen,
 juck  und beiss ich dich-
Kochst du mich,
dann hab ich DICH!"



Es grüsst dich herzlich
Madame 1000 Vitamin.


Rezept Hagenbuttenkonfitüre

Es ist ein riesen Arbeit! Lohnt sich aber!
Hagebutten teilen ( Stiele und  Fliege wegschneiden), dann die geteilten Hagenbutten in eine Pfanne geben und soviel Wasser beifügen bis die Hagenbutten damit bedeckt sind. Aufkochen und dann eine Stunde langsam kochen. Während der Kochzeit-  Wasser nachgeben.
( Dampfgarer 30min.). Ueber Nacht stehen lassen. Am Morgen noch ein wenig Wasser beigeben und alles nochmals aufwärmen- nicht kochen!
Dann die lauwarmen Hagenbutten  durch ein Sieb streichen Dazu benütze ich ein starkes Sieb. Meins ist von der Migros und hat 4 Füsse. Das hat sich gut bewährt. Zum Durchstreichen benütze ich einen breiten Mörserstössel, hat man keinen geht auch ein Schöpflöffel mit einer nicht zu grossen Rundung. Während des Durchstreichen giesse ich ab und zu ein wenig Wasser nach..  Das Wasser hilft wertvolle Substanzen der Hagebutte, vom Fruchtfleisch und den Hagebutte Nüsschen zu lösen. Natürlich nicht zu viel Wasser! Nur ab und zu ein wenig!
Wenn alles durchgerieben wurde setzt ihr, 2/3, von der Menge  Fruchtmark, Zucker hinzu.
Evtl. 1 TL. Vanillinzucker (gibt der Hagenbuttenkonfi einen besonderen Geschmack, kann  man auch weglassen. Ich lasse es weg. Ich finde das natürliche Aroma der Hagebutte genial.) Unbedingt aber, gehört pro  Liter Hagebuttenmark, der Saft einer Zitrone!
Dann alles aufkochen rühren und rühren bis die Marmelade dickflüssig wird. Das heisst: Man gibt auf einen kalten,trockenen Teller einen Löffel voll  Marmelade. Diese sollte nicht schnell wegrinnen, sondern dicklich und  langsam fliessen. Wenn es soweit ist, in saubere, trockene Gläser abfüllen.

P.S. Die gepflückten Hagebutten sollten wirklich  reif sein.

Rezept Hagenbuttensirup:

 Hagenbuttenmark und  Zucker 1:1  aufkochen. Pro Liter 20g Zitronensäure zugeben. Achtung schäumt! Nochmals aufkochen. Dann abfüllen in Flaschen.

Rezept Hagenbutten trocknen
für Tee

Hagenbutten teilen, auf Tuch ausbreiten und langsam an trockenem Ort trocknen lassen. Zwischendurch drehen und wenden.

Diese so getrockne Hagenbutte, sollten in feinen Stoffsäckli im Wasser ziehen. (Das Stoffsäckli braucht es wegen den Häärchen  an den Hagenbutennüsschen.)
Gibt ein kräftiger , aromatischer Tee. Stärkt das Immunsystem enthält, richtig viel Vitamin C.

Dienstag, 8. November 2011

Mauro und Maleika 4.Folge


 Die Weihnachtsgeschichte in 4 Folgen , erzählt von einer Grossmutter für andere Grossmütter und Grossväter und ihre Enkel

