Dienstag, 26. Juni 2012

Die alte Dame Frau Lindenbaum

Wenn ich auf Einkaufstour fahre, parke ich mein Auto immer in der Nähe einer  grossen, alten Linde.

Die Linde und ich kennen uns seit Urzeiten.

Habe ich Zeit und Musse begrüssen wir uns  freundlich, wie alte Bekannte es so tun.
 "Froh einander zu sehen und jedesmal denkend: " Ist  Diesmal das Letztemal?"

Heute, Freitag, ist der Himmel grau, silbrig grau, es bläst ein Sturm und ein nasser Wind fegt durch die Gassen!
Ich parkiere mein Auto und schaue zur alten Linde.

Diese, aber, schwelgt im Glück trotz  und Kühle und Wind.
 Sie rauscht wie eine Schwangere.  Wirft sich von rechts nach links. Mit ihren langen, fast den Boden berührenden Aesten, erinnert mich die Linde, an Königin Viktoria, im Ballkleid, aus dem 18.Jhdt.

Ich bleibe stehen und stelle meine Einkaufstasche auf den Boden,
schaue der alten, fröhlichen  Dame zu und rieche ihr teures Parfum, dass sie grosszügig in die Landschaft versprüht.

"Mensch, Frau Linde,  hast dich schick gemacht, trotz Wind und Sturm?"
Wollte ich wissen.

Da, braust sie mir, mit ihren langen Aesten ins Gesicht:

" Heute ist der Tag, den der Herr gemacht!
Was du heute kannst besorgen, verschiebe nicht auf Morgen!
Knips dir ein paar Blüten von meinem Kleid!"

Und schwupps, braust ihr Kleid auf die andere Seite.
Es gelang mir gerade noch, mich an ihrem Rocksaum festzuhalten, von wo ich eine Handvoll Lindenblüten knipste.
Schschsch...schschsch... Frau Linde schaukelte weiter ihr Brockatkleid hin und her.

Ich fuhr nach Hause, mit einer Handvoll Lindenblüten.
Die Lindenblüten habe ich in Form von Sirup konserviert, damit ich mich noch lange, lange, an Madame Pompadur, Linde Tilia, neben meinem Einkaufsladen, erinnere.


Freitag, 22. Juni 2012

Montag, 18. Juni 2012

Oma was sollen wir spielen 2

Schnipp Schnapp

Vielleicht wollt ihr mal Schnipp Schnapp spielen mit den kleinen Feriengästen.
Dazu braucht es einfach ein Stück viereckiges Papier und Farbstifte.



Man legt die Daumen  und die Zeigefinger in die `Zucker und Salz` Papiertüte ( So haben wir früher dieser Papierform gesagt), klappt das Spiel zusammen und wieder auseinander und dann fragt man: " Welche Zahl wünschest Du?
Zählt dann die gewünschte Zahl ab, während dessen man jedesmal, das Schnipp Schnapp auf und zu klappt und bei der gewünschten Zahl stoppt.
Dann fragt man weiter: " Welche Farbe möchtest Du?"
Gewünschte Farbe aufdecken und schauen was darunter gezeichnet ist und dann sagt man, z. B: Du bist ein Goldstück, ein alter Schuh, ein Traktor usw.

Viel Spaaass!

Freitag, 15. Juni 2012

Dienstag, 12. Juni 2012

Oma was sollen wir spielen 1


Da, hab ich ja wieder einmal einen Cup geschlagen!
Der Nachmittag ging vorbei- im hui!

Ich erinnere mich, an unsere freien Nachmittage - nie war es uns da langweilig!

Keine Schule - da wussten wir wohl, was zu tun - Spielen draussen-  Die ganze Nachbarschaft  traf sich und wir kämpften und zählten , hüpften und kletterten bis es Abend wurde.

Für meine Spielvorschläge braucht`s kein Spielzeugladen-, Strom oder Sitzkissen....

Nur Stöcke aus dem Wald, ein alter Besenstiel, und ein Hanfseil. Damit war der Nachmittag `geritzt`.

Und soll ich euch was erraten?
Die Kinder fanden meine Spielideen einfach Klasse.
Da sagte doch einer : " Oma, kommst nächste Woche wieder mit dem Seil vorbei?"


Topfschlagen
Man nimmt einen Topf stellt ihn in einer begrenzten Umgebung auf dann verbindet man einem Kind die Augen und es muss mit verbundenem Augen den Topf erspüren, hat es den Topf entdeckt muss es drei mal auf den Topf schlagen. Dann werden ihm die Augen entbunden und es darf die kleine Süssigkeit die unter dem Topf versteckt ist, behalten

Böckligumpen
Da springt man über den Rücken eines  Kindes,welches  in gespreizter Stellung und eingezogenem Kopf  vor einem steht, dann stellt man sich vorne an und der hinterste `Bock` springt über die vorderen  Böcke bis wieder, nach vorne.

