Donnerstag, 17. Juni 2010

ENGAGIERT FREIWILLIG

Einmal eine Arbeit freiwillig tun muss wunderschön sein.
Menschen die feiwilligen Arbeit leisten haben die Erfahrung gemacht, dass das Glück auf Erden, nicht allein in der Arbeit gegen Bezahlung liegt. In der Handllung freiwilliger Arbeit liegt hohes Potenzial an unbezahlbarem Gut.
Die Hände werden gebraucht, Wissen wird vermittelt, eigene Fähigkeiten kommen andern Menschen zugute.
Das Gefühl gebraucht zu werden gibt Selbstwerte. Sich sozial eingeben und dabei aktiv werden sind alles Gaben und Talente die die in der freiwilligen Arbeit "nachhaltig"  zum Einsatz gelangen.

So, hat mir zum Beispiel noch nie, ein freiwilliger Rotkreuzfahrer gesagt er finde seine Arbeit einen totalen Stress.- Es sei des Lebens Würze sich mal einzugeben, wurde mir erklärt und dass diese Arbeit, die Hälfte der Gesundheit sei!

 Bei freiwilliger Arbeit wird man eben nicht von Zügeln gelenkt, sondern das Tau des Lebens verankert sich mit Frohsinn. Sage ich.

Arbeit auf freiwiliger Basis hat übrigens auch Interessegemeinschaften wie die Institution Zeitbörse, oder die Gemeinnützige Gesellschaft , Benevol ( Fachvermittlungsstelle für Freiwiligenarbeit) oder Innovage, die die freiwilligen Arbeit unterstützen und fördern.
Wichtig:  Das Jahr 2011 wird das Jahr der europäischen Freiwilligenarbeit!www.freiwilligenjahr2011.ch/index.php
  P.S.    Mein Pensionist (Foto) macht immer einfach alles so und ist dabei einfach immer froh!

Dienstag, 15. Juni 2010

Wenn der Holder blüht

Wenn die Holderstauden ihre Blütendolden zur Schau stellten, ging meine Grossmutter nie ohne Schere auf den Nachmittagsspaziergang!
Ich sehe sie noch heute vor mir, wie sie, sobald, wir an einer Holderstaude vorbei kamen, blitzschnell in ihre Handtasche griff, eine  Schere herausnahm und schnipp, schnapp ein paar Bütendolden abzwackte, und diese, dann schnell in ihre Tasche verschwinden liess. Dabei zwinkerte sie  mir zu, bückte sich und flüsterte mir geheimnisvoll ins Ohr:" Du, weisst, was es heute zum Nachtessen gibt, oder?"
Dann,schaute sie nach links und rechts, nahm mich bei der Hand und zog mit mir von dannen. Ich schritt neben ihr her, wie ein wichtiger Geheimagent, mächtig stolz, kam ich mir vor!
Eingeweiht in das Geheimniss, dass es heute zum Nachtessen  Holderchüechli mit Zimt und Zucker gab, ein Festessen zur Krönung, des erfolgreichen Tages!

Und ich, heute? Gehe nie, ohne Schere spazieren, wenn der Holder blüht.....

Montag, 14. Juni 2010

Habt ihr`s bemerkt!

Grossmamaschatzkiste hat ein neues " Outfit" bekommen! Ich war mit ihr im "Designmodellblog"!
Der Inhalt ist aber noch derselbe!
Ich hoffe es gefällt Euch!

Habt einen schönen Tag!

Sonntag, 13. Juni 2010

Sonntag




ein schönes Hütchen für alle Tage

Freitag, 11. Juni 2010

Als wir der Migros und dem Coop weit voraus waren

Glückliche Kühe gibt es noch im Prättigau! 6 Bauernbetriebe haben sich vor 20 Jahren zu einer Geschäftstelle zusammengeschlossen, mit dem Ziel ihre Bio Fleischprodukte effizienter zu vermarkten. Damals, war die Idee Bio, gerade sowas für die Grünen, oder die Aussteiger, es war die Zeit der antiautoritären Erziehung, der Aludeckelsammler und der Recyclingfreaks!
Da, war ich auch dabei! Ich war grün! Die Lovepartys und Woodstockfans waren mir zu suspekt. Mein Ding waren die Aussteiger in den Bergen, die Wolle färbten und Kräuter sammelten und  Ziegenkäse auf den Märkten anboten. Wir fühlten uns der Migros haushoh überlegen mit unserem Käse, aus Naturprodukten hergestellt! Wir kämpften für Glasssammelstellen in unseren Dörfer und organisierten Sammeltage für Alluminium, in unseren Häuser! In  handgestrickten Gilets und langen Röcken kauften wir, in Oekoläden ein. Die hatten Namen wie "Regenwurm", "Apfelkern" oder Wurzelhüsli...und nun... ist alles anders! Die Bioprodukte haben sich etabliert. Regenwurm- Apfelkern- und Wurzelhüslilädeli haben aufgegeben- Dafür gibts es jetzt Gross-Bioproduzenten, Oekokleider- und bio Zitrusfrüchte aus der Karibik mit Schweizer Unterstützung! Und... wer war da Vorreiter..He? Uups- bin abgeschweifft- sorry! Eigentlich wollte ich  Euch von der PGP schreiben.Ach, schaut doch selbst nach, die haben nämlich das beste Fleisch auf Erden zu verkaufern. Auf ihrer Homepage hier könnt ihr alles über die Bauernfamilien, ihre Wohnorte und ihre Produkte erfahren!

 und hier gibt es noch ein Ferienhaus zu vermieten!

