Samstag, 31. Juli 2010

Sonntag

Happy Birthday Switzerland!
Und Herzliche Gratulation zu Deinem hübschen 207 altem Kind Kt. Graubünden!

Montag, 26. Juli 2010

Nicht alle Beamten sind Sesselkleber und Schlafmützen

Eine wahre Feriengeschichte

Der kleine Nick hatte einen Pandabären, einen richtigen!
Der Panda war klug und wusste alles über Nick. Nick war da, wo Panda war und Panda dort, wo Nick war. Die Beiden gehörten einfach zusammen.
Für Nick war es denn auch klar, dass Panda unbedingt, als ihm seine Mutter erklärte,dass sie zusammen eine Reise nach Amerika planen, mit auf die Reise fährt!
"Aber Panda ohne  Reisepass?", dachte sich Nick. " Der braucht doch einen Ausweis!"
Nick beschloss nun, einen Reisepass für Panda zu organisieren. Er zeichnete Pandas konterfei in ein Heft und ging damit auf die Einwohnergemeinde seines Dorfes. Dort erhielt er prompt einen Stempel in seinen vorfabrizierten Reisepass! Panda Plüsch hatte nun einen eigenen Ausweis!
Am Reiseschalter in der Schweiz ging alles Bestens. Als die Familie in Amerika ankam mussten sie auch am Migrationsschalter vorbei, dort stand ein Riese eines Zollbeamten!  Als die Reihe an ihnen war, reichte Nick dem Beamten zuerst seinen und dann den Ausweis, seines Freundes Panda, entgegen.
Der Zolbeamte schaute grimmig auf die beiden vorgewiesenen Ausweise. Nick bekam dann seinen Ausweis zurück. Panda`s Ausweis aber, wurde nochmals genau unter die Lupe genommen. Der Zollbeamte hielt den Ausweis an das Licht, drehte ihn nach allen Seiten, kniff die Augen zu und dann bückte sich der Hühne zum kleinen Mann  und des Zollbeamten Augen leuchteten, als er mit seiner Riesenpratze, in Pandas Ausweis einen Einreisebewilligungsstempel, drückte!

Danke Bettina fürs erzählen dieser Geschichte! Ich fand sie einfach " verry nice"! Und ich habe sie aufgeschrieben zum Dank an alle freundlichen Beamten, die da stehen müssen, dieweil wir Ferien geniessen.

Und noch etwas, diesmal stimmt der Beamtenspruch:

" Sagen Sie uns was Sie wünschen und wir sagen ihnen wie es nicht geht",

einfach, einmal gar nicht!

Samstag, 24. Juli 2010

Samstag, 17. Juli 2010

Was ich von der Silberweide gelernt habe

Als ich unter der alten Silberweide an der Havel sass- die Füsse im Wasser und das Gestrüpp der Weide, wie ein Riesensonnenhut, mir Schatten spendete, dachte ich an den 1. Vers, von Psalm 137.

An den Wasser zu Babylon sassen wir und weinten, wenn wir an Zion gedachten, unsere Harfen hingen wir in die Weiden, die daselbst waren.

"Sie haben ihre Harfen in die Weiden gehängt" ,dachte ich, " die israelitischen Frauen in Babylon. Weit weg von ihrer Heimat, verbannt, wie sie waren."
" Hatten die Frauen wieder einmal Heimweh nach Heimat?" dachte ich." Was gab es da zu singen, in der Fremde?
Kurzerhand!
Ihre Harfen hängten sie in die Bäume!"

" Wo, ist  meine Harfe?" sinnierte ich weiter, unter der herrlichen, grossen Weide am Wasser.

 " Meine Harfe, die, die Melodie meines Lebens spielen sollte? Ich höre sie nicht! Habe ich sie verloren, in der Hektik und den Sorgen des Alltags?"
"Am Nagel hängt meine Harfe", dachte ich, "und verstaubt!, bald ist sie nur noch Sägemehl, von den Holzwürmer zermalmt!"