Springkreis
In der Mitte des Kreises steht ein Kind mit einem Seil . Am Ende des Seil befestigt man ein schwerer aber nicht zu harter Gegenstand ( Sandbeutel). Der Capo dreht die Schnur immer schneller im Kreis herum knapp über dem Boden, so dass die Kreisleute immer rascher hochspringen müssen. Wer die Schnur hemmt scheidet aus.

Durchschliefen
Ein Stock wird bei vorgestreckten, gekreuzten Armen von den Händen  gefasst über den Kopf gehoben; er gleitet sodann am Rücken bis zu den Füssen herunter, so dass sich der Körper zwischen Stock und Armen durchwinden muss. Die Füsse steigen dann über den Stock zurück.

Stockkämpfen
Die zwei Kämpfer packen einen festen Stock und suchen sich den zu entwinden.

Stockspringen
Mit beiden Beinen zugleich soll man über einen Stock springen, den man mit beiden Händen fest hält, ohne den Stock dabei loszulassen. Wenn es gelingt kann man noch probieren zurückzuspringen.

Seilspringen
Zwei Kinder drehen ein langes Seil ein Kind steht in der Mitte und hüpft über das Seil wenn das Seil den Boden berrührt- dann zählen wir- wer kann am längsten- dabei haben wir früher auch ein Vers aufgesagt
der hiess:

Teddy Bär Teddy Bär spring jetzt dri
Teddy Bär Teddy Bär mach di chli
Teddy Bär, Teddy Bär mach di gross
Teddy Bär, Teddy Bär dreh dich um
Teddy Bär, Teddy Bär mach dich krumm
Teddy Bär Teddy Bär spring jetzt drus,
in a anders Hus!


Das Kind welches hüpft muss immer die entsprechende Geste machen.













Samstag, 9. Juni 2012

Sonntag


Bewahre uns Gott
behüte uns Gott
Sei mit uns auf unsern Wegen.
Sei Kompass und Wind
wo wir auch sind
sei um uns mit deinem Segen.

Text Eugen Eckert

Donnerstag, 7. Juni 2012

Brioche

Unwahrscheinlich herrlich diese Brioche!!





Brioche sind ja  wohl das Beste, was man anstelle von Brötchen am Sonntagmorgen zum Frühstück oder Brunch servieren könnte.
In Frankreich und in der Schweiz, wo die Brioche zu Hause sind, isst man sie auch zum 2. Frühstück, gern in einem Strassenkaffee zur Morgenzeitung. Hier mein Brioche Rezept aus einem Buch von 1978


Ich backe gerne Hefeteige, die Brioche wollen gerne gut gerrührt werden und verlangen einem ein bisschen Muskelkraft ab
Macht nicht`s, die Laus - man hat ja immer wieder ein wenig Pause-, derweil die Hefe arbeitet.

550g Mehl Halbweissmehl, 1 Päckli (7 gr) Trockenhefe
1/4l lauwarme Milch
120 Butter
60 g Zucker
2 Eier
1/2 Tl Salz
abgeriebene Schale einer halben Zitrone
Butter zum einfetten
1 Eigelb zum bestreichen

Butter langsam auflösen, wenn der Butter leicht abgekühlt ist rührt man die Zucker, Eier, Salz und die Zitronenschale ein.

In das Mehl die Hefe geben. In der Mitte vom Mehl eine Mulde formen, in diese kommt die Butter- Zucker- und Eier Masse, und darüber kommt die Milch.
Dann rührt man mit einer Holzkelle das Mehl  von aussen nach innen  und vermengt das Mehl mit dem Butter und der Milch solange bis ein kompakter, feiner Teig entsteht man klopft den Teig und walkt ihn durch, am Schluss menge ich mit der Hand den Teig, zu einem glatten Hefeteig.

Ich liebe diese Arbeit- es viel schöner als mit der elektrischen Teigmaschine- wo alles am Knethacken kleben bleibt!

Den Teig deckt man dann mit einem feuchten Tuch ab und lässt ihn an einem warmen Ort 1/2 Stunde gehen..
Den Teig auf einer bemehlten Fläche zu einer langen Rolle formen.
Diese in 12 gleich grosse Stücke schneiden. Von jedem Stück ein Viertel abschneiden. Daraus in der hohlen, bemehlten Hand kleine Kugeln formen und aus den übrigen Teigstückchen grosse Kugeln formen.
Die grossen Kugeln in gerippte oder ungerippte , gebutterte, bemehlte Tortelettform setzten.
In der Mitte eine Vertiefung drücken. Mit verquirltem Eigelb bestreichen.
Die kleinen Kugeln draufsetzen. Auch mit Eigelb bestreichen. 10 Min. gehen lassen. In den vorgeheizten Ofen schieben und goldbraun backen.
200°C in der Mitte des Backofens. 20 Minuten.