Eine Familie der PGP, möchte sich in 4 Jahren auf ihr Altershöckli, dass sie erst vor kurzem Erstanden hat zurückziehen. Damit das " Altershöckli", aber bis dann nicht leer steht, vermietet Fam. Bucher das Haus, ab August 2010.  Das Haus liegt sehr schön gelegen auf einer kleinen Anhöhe, ob Schiers. Es hat 4 Schlafzimmer mit je 2 Betten. Küche mit Elektro- und Holzherd. Geräumiges Wohnzimmer mit Kachelofen. Badezimmer mit Badewanne. Waschküche mit Waschmaschine, grosser Esterich und der gedeckte Stallgang können als Spielplatz genutzt werden. Sitzplatz mit mit wunderbarer Aussicht in die Berge!
Preis: je nach Saison 600-900Fr./Woche

Für weitere Auskünfte und Reservationen: Susanne und Martin Bucher, im Winkel, 7228 Pusserein/ GR
E-mail: suma.bucher@bluewin.ch.

Mittwoch, 9. Juni 2010

Brief an einen Holderbusch


Lieber Holunder!
Ich muss Dir einfach einmal sagen, wie schön Du bist.

Gestern, fuhr ich mit dem Fahrrad durch Wald und Heide und überall sah ich dich, zwischen alten Mauern, neben Hütten und aus Hinterhöfen hervorspähen. Die alten Hütten aber, strahlten, neben deinen hübschen, weissgestickten Blütendolden, wie fröhliche Bräutigams.
Macht es Dir eigentlich gar nichts aus, in Hinterhöfen, auf Schutt- und Komposthalden, zu blühen, was das Zeugs hält?
Ich bewundere Deine Gelassenheit, dort, freudig Wurzeln zu schlagen, wo Dich die Vögel hingetragen haben, oder der Mensch, dich eingepflanzt hat. Dein ruppliger, struppiger Rindenstamm hat so gar nichts, mit deinen feingestickten Taufkissendolden, gemeinsam? Deine Rinde erinnert an die Haut eines alten Indianers, der schlau ist, die Gefahr kennt, und mehr über die Natur weiss, als alle Bleichgesichter zusammen! Sag, mal Holunderbusch bist du die Rothaut unserer Wälder? Der Späher in der Prärie, der die berühmte Reden des alten Häuptlings Seattle kennt? Bist Du der Rufer in der Wüste, dass wir unsere Kinder lehren sollen, das der Boden unter unseren Füssen, die Asche unserer Grossväter ist, damit sie das Land achten! Und wenn man deine Blätter zerreibt erinnert mich dein Duft, dass die Erde nicht dem Menschen gehört, sondern der Mensch, der Erde.

 Schwarzer Holder, Sambucus, ich verehre Dich!

Sei gegrüsst du edler Busch

Deine
Musle

Samstag, 5. Juni 2010

Sonntag

Gut dass wir einander haben, gut, dass wir einander sehn. Sorgen, Freuden, Kräfte teilen und auf einem Wege gehn.

Text: Manfred Siebald

Mittwoch, 2. Juni 2010

Wenn Kindern bei den Grosseltern surfen

In einer Deutschen Studie über das "Internet Verhalten von Kindern" habe ich gelesen, dass 70 % der Kinder im Alter von 7-10 Jahren im Internet, chatten, surfen oder spielen. Das Internet ist für unsere Jugend Alltag. Was für uns in diesem Alter, noch Spielen in Hof und Garten war ist für viele Kinder die virtuelle Welt am PC! Ich finde das schade- soviel an Spass, Wettkampf und  Kommunikation geht  auf dem Stuhl, vor dem Bildschirm verloren. Kinder in diesem Alter können nicht entscheiden, was im Internet für sie an Gut und Böse herangetragen wird. Kinder brauchen in diesem Alter Begleitung und die Hilfe Erwachsener, die den Internet Umgang ihrer Jugend ernst nimmt und sie dabei aktiv begleiten. Weil - was Hänschen am PC nicht lehrt, lässt den armen Hans, später ein Spielball des weltweiten Netzes, werden!

Gelesen:
Sollten Kinder über ihre Erlebnisse im Internet reden?
Ja, unbedingt ! Es hilft den Kindern, den Wahrheitsgehalt von Information zu prüfen.
Kinder sollten von rechtlichen Risiken im Netz wissen.
Nicht nur Inhalte von Webseiten sind von Bedeutung, sondern auch Erfahrungen, der Kinder mit andern Nutzern z. B. beim chat ( Facebook, Twitter) oder onlinespiele.
Mütter, Väter, Grosseltern erfahren so, ob ihre Kinder möglicherweise von andern belästigt werden.

Und zum Schluss:
Wenn Kinder bei den Grosseltern im Internet surfen, sollten diesselben Regeln gelten wie daheim!
Sprechen sie sich mit den Eltern ab!
P.S Wenn die Eltern keine Regeln haben, stellen sie ein paar zusammen- denn, sie haben doch viel mehr zu bieten, als der PC!