Nämlich dort wo die Sonne aufgeht, in der Nacht, als Jesus geboren wurde, erkannten drei weise Männer, am Nachthimmel den gleichen Stern, den Mauro in Bethlehem im Stall durch die Dachluke entdeckt hatte.
Für die drei Männer war der Himmel wie ein Buch, darin sie zu lesen verstanden. Ihre Buchstaben waren die Sterne, der Mond und die Sonne.
So, wussten die Weisen, dass dort, wohin der Stern zeigt, etwas ganz besonderes geschehen ist. " Etwas Wertvolles! Ein König ist geboren!" sprachen sie zueinander. " Wir wollen hingehen und diesem König unsere Ehre geben!"
So, ordneten die Weisen Männer ihre Diener an, 7 Kamele zu satteln. Vier für das Reisegepäck und drei Kamele, als Reittiere für die weisen Männer.
Es war eine stolze Karawane die in der Nacht dem Stern folgte und am Tag der Sonne. Sie durchzogen trockene Wüsten und stolze Städte. Sie begegneten vielen Menschen und bei den Händler kauften sie wertvolle Geschenke für den neugeborenen König,
Als die Karawane in der Nähe von Nazareth über die Strasse zog, sahen die drei Männer auf einem Hügel eine schöne, hellgraue Eselin stehen. Es war Maleika sie hielt ihren Kopf gegen den Wind und schaute in Richtung Bethlehem.
Als Maleika die grossen Kamele auf sie zukommen sah, staunte sie wie prachtvoll diese gesattelt waren und nun hörte sie wie die Männer auf den Kamelen miteinander ratschlagten und wie sie zueinander über einen neugeborenen König redeten und dass sie noch einen Esel brauchen könnten welcher ihnen die Geschenke für den König tragen sollte. Maleika streckte ihre Ohren himmelwärts! " Ein neugeborener König?", dachte Maleika, " Hat nicht Mauro davon erzählt? Von einem Kind, von Maria geboren, dessen Reich gut und ewig hält?
" Da, will ich mitgehen!" Maleika drehte sich um und liess sich von den Dienern die Geschenke auf den Rücken binden.
Die Last kam ihr leicht vor. Die Kamele beobachteten Maleika mit kurzen Blicken und liefen mit breiten Hufen, dabei wirbelten sie extra viel Sand auf, um Maleika zu aergern.
Maleika aber liess nicht locker, schüttelte den Sand aus ihrer Mähne und begann noch schneller zu trippeln. Die Kamele begannen langsamer zu gehen." Nicht so hastig, nicht so hastig!" sprach das grösste Kamel. " Wir haben doch einiges, an Wegstrecke hinter uns und überall viel erlebt!
Da begannen die Kamele neben ihr her zu trampen und erzählten über Stunden Geschichten und Abenteuer, sie waren echte Wundertüten diese Kamele.
Das Gehen ging Malaeika leicht und die Zeit verging, während die Kamele erzählten, wie sie in den Hof von König Herodes in Jerusalem kamen, um sich dort nach dem neuen König zu erkundigen! Sie erzählten, dass es dort im Schloss von Herodes, Brunnen in grosser Zahl gäbe, auch ganz verrückte Wasserkanalsysteme und Pflanzen und Blumen. Natürlich riesige Hallen und Säle, wie es halt so ist in Palästen. Weiter erzählten die Kamele von Herodes wie er gar nicht interessiert gewesen war an einem anderen König. Die Kamele wussten auch, dass bald des Königs Herodes Sohn, sein Nachfolger werde, aber dieser sei kein bisschen besser, als sein Vater. Dieser wolle nur regieren und dulde kein anderer König neben sich.
"Ja, Ja", wieherten die Kamele: " Wir waren froh wieder draussen auf dem Feld zu sein und den Himmel zu sehen!
Da! Da war auch der Stern wieder zu sehen!"
Die Kamele begannen schneller zu gehen. Die Weisen zupften ihre Gewänder zurecht und Maleika klopfte das Herz, werde ich bald den richtigen König sehen? Schneller immer schneller trabte Maleika. Plötzlich blieb sie stehen, beim Stall am Weg weidete ein schwarzer Esel. Es war Mauro.
Mauro begrüsste die Karawane, dann schubbste er Maleika mit weicher Schnauze, sachte in den Stall. So war Maleika die Erste die das kleine Kind zu sehen bekam. Hinter Maleika und Mauro kamen die Weisen, es waren auch Hirten im Stall, Männer, Frauen und Kinder. Durch die Dachluke blinzelten die Sterne. Alles schaute auf das Kind. Neben dem Kind sass Maria und als sie Mauro neben Maleika stehen sah begann sie fröhlich zu lachen: " Maleika!", sag," konntest du nicht warten, bis wir nach Hause kommen? Aber weißt du was?" Maria stand auf und kraulte Maleika in ihrem zottigen, grauen Fell, " Es ist gut, dass du hier bist, wir müssen nämlich mit unserem Kind nach Aegypten fliehen, und so wollten wir dich sowieso holen und mitnehmen, schliesslich sind wie jetzt zu Dritt!"
Dann führte Maria, Mauro und Maleika hinaus auf die Wiese, wo sich die Beiden vieles zu erzählen hatten.
Die drei Weisen legten das Gold den Weihrauch und die Myrre vor das Kind und dann knieten sie vor dem kleinen Kinde nieder.
Maria und Josef freuten sich über die Menschen die den langen Weg auf sich genommen haben um das Kind zu sehen.
So verging die Zeit. Die Könige zogen wieder nach Hause, mit dem reichsten Schatz der Erde, nämlich, dass sie den Heiland gesehen hatten.