Montag, 4. Juni 2012

Brot

Brot teilen mit jemandem.

Das Brot
langsam im Munde zergehen lassen
das Brot im Mund
zerschmilzt zu Stärke.
Das Brot mit Dir
am Abend
wird süss im Mund
 und Ruhe kehrt ein.

die Aehre
 trägt das Korn
das Korn
 zu Mehl
mit Wasser und Salz

Die Erde gibt Kraft

Weil ich das Brot mit Dir teile.




Ein wunderbares Erlebnis ist es Brot und Wein mit jemandem zu teilen.


Meine Freundin Sonja
hat uns  ihr Foccacia Rezept geschenkt.
Danke Sonja-

Es ist ein einfaches Rezept und gibt die beste Foccacia:

500g Mehl ( Halbweiss oder weiss)
1 1/2 Essl. Salz
3 dl Milch
2 Essl. Olivenöl
1 Päckli Trockenhefe
grobes Salz
frische Rosmarin

Die Hefe und das Salz streut man im Kreis über das Mehl.
In der Mitte vom Mehl gräbt man eine Mulde dort kommt die Milch (nicht zu kalt) hinein und über die Milch das Olivenöl.
Dann fügt man das Mehl, im Kreis, zur Mitte.
Man rührt die Milch und das Oel solange in das Mehl hinein- bis wir es mit den Händen zu einemTeig verarbeiten können.
Man knete den Teig ca. 10 Min. zu einem feinen, weichen Teig.

Den Teig an einem warmen Ort, mit einem feuchten Tuch zugedeckt, ca. 1 Std. gehen lassen.
Danach knetet man den Teig nochmals  durch und wallt ihn auf einer gemehlten Fläche zu einem Rechteck aus. 1cm hoch. Sonja schneidet mit dem Messer Rhomben in den Teig. Nochmals 1/2 Std. gehen lassen. 

Dann bestreicht man den Fladen mit Olivenöl.
Darüber kommt grobes Salz und frische Rosmarinnadeln

Backen:
40 Min auf der untersten Schiene mit 200°C.
Man sollte die Foccacia aber im Auge behalten- die Backzeit könnte auch ein wenig, weniger lange dauern.

P.S. Die Foccacia schmeckt mir am besten, ganz einfach, ohne was, nur mit Salz und Rosmarin.
Muss gar nicht,  was weiss ich was drinnen sein!
Gebratene Speckwürfeli,- getrocknete, oder eingelegte Tomaten,- oder Oliven in den Teig eingefügt schmecken natürlich auch sehr gut!

Samstag, 2. Juni 2012

Sonntag


So sieht es auf 2010m ü.M.
Obersäss, Vilan, aus

Bald werden hier Kühe weiden und der Sommer ist da!

Allen einen frohen Sonntag.

Himmel , Erde Luft und Meer
zeugen von des Schöpfers Ehr;
meine Seele singe du,
bring auch jetzt dein Lob dazu.
Joachim Neander
1680

Donnerstag, 31. Mai 2012

Was eine Leihoma von 5 Jungs Abends tut!

Ins Bett plumpsen und Handarbeitshefte aus den 70er und 50er Jahren durchblättern und denken was man soo gerne noch häkeln, sticken oder stricken würde in der Freizeit!!

Wollt ihr mit mir träumen, bis die stürmische See ruhiger wird?


Aus Merk Stich IV Serie D.M.C
 Die Farben gefallen mir
So ein ovales Kissen, das mit türkis un schwarz muss ich unbedingt haben!

Das rassige Flugzeug, der Fallschirm und die Rakete!
Dass waren noch Zeiten, als die Jungs mit bestickten Turnsäcke in die Schule gingen
Ich kann mich noch erinnern, dass wir in der Handarbeit unseren eigenen Turnsack nähten!
Dass waren  unsere! Adidas und  Nike Taschen!


 Fledermausärmel und ein wunderschönes grün!

 Der kleine Foxi mit Mäntelchen




und zum Schluss, so süss, 1 Top, 3x anders

Dienstag, 29. Mai 2012

Die Dame und der Holunderlikör


Eine allerliebste Geschichte zum Thema Holder hat mir, die Schwägerin meiner Schwester zugesandt.


