Freitag, 27. April 2012

Sonntag


Wer ist die Schönste im ganzen Land?

Die beste Zeit im Jahr ist mein,
da singen alle Vögelein,
Himmel und Erden ist der voll, viel gut Gesang
da lauter wohl.

Voran die liebe Nachtigall
macht alles fröhlich überall,
mit ihrem lieblichen Gesang,
des muss sie haben immer Dank.

Vielmehr der liebe Herre Gott,
der sie also geschaffen,
zu sein die rechte Sängerin,
der Musika ein
Meisterin.

Dem singt und springt sie Tag und Nacht,
seins Lobes sie nichts müde macht:
Den ehrt und lobt auch mein Gesang
und sagt ihm einen ewigen Dank.

Martin Luther 1538

Montag, 23. April 2012

Schlüsselblume lädt zum Trunke ein


Achtung! Rüssel nach vorn! Jetzt komm ich!
Beim fotografieren habe ich diesen kleinen Kerl gar nicht gesehen!
Und schon gar nicht beim Anflug!
Erst zu Hause am PC!


Also, dass war ja ein Zufall!

Er wollte eben unbedingt  in Grossmamaschatzkiste abgebildet werden!
Dass hat er mir ins Ohr geflüstert!


Die Schlüsselblume ist geschütz! 
Vom Sammeln und abreissen  der Schlüsselblumen sollte man absehen, da sie regional gefährdet sind.





Freitag, 20. April 2012

Sonntag



Im April, im April,
da mach ich was ich will!

Allen, allen ein gutes Wochenende!

Dienstag, 17. April 2012

CD, Kunst- Stücke für Kinder



Ich freu mich riesig Euch von meiner neuen Entdeckung zu erzählen;

einer Geschenksidee für  8-12 jährige Enkel und Enkelinnen!

Nämlich den Hörspiel CD`s, von Brigitte Jünger, Kunst für Kinder

 Kunst Stücke für Kinder, Vincent van Gogh,
die Zugbrücke

Der Zug aus Paris war seit Ewigkeiten unterwegs. Für die 750 Kilometer in den Süden bis nach Arles brauchte er im Jahr 1888 16 Stunden.
Wie entstanden die Meisterwerke Vincent van Goghs, vor allem dieses idyllisch anmutende Bild der Zugbrücke in Arles? Wer unterstützte den bettelarmen Maler? In welchen Cafés suchte er Schutz vom strengen, südfranzösischen Winter? Was inspirierte und was hemmte van Gogh?
Fragen über Fragen, die in diesem Hörspiel für Kinder beantwortet werden.

Es gibt noch eine ganze Reihe weitere Künstlerbiographische Hörspiele für Kinder.
Die CD`s sind im Igel Records Verlag erschienen.

Kunst-Stücke für Kinder, Vincent van Gogh, die Zugbrücke. Igel Records.

12.95Euro, 19.90 CHF

Freitag, 13. April 2012

Meine Nachbarn die Brennessel`s



Heute stelle ich Euch Familie Brennessel vor.

Also, früher, als ich noch ein Kind war, da fand ich die Familie Brennessel gar nicht nett!
Einzig und allein, um die Buben in die Brennesseln zu werfen, waren die grünen, krautigen Pflanzen zu gebrauchen, dachten wir!



Wir spielten auch ein Spiel das hiess: " Soll ich Dir die Brennessel machen?"
Das ging so: Zuerst fragten wir ein  Kind:" Soll ich dir die Brenessel machen?". Wenn es `ja ` gesagt hat, nahmen wir seinen Arm in beide Hände und drehten die Haut am Unterarm spiralförmig um den Unterarmknochen bis es brannte.
So waren wir!

Heute, aber, ist natürlich alles anders! Es interessiert mich, was Familie Brennessel Urtica dioica, die gleich um die Ecke wohnt, so tut.


Und ich muss sagen, alle Achtung vor dieser Familie!