 Mauro und Maleika begleiteten Josef und Maria und Jesus nach Aegypten. In Aegypten gebar Maleika ein kleines Fohlen, dieser bekam den Namen Bashir, das bedeutet Fröhlichkeit.
Bashir war auch dabei, als Maria und Josef mit Jesus, Mauro und Maleika nach einiger Zeit, wieder zurück in ihre Heimat, nach Nazareth zogen.

Donnerstag, 27. Oktober 2011

Mauro und Maleika 3. Folge



Die Weihnachtsgeschichte in 4 Folgen erzählt von einer Grossmutter für Grossmütter u. Grossväter und ihre Enkel

Als Mauro seinen Kopf hob, entdeckte er am dunkelblauen Nachthimmel einen eigenartigen Stern.
Dieser leuchtete heller, als alle anderen Himmelslichter und er stand direkt über dem Stall. Mauro freute sich über diesen Stern. Mit seiner Nase stubste er die Ziegen: "schaut mal in den Himmel, ich will euch etwas zeigen!". Da drängten sich die Ziegen, alle wollten durch die Dachluke den hellen Stern sehen. Sogar der Ochse stubste und wollte den schönen Stern sehen, er stiess alles durcheinander.
Doch auf einmal wurde es ganz still im Stall, Alle Tiere schauten in die Richtung von Maria und Josef. Auf Marias Arm lag ein Kind. Niemand bemerkte in Gerangel, um den besten Lukenplatz, dass Maria geboren hatte.
Josef nahm den Kleinen  auf den Arm, damit Mauro, die Ziegen und der Ochse, das Kind  begrüssen können.
Dann legten sich die Tiere still in ihr Stroh. Maria und Josef bereiteten dem Kind in einer Krippe ein Bettchen vor, legten es dort hinein und deckten es warm zu.
Draussen am dunkeln Nachthimmel leuchtete der Stern und mit ihm, viel tausend kleine Sternchen. Es war als freute sich der ganze Himmel über die Geburt im Stall!


Hirten, die in dieser Nacht draussen auf dem Feld ihre Schafe hüteten, staunten über die vielen Sterne am Nachthimmel. " Der Himmel singt!", riefen sie sich zu.
Der Himmel singt? Ein Konzert mitten in der Nacht für uns Hirten auf dem Feld?