`Früher`,  schreibt Yvonne, in ihrem Brief , habe ich manchmal selber Holdersirup hergestellt, ich habe ihn nämlich schrecklich gern!
Aber leider bin ich da die Einzige in der Familie und so habe ich die Tradition von meiner Grossmutter langsam vergessen., daher war dein Geschenk eine besondere, freudige Ueberraschung, der Sirup ist dir gelungen, bravo und vielen Dank. ( Soviel Freude kann 1 Flasche Sirup bereiten! Juhui!)


und dann schreibt Yvonne weiter:

Meine Grossmutter genannt Uri ( Name von den Urenkeln) hatte immer Holunderlikör gemacht, den sie dann kühl stellte und ihn erst um die Weihnachtszeit kredenzte.
Sie liess den Likör aber stets einige Jahre ruhen bis er satt und dunkel wurde und der Liqueur  wie Oel aus der Flasche in das Glas glitt... wunderbar!
Mir selbst ist er nie so gut gelungen trotz der Anleitung.

Dieser Likör servierte Uri meistens als Abschluss ihrer wöchentlichen Damenkaffee Runde, die sie mit ihren Kolleginnen aus dem gleichen Haus feierte.

Dabei,  geschah es, dass der Vorrat, an lange genug gelagertem Likör zu Ende war und es darum, halt nur Kaffee `ohne` Holunderlikör  gab.

Da stand eine der Damen auf und sagte: " Ich brauche nun einen Schnäpsli, ich habe noch von dem, den Du mir zum Geburtstag geschenkt hast."

Sprach`s erhob sich und marschierte runter in ihre Wohnung..
Uri und die andere Dame warteten auf das Gute, dass da kommen sollte...

Endlich kam die brave Dame wieder, plumpste zufrieden, seufzend in ihren Sessel und bemerkte:
" So, das hat jetzt gut getan!"

Und..?

Da, passt doch der Spruch aus Wilhelm Busch`s Geschichte, `Julchen`, ganz gut:

Sein Prinzip ist überhaupt:
Was beliebt ist auch erlaubt;
Denn der Mensch als Kreatur
Hat von Rücksicht keine Spur.

Bis bald!

Danke, Yvonne für die Geschichte.

Freitag, 25. Mai 2012

Pfingsten


Gott hat uns seinen Geist geschenkt.
Halleluja.
Er kommt in unsere Herzen.
Halleluja.
Gottes Geist erfüllt die Welt;
er gibt Leben und Freude.

Pfingsten 2012
RG Nr. 505

Mittwoch, 23. Mai 2012

Holunder Schaumcreme, " Einfach köstlich".





Der Holder mit seinen Blüten hat es mir angetan.

Der Sirup aus den weissen Dolden,
mit Wasser, Sprudel, eiskaltem Wasser,
oder Prosseccho getrunken,
im Maien,  zu Zweit,
auf der Terrasse draussen,
da, möcht ich mit niemandem tauschen!
Nicht um alles Geld
in der Welt!


Prosit mein Holunderbusch!

Und heute gibt`s zum Nachtisch- Holunder Schaumcreme " Einfach köstlich"
Heute ausprobiert!

Wenn noch was vom Sirup übrig bleibt...
Lässt sich mit dem Holundersirup meine Holderschaumcreme herstellen.

Hier exklusiv für Grossmama`s die ihre Nachkommen halt wieder einmal verwöhnen dürfen!

Mit  Holunderschaumcreme * Einfach köstlich*

Rezept:
2 frische Eier
1 Esslöffel Zitronensaft
3 Esslöffel feiner Zucker
1,5dl Holundersirup
1 Schuss Prosseccho- kann auch weggelassen werden.
2,5dl Rahm

Die Eier trennen,
Rahm steif schlagen
Das Eiweiss mit dem Zitronensaft flaumig schlagen, 1 EL Zucker einrieseln lassen und weiter schlagen bis ein fester Eischnee entsteht.

Das Eigelb mit dem restlichen Zucker und dem Holdersirup und  zu einer weiss, schaumige Creme verrühren.
Mit Prosseccho abschmecken nochmals kurz rühren. ( Kann auch weggelassen werden)

Der Eischnee und der Rahm unter die Eicreme heben.
Dann zugedeckt in denKühlschrank stellen.
Mann kann die Creme auch wie ein Parfait servieren, leicht angefroren.







Freitag, 18. Mai 2012

Sonntag





Meine Blümchen haben Durst
hab`s gar wohl gesehen,
hurtig, hurtig will ich nun,
hin zum Brunnen gehen.

Frisches Wasser geb ich euch
wartet nur ein Weilchen,
Wartet nur ihr Röslein rot 
und ihr blauen Veilchen.

Seht hier hab ich Wasser schon,
trinket mit Behagen,
blüht und duftet nur recht lang,
wollt ich Dank euch sagen.

Georg Christian Dieffenbach
1822-1901



Dienstag, 15. Mai 2012

What happens in Chur


Im Bündner Naturmuseum gibt es zur Zeit eine aller, aller liebste Ausstellung!