So, sass ich da und wie ich weiter nachdachte, hörte ich plötzlich in den länglich, silbernern Blätter der Weide, Musik!
Harfenmusik! Ja, ich hörte es ganz gewiss, die Weide spielte Harfe und wie!
Ich hob den Kopf .
Da, plötzlich, erkannte ich im Klang der sich wiegenden Aeste, die alten Lieder der Israelitinnen!
 "Die Weide am Fluss kennt der Israelitinnen Lieder?", dachte ich froh und hörte weiter, der Harfe über mir, mit ihren tausend Seiten schönster Melodien, zu.

Als der Wind nachliess und die Silberweide sich verneigte, klatschte ich in die Hände! " Bravo, bravo" , rief ich, "nichts hast Du vergessen! Noch heute kann man es hören! Die Weide hat die Harfen von Babylon nicht vergessen! Das Weinen und Klagen, das Summen und Weben des Lebens spielt aufgehoben in den Weiden ihren ewigen Klang!"

Man muss sich nur, unter eine Silberweide setzen und seine Füsse auf den Wurzeln der Weide ausruhen, dann hört man sie, die Harfen, die die Frauen in Babylon in die Bäume gehängt haben!

Und nun,  glaube ich, dass die Israelitinnen ihre Harfen in die Bäume gehängt haben, damit wir sie hören!

Samstag, 10. Juli 2010

Sonntag

Herr lehre mich zu bedenken, dass ich sterben muss, damit ich weise werde.
Psalm 90,12
                                                                                       

Freitag, 9. Juli 2010

Mittwoch, 7. Juli 2010

Heute gelesen

Gebet: Ich will meine(n) Enkel lieben

Herr, ich will meinem Enkel (meinen Enkeln)
eine liebe Oma- ein lieber Opa sein.
Ich möchte so zu ihm (ihnen) sein,
dass ich diesen Namen auch verdiene.
Dabei sollst Du guter Vater, mein Vorbild sein.
Du hast dich vorgestellt
als Jahwe - Ich bin da
und als Immanuel - Gott mit uns.
Du umfängst mich mit deiner Liebe und Güte.
Wie Du zu mir bist,
so möchte ich mit meinem Enkel ( meinen Enkeln) sein.

Gib mir die Kraft dazu!

Donnerstag, 1. Juli 2010

Rosenduft und Blütenzauberferiengrüsse

So, nun bin ich wieder hier und könnte Euch erzählen vom wunderschönen Schleswig Holstein.
Wenn Einer eine Reise tut......(schrieb Mathias Claudius 1740-1815, in seinem Gedicht  `Uranias Reise um die Welt`)


... So  kann er was erzählen 
Drum nahm ich meinen Stock und Hut
und tat das Reisen wählen..

Dieses Gedicht erzählt von einem, der rund um die Welt kommt und zum Schluss entdeckt eigentlich ist es überall, wie da, von wo ich herkomme. Weil,  überall, findet man " Sparren" ( Müh) und überall die selben Narren! ! Nicht schlecht ! Weisheiten die man eben erst erkennt, wenn man reisen tut.
 Ach, lieber Matthias Claudius,  erzählst uns in Deinem Gedicht die alte Weisheit, dass  Mensch, Mensch ist und bleibt, wo auch immer auf der Welt? Die Welt aber trotz Narren und Sparren wunderschön ist und gerade eben darum, wenn man weiss, dass es eben so ist! So, soll unser Blick immer wieder aufwärts gerichtet sein und seht : ` der Mond ist aufgegangen die goldenen Sternlein prangen!, auch dieses Gedicht stammt aus M.Claudiuses Feder.  Dieses Gedicht wurde oft vertont, die bekannteste Bearbeitung ist wohl die, von Franz Schubert. Hört sie euch doch wieder einmal an, oder vielleicht diese, von  Michael Hayden? Ich wünsche euch allen einen frohen, sonnigen, musikerfüllten Tag, bis der Mond aufgeht.
PS. Wie gerne hätte ich Matthias Claudius in Schleswig Holstein angetroffen!! Denn er ist dort geboren und  die Fotos stammen aus seiner Heimat, die übrigens sehr schön ist!