Ungläubig staunten sie, über das Fest, dass da am Himmel zu beobachten war. Die Hirten rückten näher zusammen, es wurde immer heller, sie hielten sich die Hände vor die Augen um sie vor dem Licht zu schützen. Mitten in diesem Licht stand ein Engel der zu den Hirten redete:" Hört!" sagte der Engel, "Heute ist ein Freudentag für alle Völker, denn der Heiland ist in dieser Nacht geboren, in einem Stall, in Bethlehem!"
In Bethlehem? Der Heiland geboren? Fragten sich die Hirten wir wollen hingehen und IHN sehen.
Das muss ein König sein, wenn der Himmel singt!
Alles was Beine hatte machte sich nun auf, vom Feld und lief nach Bethlehem, Beim Gehen wurden ihre Füsse leicht und ihr Herz froh.
In Bethlehem im Stall fanden sie Maria und Josef, Mauro und der Ochse, die Ziegen und in der Krippe das kleine Kind.
Maria und Josef freuten sich über die frohen Hirten und ihre Schäfchen.
"Wir haben den Heiland gesehen!" riefen sich die Hirten zu und gemeinsam machten sie sich wieder auf den Heimweg. Der Stern war ihr Licht, auf ihrem Weg.
Es waren da aber auch Männer, die wohnten im Land der aufgehenden Sonne- die auch von der Geburt des Königs Jesus wussten. Sie waren Gelehrte.........


Mittwoch, 26. Oktober 2011

Mauro und Maleika 2. Folge



So gingen die Drei immer in Richtung Norden. Morgens wenn die Sonne, noch nicht zuoberst am Himmel stand, war es noch nicht so heiss, stand die Sonne aber gerade über ihren Köpfen, wurde die Hitze immer unerträglicher. Der Weg kam Maria lange vor. Immer mühsamer wurde der Weg. Maria taten die Beine weh und ihr Rücken schmerzte. Zum Glück war Mauro ein starker und gut gängiger Esel. Josef sattelte Mauro um und bereitete Maria einen bequemen Sitz, auf Mauros Rücken.
So, trottete Mauro geduldig neben Josef her! Tag für Tag. An schattigen Plätzen rasteten sie hin und wieder. Oft trafen sie andere Menschen, die auch unterwegs waren und die hatten auch Eselchen. Aber," keines ist dabei," so, dachte Mauro, " welches, dieselben, schönen, elfenbeinfarbigen Ohren hat, wie Malaika!" Für Mauro blieb Malaika einfach die allerschönste Eselsstute.
So ging die Reise durch Täler und dann wieder hinauf und wieder herunter!
Manchmal wenn Josef sah, dass Mauro seine Ohren runterfallen liess und seinen Kopf senkte, redete er Mauro gut zu: " Mauro, Kopf hoch! Schau, hier habe ich eine Portion extra Kraftfutter für Dich! Komm, gib nicht auf!"
" Ach, Kraftfutter", dachte Mauro, was soll eigentlich das Ganze? Lieber wäre ich mit Malaika in Nazareth. Zusammen würden wir die schönsten Weiden aussuchen und unseren Durst an frischen Wasserbächen stillen! Dieser lange Weg! Und alles ist so trocken und staubig!"
Klopfte ihm dann, aber Josef liebevoll auf den Rücken, trippelte Mauro tapfer weiter.
Maria  war froh auf Mauros Rücken reiten zu dürfen- denn es wurde nun Zeit, dass sie gebären sollte. Sie spürte immer öfters wie sich das Kindlein in Ihrem Bauch drehte, als würde es Purzelbäume schlagen.
Da, endlich sah man Bethlehem, von weitem. Immer mehr Leute kamen, von allen Seiten. Man traf sich und redete miteinander, "ob auch sie sich nach Bethlehm begeben, um sich einschreiben zu lassen?"Und man fragte:" von welcher Familie man käme und aus welcher Ortschaft?". Da, gab es solche die kamen noch von viel weiter her, als Maria und Josef, die waren schon Wochen unterwegs! Mauro trabte eine Zeit lang neben einem jungen, schwarzen Eselshengst her. Der erzählte, dass es für ihn keine Sache sei, 100 km zugehen und dies meistens im Trab! Ja, der hat gut reden, dachte Mauro, mit so wenig Gepäck auf dem Rücken und dann ist er noch viel jünger als ich! Der junge Hengst plauderte und plapperte die ganze Zeit. Dass sein Meister auch aus Bethlehem stamme und das der Ur- Ur- Urgrossvater seines Meisters Eselzüchter bei der Familie Isais des Vaters, vom grossen König David, gewesen wäre und dass dieser schon was von Eselszucht verstanden hätte, er sei eben, auch einer dieser Serie!
Da trennten sich ihre Wege, der junge, schwarze Hengst rief ihm nur noch von weitem zu: "Viel Glück beim Unterkunft suchen und noch was vergiss nicht, Bethlehem bedeutet Brotort!"
Und schwupps, trieb ihn sein Meister um die nächste Häuserzeile, denn unterdessen sind sie in Bethlehem angekommen. Es wurde Abend, die Häuser und Herbergen waren voll. Josef und Maria klopften an mehreren Herbergen an. Aber alles war besetzt. Wieder und wieder probierten sie es. Was war nun zu tun? Es wurde kalt und Maria konnte jeden Augenblick gebären! Irgendwo sollten sie doch unterkommen! Niemand hatte Platz für sie. Mauro war auch sterbensmüde und Hunger hatte er auch! Da gab Ihnen dann doch noch jemand Auskunft. In der Nähe läge ein Stall- dorthin könnten sie gehen. So war halt nichts mit Herberge.
Bei einer Krippe, in einem Heustall, da gab es noch Platz!
Maria und Josef richteten es sich gemütlich ein. Für Mauro gab es genug Platz neben ein paar Ziegen, die zwar wunderfitzig, an Mauro herummeckerten, ihn aber freundlich Willkommen hiessen.
Tier und Mensch wärmten sich gegenseitig, in dieser speziellen Nacht.
Bis Morgen!
Dann geht`s weiter. Bis bald!