Alles über Weidenbäume- wie sie wachsen- wieviele Sorten es davon gibt und dass die Weide eine Pionierpflanze ist.
Die kleinste Weide sieht aus wie Moos und die grösste Weide wird 35 Meter hoch!
Da wird viel spannendes gezeigt. Rund um das Museum sind echte Weiden ausgestellt!

Dass gerade dieses Jahr diese Ausstellung im Bündner Naturmuseum zu sehen ist freut mich riesig, denn ich wusste ja nicht, als ich dieses Jahr früh im Frühling fast jeden Tag an den Rhein ging und die vielen Weiden dort, mit ihren glänzenden Knospen und den kleinen pelzigen Blüten, beobachtete, eine Ausstellung über die `beugsame aber nie brechende Pflanze` gezeigt wird!

Zusammen mit dem schweizerischen Korbflechter Verband wurde die Ausstellung realisiert.
So kann man auch wunderbar geflochtene alte Körbe und allerlei aus Weidenruten hergestellte Sachen anschauen!
Zur Ausstellung wird auch ein Rahmenprogramm angeboten!

Und da habe ich mich an einen Weiden Flechtkurs angemeldet!
Ihr hört und sieht dann was daraus geworden ist!

 Die Ausstellung ist ein MUST für Alle, sie dauert bis, 19.August 2012.


Ein weiteres Highlight in Chur ist die Ausstellung im Kulturforum Würth!

Ich bin total hin von dieser Ausstellung die im Foyer von Würth international, an der Aspermontstr. in Chur, zur Zeit zu sehen ist!

Schon 3mal habe ich mir diese herrliche Sammlung  angesehen!
Aufgesaugt!
So was von schön!
Klein aber fein, eine auserlesene Ausstellung mit dem Thema Impressionismus-Expressionismus.

Die Farben und das Licht der Impressionisten, und die Kraft und die speziell satte Ausstrahlung der Expressionisten! Führen einem in die Welt der wohl spannendsten Epoche der Kunstgeschichte.

Das Forum bietet zur Ausstellung, excellente thematische Führungen von Herr Remo A. Alig.

Die Ausstellung dauert bis, 19.August 2012

Was mache ich bloss nach dem 19.August 2012 in Chur???

Links:
Bündner Naturmuseum Chur

Kultur Forum Würth/ Ausstellung Impressionisten/ Expressionisten







Freitag, 11. Mai 2012

Sonntag


Psalm 121
Ich hebe meine Augen auf zu den Bergen,
woher wird mir Hilfe kommen?
Meine Hilfe kommt von dem Herrn, 
der Himmel und Erde gemacht hat.

( Falknis am Abend, von Untervaz aus,
ganz rechts sieht man das Gipfelkreuz)

Dienstag, 8. Mai 2012

Idee zum Muttertag " Wald und Wiese Vase"

Es gibt für mich  nichts schöneres auf der Welt, als mit meinen Enkeln durch Wald und Wiesen zu streifen!
ÄüDa reden wir, singen und sammeln alles mögliche!






Was

man dazu braucht:

Alles was man an Stecken so finden kann ( müssen etwa alle den selben Durchmesser haben), Moos, Kinder finden auch immer Steine, diese sollten jedoch flach sein.

Einmachgläser, verschiedene Grössen
Gummibänder
Draht
einen Wiesenblumenstrauss.

Man schneidet mit der Gartenschere die Holzstecken nach der Höhe des Glases. Die Kinder können mit einer Laubsäge die
Holzstecken zuschneiden- Opa wird da ja auch gerne
Bildunterschrift hinzufügen
Hand anlegen.

Dann stülpt man den Gummi über das Glas und steckt die gesammelten Schätze um das Glas.



Hat man die ganze Reihe aufgezogen- kann man, wenn man nicht gerade ein braunes Gummiband hat, einen grünen Blumendraht zwei bis drei mal um das `Gartenhäglein` wickeln und zusammendrehen- dann kann man den Gummi wegnehmen- habe es so bei der kleinen Vase gemacht-  will man eine Moosvase machen legt man zuerst den Draht auf den Tisch dann die Moosteile drauf ( schöne Seite nach unten)- dann kommt das Glas auf das Moos und dann rollt man die Vase mit dem Moos und dem Draht, auf.

Jetzt brauchen wir noch einen schönen Strauss und fertig ist unsere Muttertagsvase.
Hat man keine Wiese wo man Blumen pflücken kann findet man sicher was, was man in die Vase einstellen könnte- Flieder- Gräser, oder Strauchzweige, oder Wegrandblumen! Nur keine Blumenladenblumen!
Sonst ist es eben keine " Wald und Wiese Vase"mehr!



Allen einen frohen, lieben Muttertag!
P.S.

Ist der Blumen Segen zu Ende,
lässt sich alles ökologisch entsorgen!

