Sonntag, 24. April 2011

Ostermorgen

Wasche
deinem Nächsten
die Füsse.

Trockne
die Füsse
ihm ab.

Gib
den Anderen
ein Beispiel.

Setze
der Zukunft
ein Zeichen.

Donnerstag, 21. April 2011

Gründonnerstag

                                                          Nimm ein leichtes Gewand.

                                                          Gürte dich mit einem Tuch.

                                                         Giesse in das Becken Wasser.

                                                                              aus Psalm 100 Marburger Psalter
von Wolfgang Dietrich

Samstag, 16. April 2011

Sonntag

De Leu, de Guggu, de stolzi Pfau-
alles hesch Du Gott gmacht.
De Stockenterich und `s`Müsli au
alles hesch Du Gott gmacht.
Niemert isch grösser als üse Herr und Gott-
Niemert isch grösser als üse Herr und Gott.

aus dem ref. Kindergesangbuch Kolibri

Dienstag, 12. April 2011

Häkeleien aus dem Jahr 1910





Solches haben unsere Urgrossmütter in ihrer Freizeit getan.
Aus  `Handarbeitsbücher `Der deutschen Modezeitung`
Häkelarbeiten, zusammengestellt von Marie Niedner und Helene Weber. Erschienen 1910 im Otto Beyer Verlag, Leipzig.
Dieses Büchlein habe ich in der Brockenstube entdeckt und ich möchte mir nicht entgehen lassen Euch ein paar Bilder daraus vorzustellen.

Wenn, jemand Interesse hat würde ich das reizende Büchlein gerne verschenken.
Viel Spass...

Ach, übrigens, das Büchlein wurde herausgegeben im Auftrag ihrer Majestät der Königin Elisabeth von Rumänien.
Mit dem Vorwort: UNS FRAUEN BLEIBT DIE HANDARBEIT, ALS EIN TROST, WENN ALLES VERGANGEN IST.Ich finde sie hatte recht, die Königin!
Danke Elisabeth!






Rodelmütze

Samstag, 9. April 2011

Sonntag

Im Chinesischen Garten in Zürich (Seefeld)

Donnerstag, 7. April 2011

Bärlauchpesto


Wie macht man Bärlauch haltbar?

Z.B. Bärlauchpesto....

Man geht in den Wald und sucht sich die feinen nach Knoblauch riechenden, vitaminreichen Bärlauchblätter.
Wenn der Bärlauch blüht ist es schon fast zu spät Bärlauch zu sammeln. Am besten pflückt man die jungen Blätter und schneidet sie mit der Schere damit man die wertvollen Wurzeln nicht ausreisst.
Legt sie in einen Plastiksack, trockene Blätter kann man ruhig 1-2 Tage im Kühlschrank lagern.

Pesto:
Man wäscht die Blätter unter kaltem Wasser, tupft den Bärlauch mit einem Tuch trocken.
Dann legt man sie auf ein Holzbrett und hackt sie fein, mit dem Küchenmesser.
Jetzt hackt man Pinienkerne, oder Baumnüsse, nicht zu gross und nicht zu klein. Die Nüsse hacke ich mit der Hackmühle.
Vermengt alles und überstreut das Ganze mit ein wenig Meersalz. und dann gebe ich die Bärlauch-Nuss Masse in ein Glas mit Schraubdeckelverschluss. Etwa 2cm unterhalb des Glasrandes. Die Gläser müssen sauber und trocken sein.
Dann fülle ich das Glas bis zum Rand mit Olivenöl, oder Rapsöl.
Parmesan kommt bei mir nicht hinein. Den Parmesan reibe ich frisch über die Nudeln, oder Spaghetti, oder Pizza`s, eben gerade für was man die  Bärlauchpesto braucht.  Zu Crostini schmeckt das Bärlauchpesto auch gut.
Sind die Gläser mal geöffnet, sollte man sie im Kühlschrank aufbewahren. Dort sind sie noch 1-2 Monate haltbar. Ungeöffnet ca. 7 Monate.



Viel Spass!!

Montag, 4. April 2011

Bärlauch

Zum Bärlauch folgende lustige Anektode:

aus dem Buch `Das grosse Kräuterheilbuch`,  von Kräuter Pfarrer Künzle.

"In der modernen Zeit ist diese Heilpflanze trotz der Naturschwärmerei in Vergessenheit, ja sogar in Miskredit geraten; in vielen Gegenden wurde es als Giftkraut angesehen. Die Kraft des Bärlauchs in unserem lieben Volk wiederum bekannt zu machen, gab daher Anlass zu manchem fröhlichen Erlebnis.
Es war im Jahre 1910, da besuchte ich einen Kranken in Wangs. Im Garten desselben, in einer Ecke, gewahrte ich die prächtigen, feisten, grünen Blätter des Bärlauches, hierzulande `Rämschelen`genannt. Ich schob einige Blätter in meine Tasche. Da riefen die Leute mir zu:" Aber Herr Pfarrer die Blätter sind giftig, schwer giftig!"" Warum nicht gar!" war meine Antwort. Und zum Zeichen, dass sie nicht giftig seien, ass ich vor ihren Augen ein paar Blätter.- " Um Himmelswillen, sie müssen sterben, das ist schwer Gift!", riefen mir die Leute voll Angst zu. " Nur kei Angscht, es putzt mi nöd!", war mein Bescheid.
Am  folgenden Tag kam ich wieder zu jenen Leuten, zu ihrem Erstaunen vollkommen frisch und gesund. Ich nahm wieder eine Tasche voll Bärlauch mit und sprach: " Dies tue ich mittags in die Suppe; das macht jede Suppe stark un kräftig." Die Nachbarn über der Strasse hatten gestern und heute mich gesehen, Rämschelen essen und hatten gemeint es müsse mir den Tod bringen. Als sie nun sahen, dass ich jedesmal diese Kräuter mit mir nahm, bekamen sie Mut und dachten:" Tuts dem Pfarrer wohl, wirds auch uns wohltun," und nahmen auch von diesem Kraut, zerhackten es und taten es in die Suppe und fanden sie sei viel appetitlicher und wohlschmeckender.

Wohl kein Kraut der Erde ist so wirksam zu einer Frühlingsreinigung von Magen, Gedärmen und Blut wie der Bärlauch. Er gehört, wie der Name schon sagt, zu den Laucharten, besitzt aber im Gegensatz zu den üblichen Gartenlaucharten eiförmige, lanzettliche Blätter, die langgestielt sind. In der Form gleichen die Bärlauchblätter jenen der giftigen Herbstzeitlosen. Kinder und ungeschickte Leute schicke man desshalb nie aus, um Bärlauch zu sammeln, da sie leicht giftige und todbringende Herbstzeitlose heimbringen könnten.
Wer ihn aber einmal kennengelernt hat, kann ihn wegen des starken Schnittlauchgeschmackes nicht mehr verwechseln."

Samstag, 2. April 2011

Sonntag

                                                                Und Tschüss...
                           ab, ins Wochenende!

    `So, haben wir es gut, denken sich die beiden Läuschen...!