Dienstag, 18. Oktober 2011

Mauro und Maleika 1. Folge


Die Weihnachtsgeschichte in 4 Folgen erzählt von einer Grossmutter für Grossmütter und ihre Enkel
Autor Anne Allemann

Es ist nicht erlaubt diese Geschichte abzudrucken und für kommerzielle Zwecke zu verwenden.
Das Urheber Recht liegt bei der Autorin Grossmama Schatzkiste.


Mauro und Maleika

Nazareth liegt in Untergaliläa in Israel, eingebettet in hügeliger Landschaft. Das Dorf Nazareth sieht aus wie ein Schwalbennest. Klein und rund am Hang
Im Dorf zwischen den Häusern führen schmale Gässchen treppauf und treppab.
Die kleinen Häuser haben verschiedene Farben. Klein und schmal sind die Eingangstüren.
Das Dorf  Nazareth gibt es schon lange. Nazareth bedeutet die Blume.
Viel früher war Nazareth kleiner. Die Menschen die dort wohnten waren Schaf- oder Ziegenhirten, es gab auch Handwerker wie Maurer oder Schreiner.

In einer Zeit, da fremde Herren über Nazareth regierten, lebte mitten im Dorf, neben dem Dorfbrunnen, in einem kleinen Stall, Mauro.
Mauro ist ein bulgarischer Schwarzesel mit einer Mehlschnauze und weissen Augenringen. Sein Bauch ist weiss und alles andere dunkelgrauschwarz. Auf seinem Kopf sitzen zwei ellenlange, feine Ohren. Die wie zwei fröhliche Antennen vom Kopf abstehen.
Mauros Ohren hören gut, denn er ist immer voller Neugier.
Seine grosse Liebe aber ist Maria, mit ihr, ist er am liebsten zusammen.
Maria hat schöne braune Locken und wohnt gleich neben Mauros Stall, im Wohnhaus nebenan. Sie ist es die Mauro füttert und ihm frisches Stroh in sein Lager schüttet. Wenn Maria Mauro auf die Wiese führt stupst Mauro Maria liebevoll mit seiner Schnauze, dann nimmt Maria, Mauro am Zügel und krault ihm seine strupplige Stirn.