Samstag, 5. Mai 2012

Sonntag



Alles neu, macht der Mai,
macht die Seele frisch und frei
lasst das Haus kommt heraus
Windet einen Strauss!
Rings erglänzet Sonnenschein,
Duftend prangen Flur und Hain;
Vogelsang Hörnerklang
Tönt den Wald entlang.

Wir durchziehen Saaten grün,
Haine die ergötzend glühn.
Waldespracht neu gemacht,
nach der Wintersnacht.
Dort im Schatten an der Quell 
Rieselnd munter, silberhell,
klein und Gross ruht im Moos
Wie in weicher Schoss.

Hier und dort, fort und fort,
Wo wir ziehen Ort für Ort
Alles freut sich der Zeit,
die verjüngt erneut,
Widerschein der Schöpfung blüht
Uns erneuert im Gemüt,
Alles neu, frisch und frei,
Macht der holde Mai.

H.Adam v. Kamp 1796-1867
Melodie:

Dienstag, 1. Mai 2012

Lena und der Löwenzahn Honig



Mia und ich durften auf Lena`s Wiese Löwenzahnköpfchen pflücken.
Dafür habe ich Lena ein Glas Löwenzahnhonig versprochen.
800gr Löwenzahnköpfchen haben wir gesammelt!

Wir wollten Löwenzahnhonig kochen!

Aber, das ganze Prozedere war nicht so einfach, wie es sich herausstellte!

Nach Recherchen im Internet ist das Honig machen mit Löwenzahn Blüten keine Kunst. Nur, lange muss er gekocht werden!
Und so haben wir`s dann auch gemacht!
Fast 4 Stunden kochte und blubberte unsere Ernte im Topf.
Dann endlich war es soweit, der Honig floss zähe vom Kochlöffel
und wir füllten, die bernsteinfarbige Masse in sechs Gläser.

Als die Masse abgekühlt war und wir nicht warten konnten, vom Honig zu kosten, lag die Masse im Glas wie ein klebriges, hartes Bonbon!
Mit Messer und spitzen Gegenständen kratzten wir die Masse in langen Fäden, die gleich an der Luft zu  spitzen, wie aus Glas klirrendem Drähten wurden, heraus!

Vorsichtig lutschten wir am Faden-  und -  der schmeckte herrlich!

Es war so gut, wir konnten gar nicht mehr  aufhören, davon zu schlecken.

"Aber, so", dachte ich, "  kann ich ja niemandem unseren  selbstgemachten Löwenzahn Honig anbieten! Was soll ich mit 6 Gläser klirrender Zucker - Löwenzahnmasse?"

Wie es so ist:   Weisst nicht mehr weiter, schau im Internet - vielleicht wirst gscheiter!"

Und was kam da raus? : Löwenzahn kristallisiere ziemlich stark, wird auch zur Herstellung von Kautschuk verwendet.

Kautschuk wollten wir eigentlich nicht herstellen!

Mein Mann meinte, er könne ja damit seine Autoreifen einreiben, dann hätte sich das Ganze wenigstens gelohnt!
Witzig! Dachte ich!

Wir probierens nochmal, aber diesmal mit Gelierzucker.

Und wieder ging es auf  Lena`s Löwenzahnwiese, diesmal aber, pflückten wir nur hundert Löwenzahnköpfchen, man weiss ja nie mit diesem Taraxacum.
So heisst der Löwenzahn auf lateinisch TARAXACUM!
Benimm dich diesmal nicht so dumm! Dichtete meine Enkelin daher.

Mit Gelierzucker nach Rezept http://www.chefkoch.de/forum/2,15,521029/Loewenzahnblueten-Gelee-Gelatina-di-tarassaco.html
gings dann wesentlich rascher als beim ersten Versuch- Nur diesmal ward unser Honig zu dünn!
Ich kochte das Ganze dann noch ein Zweites und ein Drittes mal!
Geliert hat der Honig, aber, ich weiss nicht dieser Löwenzahn der hat es in sich! Ein eigenartiges Ding!

Eine Frau erzählte mir später: " Ihr sei der Löwenzahn Honig nach anfänglich richtiger Konsistenz, wieder zu einer dünnen Masse geworden! Dass sei schon komisch gewesen, aber manchmal gebe es eben im Leben Dinge, die man nicht verstehe!"
Dieser Taraxacum! Tanzt uns auf der Nase rum!
Denk ich und wandere mit einem, nach soviel Müh und Arbeit versprochenem  Glas Löwenzahn Gelee!, zu
Lena meiner Löwenzahnwiese Besitzerin.