Sie steht auf kantigen, geraden Stengeln, ihre Blätter sind kreuzgegenständig mit Stielen am Stengel angeordnet.
Sehr dezent! Aber diese Blätter! Deren Ränder sind gezähnt! Wie das Gebiss eines Wolfes!
Das reicht aber noch nicht! Die Blätter sind bestückt mit glasfeinen Rörennadeln, die bei der kleinsten Berührung Säure hervorspritzen, die auf der Haut fürchterlich brennt.

Ihre Verteidigungstrategie kommt mir vor, wie ein Stacheldraht Verbau, eines geheimen Labors.

Und tatsächlich, wie mir Chemiker und Apotheker erzählten, befindet sich im Brennessel Gebäude eine Menge von Vitaminen, Elektronen, Chlorophyllen und Mineralien! Ein pumpevoller Chemiekonzern!

Vielleicht, desshalb dieser Schutz Mechanismus?

Nun, aber wieder zu Herr und Frau Brennessel.
Die lieben sich! Ganz besonders bei Sonnenschein! Ja,- ich guck ja nicht immer rüber,- aber-, wenn sich Brennessel`s, so  im Winde dahin wiegen und gelben Staub aufwirbeln, dann muss man doch schauen, ob alles in Ordnung ist!

Jubel und Trubel herrscht bei Brennessels im Frühsommer, wenn die Schmetterlinge, um Nessels Grün flattern!
Ich muss schon sagen, den Schmetterlingen gegenüber sind Brennessels sehr gastfreundlich, sie erlauben dem Admiral, dem kleinen Fuchs, dem Distelfalter und dem Tagpfauenauge deren Eier bei ihnen zu deponieren und und wenn die kleinen Raupen ausschlüpfen, wird ihnen bestes, mineralhaltiges und vitaminreiches Futter serviert!


Nicht nur den Schmetterlingen servieren Brennessels was leckeres, auch mir bot Frau Brennessel an, von ihren Blättern zu pflücken, als ich ihr kürzlich über meine Frühlingsmüdigkeit klagte.

Ich solle mir von den Blättern einen Tee angiessen.1 Liter pro Tag. Er aktiviert den Kreislauf, führt dem Körper FE zu und bringt den Stoffwechsel in Schuss. Dass habe ich dann gemacht.
Und, wirklich gut hat mir die Pflanze getan!


Und ich sage: "Ich möchte keine andere Nachbarn als die Brennessel`s haben!
Ich finde sie sehr nett"!

Samstag, 7. April 2012

Jesus ist auferstanden



Frohe Ostern

Korn das in die Erde, 
in den Tod versinkt,
Keim der aus dem Acker 
in den Morgen dringt.
Liebe lebt auf,
die längst erstorben schien;

Liebe wächst wie Weizen,
und ihr Halm ist grün.

Text Jürgen Henkys
nach " Now the green blade rises".

Mittwoch, 4. April 2012

Karwoche oder wie es wächst



Weil Gott in tiefster Nacht erschienen,
kann unsere Nacht nicht traurig sein.

Der immer schon uns nahe war,
stellt sich als Mensch den Menschen dar.

Bist du der eignen Rätsel müd?
Es kommt der alles kennt und sieht.

Er sieht dein Leben unverhüllt,
zeigt dir zugleich dein neues Bild.

Nimm an des Christus Freundlichkeit, 
trag seinen Frieden in die Zeit!

Schreckt dich der Menschen Widerstand, bleib ihnen
dennoch zugewandt!

Weil Gott in tiefster Nacht erschienen
kann unsere Nacht nicht endlos sein.

Dieter Trautwein


Montag, 2. April 2012

Karwoche oder wie es wächst



Trost

Du weisst, dass hinter den Wäldern blau
Die grossen Berge sind.
Und heute ist der Himmel grau
Und die Erde blind.
Du weisst, dass über den Wolken schwer, die schönen Sterne stehen,
und heute nur ist aus dem goldnen Heer
kein einziger zu sehen.
Und warum glaubst du dann nicht auch,
dass uns die Wolke Welt
nur heute als ein flüchtiger Hauch
die Ewigkeit verstellt?

Eugen Roth