In letzter aber Zeit lief Maria ständig emsig hin und her. Es blieb ihr kaum Zeit sich um Mauro zu kümmern. Ständig war sie mit irgendetwas beschäftigt.
Mauro wusste dass dieses beschäftigt sein etwas zu tun hatte, mit dem wundersamen Besuch, der Maria kürzlich hatte.
Mauro erinnerte sich noch genau an diesen Tag! Maria sass in der Küche, gerade bereitete sie das Mittagessen vor, als der Besuch eintrat! Als dieser durch die Eingangstüre trat wurde es hell in der Küche, ein helles, warmes Licht, das bis in Mauros Stall hineinstrahlte! Als Mauro näher hinschaute sah er, dass Maria Besuch von einem Engel hatte. Dieser sprach ruhig und deutlich zu Maria. Mauro hätte ihm stundenlang zuhören können.
Mauro hörte wie der Engel zu Maria sagte, dass sie bald schwanger werde und dass sie dem Kind den Namen Jesus geben soll. Auch sagte der Engel, dass dieses Kind einmal Jesus Christus der Retter werde, der die Menschen heilen und froh machen könne. Dieses Kind, so sagte der Engel, sei wie ein lieber Gruß von Gott an die Menschen.
Zuerst erschrak Maria, denn es war ungewöhnlich für Maria diese Licht die Wärme und die außergewöhnliche Erscheinung dieses Engels.
Maria aber war glücklich in ihrem Herzen und fand gut was der Engel zu ihr redete.
So, verschwand der Engel und mit ihm das Licht und die Wärme, der Alltag kam wieder.

Aber bald bekam Maria einen runden Bauch.
Die Sache war aber nicht so einfach! Ganz besonders nicht für Josef!
Josef hatte Maria lieb und eigentlich wollten die Beiden bald heiraten.
Nun, aber war Maria schwanger! Und Josef verstand nicht warum! Er war eifersüchtig und traurig!

Mauro der alles mitbekommen hat, was neben seinem Stall passierte, hörte wie eines Tages eine Türe zugeknallt wurde im Haus von Maria und  wie Josef herumpolterte und  mit Maria stritt: "Was denn die Anderen Leute zur Schwangerschaft Marias sagen würden?" und weiter sagte er: "Und er wisse auch nicht mehr was zu tun sei!"
Und PENG! schlug Josef die Türe zu und ging  in den Stall zu Mauro.
Dort schleuderte er das Heu in die Luft und sagte: " Er hätte Maria ja lieb, aber jetzt mit dem Kind, das sei alles doch so schwierig."
Dann streichelte er Mauro über den Rücken und schüttelte das Heu neben ihm nochmals kräftig durch, bevor er es zu einem Nachtlager zurecht formte. Josef legte sich neben Mauro in das Heu, wo er vor lauter Kummer und Sorgen bald einschlief.
Mauro schaute durch die Stalltüre hinaus den spielenden Kindern zu, bis diese nach Hause gehen mussten und als der Mond wie eine Laterne am Himmel leuchtete, schlief auch er ein.

Aber da, mitten in der Nacht spürte Mauro auf einmal wie seine Ohrenspitzen warm wurden, sie fühlten sich richtig heiss an! Mauro blinzelte in ein helles Licht und da sah er einen Engel! Ein grosser, starker Engel mitten im Stall stand er und der Engel redete leise, aber mit starker Stimme zu Josef.
Mauro legt seine Ohren in diese Richtung und hörte deutlich was der Engel zu Josef sagte: " Nimm dir Maria zur Frau, es wird alles gut! Fürchte dich nicht!"
Da, sah Mauro wie Josef sich aufsetzte von seinem Lager und wie sich der Raum mit Wärme füllte und  Josef sich dabei wohl fühlte. Josef schaute zu Mauro:"  Mauro, dass war kein Traum!",sagte Josef und legte sich wieder auf die Seite. Bald darauf schliefen Mauro und Josef ruhig ein.