Ich erzähle Lena von unserer Honig Kocherei - "Ach, 4 Stunden gekocht!", meint Lena." Das kann ja nicht sein! Unsere Mutter, die noch am Holzherd kochte - hätte nie 4 Stunden Zeit gehabt und auch das Holz nicht dazu! Nein, vier Stunden! Niemals hat sie den Löwenzahn Honig solange gekocht!"
Und weiter sagte Lena: "Ach, wir liebten den Löwenzahnhonig unserer Mutter- mehr als den Bienenhonig!"

Mensch, dachte ich, wie hat sie dann den Löwenzahnhonig gekocht?
So, redete Lena und ich noch  über Gott und die Welt, bis es Zeit war zum Abendessen. Und Lena von der Treppe mir nach rief:
"Anna, ich freue mich, heute Abend zum z`Nacht,  werde ich Löwenzahnhonig essen- ich werde ihn  dunken ! Weisst du was das ist"?

"Ja",  sagte ich,"den Honig mit dem Brot aufdunken"-" Genau", rief sie. "Und jetzt muss ich dir noch was sagen, es ist mir gerade eingefallen: "Den Löwenzahn Honig unserer Mutter haben wir nie mit dem Löffel, oder mit dem Messer auf das Brot gestrichen- wir haben das Brot immer im Löwenzahnhonig gedunkt!"

"Ja, dann lass es dir schmecken, Brot in Löwenzahn Honig gedunkt!

Eine neue Variante! Löwenzahn Honig im Tellerchen!"

So ging ich nach Hause und dachte: " Vielleicht, überlasse ich die Löwenzahn Honig Produktion, einfach nur noch den Bienen"!



Freitag, 27. April 2012

Sonntag


Wer ist die Schönste im ganzen Land?

Die beste Zeit im Jahr ist mein,
da singen alle Vögelein,
Himmel und Erden ist der voll, viel gut Gesang
da lauter wohl.

Voran die liebe Nachtigall
macht alles fröhlich überall,
mit ihrem lieblichen Gesang,
des muss sie haben immer Dank.

Vielmehr der liebe Herre Gott,
der sie also geschaffen,
zu sein die rechte Sängerin,
der Musika ein
Meisterin.

Dem singt und springt sie Tag und Nacht,
seins Lobes sie nichts müde macht:
Den ehrt und lobt auch mein Gesang
und sagt ihm einen ewigen Dank.

Martin Luther 1538

Montag, 23. April 2012

Schlüsselblume lädt zum Trunke ein


Achtung! Rüssel nach vorn! Jetzt komm ich!
Beim fotografieren habe ich diesen kleinen Kerl gar nicht gesehen!
Und schon gar nicht beim Anflug!
Erst zu Hause am PC!


Also, dass war ja ein Zufall!

Er wollte eben unbedingt  in Grossmamaschatzkiste abgebildet werden!
Dass hat er mir ins Ohr geflüstert!


Die Schlüsselblume ist geschütz! 
Vom Sammeln und abreissen  der Schlüsselblumen sollte man absehen, da sie regional gefährdet sind.





Freitag, 20. April 2012

Dienstag, 17. April 2012

CD, Kunst- Stücke für Kinder



Ich freu mich riesig Euch von meiner neuen Entdeckung zu erzählen;

einer Geschenksidee für  8-12 jährige Enkel und Enkelinnen!

Nämlich den Hörspiel CD`s, von Brigitte Jünger, Kunst für Kinder

 Kunst Stücke für Kinder, Vincent van Gogh,
die Zugbrücke

Der Zug aus Paris war seit Ewigkeiten unterwegs. Für die 750 Kilometer in den Süden bis nach Arles brauchte er im Jahr 1888 16 Stunden.
Wie entstanden die Meisterwerke Vincent van Goghs, vor allem dieses idyllisch anmutende Bild der Zugbrücke in Arles? Wer unterstützte den bettelarmen Maler? In welchen Cafés suchte er Schutz vom strengen, südfranzösischen Winter? Was inspirierte und was hemmte van Gogh?
Fragen über Fragen, die in diesem Hörspiel für Kinder beantwortet werden.

Es gibt noch eine ganze Reihe weitere Künstlerbiographische Hörspiele für Kinder.
Die CD`s sind im Igel Records Verlag erschienen.

Kunst-Stücke für Kinder, Vincent van Gogh, die Zugbrücke. Igel Records.

12.95Euro, 19.90 CHF

Freitag, 13. April 2012

Meine Nachbarn die Brennessel`s



Heute stelle ich Euch Familie Brennessel vor.

Also, früher, als ich noch ein Kind war, da fand ich die Familie Brennessel gar nicht nett!
Einzig und allein, um die Buben in die Brennesseln zu werfen, waren die grünen, krautigen Pflanzen zu gebrauchen, dachten wir!



Wir spielten auch ein Spiel das hiess: " Soll ich Dir die Brennessel machen?"
Das ging so: Zuerst fragten wir ein  Kind:" Soll ich dir die Brenessel machen?". Wenn es `ja ` gesagt hat, nahmen wir seinen Arm in beide Hände und drehten die Haut am Unterarm spiralförmig um den Unterarmknochen bis es brannte.
So waren wir!

Heute, aber, ist natürlich alles anders! Es interessiert mich, was Familie Brennessel Urtica dioica, die gleich um die Ecke wohnt, so tut.


Und ich muss sagen, alle Achtung vor dieser Familie!

Sie steht auf kantigen, geraden Stengeln, ihre Blätter sind kreuzgegenständig mit Stielen am Stengel angeordnet.
Sehr dezent! Aber diese Blätter! Deren Ränder sind gezähnt! Wie das Gebiss eines Wolfes!
Das reicht aber noch nicht! Die Blätter sind bestückt mit glasfeinen Rörennadeln, die bei der kleinsten Berührung Säure hervorspritzen, die auf der Haut fürchterlich brennt.

Ihre Verteidigungstrategie kommt mir vor, wie ein Stacheldraht Verbau, eines geheimen Labors.

Und tatsächlich, wie mir Chemiker und Apotheker erzählten, befindet sich im Brennessel Gebäude eine Menge von Vitaminen, Elektronen, Chlorophyllen und Mineralien! Ein pumpevoller Chemiekonzern!

Vielleicht, desshalb dieser Schutz Mechanismus?

Nun, aber wieder zu Herr und Frau Brennessel.
Die lieben sich! Ganz besonders bei Sonnenschein! Ja,- ich guck ja nicht immer rüber,- aber-, wenn sich Brennessel`s, so  im Winde dahin wiegen und gelben Staub aufwirbeln, dann muss man doch schauen, ob alles in Ordnung ist!

Jubel und Trubel herrscht bei Brennessels im Frühsommer, wenn die Schmetterlinge, um Nessels Grün flattern!
Ich muss schon sagen, den Schmetterlingen gegenüber sind Brennessels sehr gastfreundlich, sie erlauben dem Admiral, dem kleinen Fuchs, dem Distelfalter und dem Tagpfauenauge deren Eier bei ihnen zu deponieren und und wenn die kleinen Raupen ausschlüpfen, wird ihnen bestes, mineralhaltiges und vitaminreiches Futter serviert!


Nicht nur den Schmetterlingen servieren Brennessels was leckeres, auch mir bot Frau Brennessel an, von ihren Blättern zu pflücken, als ich ihr kürzlich über meine Frühlingsmüdigkeit klagte.

Ich solle mir von den Blättern einen Tee angiessen.1 Liter pro Tag. Er aktiviert den Kreislauf, führt dem Körper FE zu und bringt den Stoffwechsel in Schuss. Dass habe ich dann gemacht.
Und, wirklich gut hat mir die Pflanze getan!


Und ich sage: "Ich möchte keine andere Nachbarn als die Brennessel`s haben!
Ich finde sie sehr nett"!

Samstag, 7. April 2012

Jesus ist auferstanden



Frohe Ostern

Korn das in die Erde, 
in den Tod versinkt,
Keim der aus dem Acker 
in den Morgen dringt.
Liebe lebt auf,
die längst erstorben schien;

Liebe wächst wie Weizen,
und ihr Halm ist grün.

Text Jürgen Henkys
nach " Now the green blade rises".

Mittwoch, 4. April 2012

Karwoche oder wie es wächst



Weil Gott in tiefster Nacht erschienen,
kann unsere Nacht nicht traurig sein.

Der immer schon uns nahe war,
stellt sich als Mensch den Menschen dar.

Bist du der eignen Rätsel müd?
Es kommt der alles kennt und sieht.

Er sieht dein Leben unverhüllt,
zeigt dir zugleich dein neues Bild.

Nimm an des Christus Freundlichkeit, 
trag seinen Frieden in die Zeit!

Schreckt dich der Menschen Widerstand, bleib ihnen
dennoch zugewandt!

Weil Gott in tiefster Nacht erschienen
kann unsere Nacht nicht endlos sein.

Dieter Trautwein


Montag, 2. April 2012

Karwoche oder wie es wächst



Trost

Du weisst, dass hinter den Wäldern blau
Die grossen Berge sind.
Und heute ist der Himmel grau
Und die Erde blind.
Du weisst, dass über den Wolken schwer, die schönen Sterne stehen,
und heute nur ist aus dem goldnen Heer
kein einziger zu sehen.
Und warum glaubst du dann nicht auch,
dass uns die Wolke Welt
nur heute als ein flüchtiger Hauch
die Ewigkeit verstellt?

Eugen Roth

Neue Schürzen

Wir haben genäht und freuen uns euch die neuen Damen präsentieren zu dürfen. Vielleicht braucht ihr, ja noch ein Weihnachtsgeschenk. Oder ...