Am anderen Morgen, es war noch sehr früh, Gock der Hahn rieb sich gerade seine Gockelaugen, da sprang Josef aus seinem Lager, weckte und fütterte Mauro mit bestem Hügelheu und frischem Wasser, dann sprang er zu Maria hinüber, schüttelte sie wach und schrie: " Maria! Es wird alles gut!  Ich heirate dich!"
Maria erschrak zuerst und dachte es sei was passiert, als sie aber das Leuchten und Glitzern in Josefs Augen sah, wusste auch sie, es wird gut!
Sie stand auf, Josef nahm Maria hoch und schwang sie im Kreis, miteinander tanzten sie einen Freudentanz mitten in Marias kleinem Zimmer.

Zusammen liefen sie dann zu Mauro banden ihn los und im Galopp ging es zu Maleika.
Maleika ist eine wunderschöne, deutsche, graue Hauseselin mit einem dunkelgrauen Kreuz auf dem Rücken. Maleikas Ohren haben eine Farbe wie Elfenbein. Maleika gehört Josef und ihr Stall steht neben der Werkstatt von Josef.
Als Maleika, Josef, Maria und Mauro kommen sah freute sie sich. Josef band Maleika los und dann liefen alle Vier hinauf zum Hügel, wo gutes Gras wächst und man eine schöne Aussicht hat über das ganze Land. Während Maleika und Mauro weideten setzten sich Josef und Maria unter einen Olivenbaum und besprachen zusammen ihre Zukunft.

Da plötzlich...
es geht gleich weiter....

Freitag, 14. Oktober 2011

Sonntag

video
Gaudium Mobile
An der Eröffnung des neuen Schulhauses in Grono,
Misox.
Ausgeführt von Groneser Schüler.
Idee und Realisation:
Bettina und Philip Delley.
Viel Spass!

Erzählen



  Erwachsene erzählen oft und gerne, von ihren Grosseltern, wie sie waren und was sie erzählten.

Warum wohl ist dass, was Grossvater und Grossmutter erzählten und getan haben, bei vielen Menschen, in guter Erinnerung?
Gibt es einen Unterschied, ob Grosseltern etwas erzählen, oder die Eltern?

 Ist es die Lebenserfahrung, von Grossmama und Grosspapa, die ihre Geschichten, so spannend machen?

Vielleicht etwa, weil bei Grosseltern, das Leben schon Geschichten, geschrieben hat?

 Begriffe, wie Alt und  Jung, Arm und Reich, Früher- Heute, Schlecht und Gut, werden `Life`übertragen.

 Die Geschichten bekommen dadurch wert.

Geht Eure Wege! Könnte eine Botschaft sein. Wir sind sie gegangen.
Unsere Geschichten sind  Gepäckstücke, die wir unserer jungen Generation mit geben, auf ihren Weg.

Und noch was, zum Thema Erzählen.

 Da, gibt es, ausgebildete Erzähler! Weil man herausgefunden hat, dass durch das einander erzählen  Sprachfähigkeit gefördert wird. Leider ist es so, dass man in Kindergärten und Schulen festgestellt hat dass, das Sprachverhalten vieler Kinder prekär ist und man  dieses Manko, mit viel Aufwand, so z. B.,  mit improviesiertem Geschichten erzählen, Theaterspielen, Nachsprechen usw., nachholen muss.
Wussten wohl unsere Grossmütter, welchen pädagogischen Wert sie beim Erzählen vermittelten?

 Es ist so schade, dass das Erzählen so oft dem Fernseher, den  Videos und den PC`s überlassen wird!
Grossmütter / Grossväter Ihr habt was zu erzählen! Erzählt und hört nicht auf damit! Wir wollen das Erzählen nicht der Elektronik überlassen-- dieser ist die Zukunft unserer Kinder nämlich PIPE EGAL!

Montag, 10. Oktober 2011

Zeit haben .... ist das so?

Haben Grossmütter, Grossväter immer Zeit, in 8ung Stellung allzeit bereit zu stehen, für Jede und Jedermann?

Ich kenne Grosseltern die Tag und Nacht Enkelkinder hüten, derweil ihre Kinder der Arbeit nachjagen.
Oder, wie ist es mit der Grossmutter die mit ihren Kindern und deren Kinder im selben Dorf wohnt?
Ständig führt sie eines ihren Enkelkinder an der Hand- nie hat sie Zeit für sich. Diese Grossmutter will es allen Recht machen.
"Ihre Tochter", so erzählte diese Grossmutter mir, hätte zu ihr gesag: "Mama, sag doch einmal nein! " " Ja, genau! Recht hat Deine Tochter",sage ich: " Du musst nein sagen, damit du deine Zeit haben kannst!"" Du hast gut reden, so einfach ist das nicht!", meinte die vielbeschäftigte Grossmama. Dann schaute sie mich an und sagte: " Schau, es ist gut so, das kommt schon recht!"

Weiter, dieser doofe Babykopf  auf T-Shirt gedruckt, der da schreit." Ich will zu Oma!", gesehen in einem Souvenirshop!
Danke! Diese arme Grossmutter die diesen Trotzkopf hüten muss- ich bedaure sie nicht!

Grosseltern haben bestimmt das Recht auch Nein zu sagen. Denn die Zeit ist wertvoll und es liegt an jedem einzelnen, was er mit seiner Zeit anfängt.
Zeit ist nicht unendlich, die Zeit ist etwas, dass mir und dir geschenkt wurde, auf wie lange weiss niemand.
Alles hat seine Zeit, heisst es in der Bibel.
So hat es seine Zeit, Kinder grossziehen, Zeit zum Ernten, ich meine: zurückzuschauen. Zeit zum Pflanzen: Neues in Angriff nehmen.
Das Leben besteht aus vielen kleinen Dingen die Zeit verbraucht!
Wie brauche oder verbrauche ich meine Zeit?
Die Zeit gehört mir und dir und wir müssten sie mehr lieben, schätzen- die Zeit, die uns geschenkt ist.

Samstag, 8. Oktober 2011

Sonntag

Ob ich sitze oder stehe,
du Gott weisst von mir.
Von fern erkennst du meine Gedanken.
Psalm, 132

Donnerstag, 6. Oktober 2011

Heute gelesen

Ich kann jedem empfehlen,
eine Grossmutter zu haben,
vor allem wenn man keinen Fernseher hat.
Schliesslich sind Grossmütter
die einzigen Erwachsenen die Zeit haben.

eine Siebenjährige

gelesen im Buch von Reinhard Abeln `Zum Glück gibt es Enkelkinder`.

Dienstag, 4. Oktober 2011

Die Via Spluga

Die Via Spluga ist eine der zwölf nationalen Routen von Kulturwege Schweiz. Die Via Spluga kann man immer und immer wieder abwandern, sie führt in drei Etappen von Thusis nach Chiavenna- vom Norden in den Süden. Auf Schusters Rappen wie die alten Römer gehen wir in intakter Landschaft auf den noch alten, originalen Römerwegen, auf denen früher mit  Maultierentransporten Salz geführt wurde.
Man muss nicht alle Etappen hintereinander bewandern, es besteht auch die Möglichkeit die Eine, oder Andere Etappe unter die Füsse zu nehmen.




Es war schön gestern von Passo del Spluga bis nach Isola.
Und hier viele interessante Links und Infos zur Via Spluga:
www.viamala.ch 

Sonntag, 2. Oktober 2011

Durch dick und dünn

                            Buch: Durch dick und dünn von Paula Lafranconi und Ursula Markus.

                                      Grossmütter Revolution hat neu, ein Buch herausgegeben:

" Durch dick und dünn"  beschreibt Beziehungen heutiger Grosseltern zu ihren Enkeln und wie sie sich engagieren in ihren Familien und wofür sie sich ausserhalb ihrer Familien eingeben.