Montag, 11. Juli 2011

Wir machen selber Ringelblumensalbe

Ferien! Zeit, um mit den Enkeln den Garten zu erforschen und wenn Ringelblumen im Garten wachsen zeige ich den Kindern welch herrliche Produkte Mutter Natur uns momentan anzubieten hat!
 Denn... Wir stellen Salbe her und das ist gar nicht schwer!




Die Enkel müssen  8-10 Jahre alt sein, für Kleinere ist das Salbenmachen nicht passend.

Was wir brauchen:

2 Handvoll Ringelblumenköpfchen. Geerntet an der vollen Sonne, am besten über Mittag.
3dl gutes Olivenöl
60g Bienenwachs ( Drogerie)
Evtl. Lavendelblüten 2-3
auch Melissenblüten 2-3, oder ein paar Kamillenblüten.
Döschen mit Schraubdeckel (gibt es in der Drogerie.)

Die Blüten (inkl. Lavendel etc., muss aber nicht sein gibt der Salbe eine besondere Geschmacksnote)
in ein Pfännchen geben.Olivenöl zugeben. Auf kleinem Feuer 1 Stunde, langsam, langsam köcherlen. Nicht zu hoch einstellen! Ganz langsam! Dann die Pfanne von der Platte nehmen und über Nacht zugedeckt, stehen lassen. Am Morgen das Ganze nochmals aufwärmen ca. 1/2 Std. Dann die Blüten durch ein Sieb absieben.
60g Bienenwachs beigeben und nochmals langsam aufwärmen und immer wieder rühren gut rühren!

Das Ganze im Pfännchen ein wenig auskühlen lassen (muss aber noch ein wenig flüssig sein) dann in die Döschen füllen. Anschreiben.

Die Salbe ist 1 Jahr haltbar.
Die Salbe ist dank ihrer Zusammensetzung ein Heilmittel gegen rauhe, aufgesprungene Hände oder Füsse. Gegen trockene Lippen und kleinere Wunden oder Verletzungen.

Samstag, 9. Juli 2011

Sonntag

Und wenn ich Schritte gehe.
Und wenn ich des Weges ziehe.
Und wenn ich mein Leben führe.
Und wenn ich inne halte.
Und wenn sich die Zeit neigt.
Und wenn ich mich plötzlich frage:
Was hast du am Tage getan?
Vielleicht
kommt die Antwort:
Einmal habe ich
einem Menschen
ein wenig
Schatten
gespendet.

aus Marburger Psalter von Wolfgang Dietrich
LIT Verlag, Münster

Mittwoch, 6. Juli 2011

Liebe Gartenblume Ringelblume Calendula officinalis


Ich find  Dich so schmuck! So schön und lieblich! Du erinnerst mich an ein fesches Tirolermädchen, oder an ein Schweizer Trachtenmädchen, dass jodeln kann.
Am liebsten singt die Ringelblume über Mittag. Die Calendula officinalis jubelt und jodelt, mit ihren gelb- und gelborangen und gelbroten Blütenblätter jede `Operndiva` Sonnenblume, in den Schatten. Nichts gegen Operndivas! Aber nur so nebenbei, mit dem Gelb der Van Gogh Sonnenblume kann Ringelblume auch noch konkurrenzieren! Klein und fein schmückt sie die Gärten. Hat man sie einmal, die Ringelblume, im Garten und  gefällt`s dem Mädchen, lädt sie für nächstes Jahr schon wieder welche ein.
So, steht der Bauerngarten selten ohne Ringelblume in der Landschaft!

Hat nicht schon Hildegard von Bingen, Ringelblumen in ihrem Garten gezüchtet? Kommt mir gerade in den Sinn, weil sie der Ringelblume Heilkraft, erkannte?

Welch grosse Apotheke hat uns der Schöpfer vorbereit!  Wie der Bärlauch oder die Ringelblume!
Der Mensch braucht sich nur zu bücken und zu pflücken. Die chemische Zusammensetzung der heilenden Wirkstoffe liegen ihm zu Füssen...


Danke Ringelblume.
P.S.
Nächste Woche wird bei Grossmamaschatzkiste Ringelblumensalbe gekocht! Seit Ihr dabei? Ich freue mich!

Montag, 4. Juli 2011

Ferienwohnung in der Südschweiz zu vermieten

eine schöne Ferienwohnung in herrlicher Landschaft vermietet meine Schwester in Grono/ Misox/Graubünden.

Mehr dazu auf ihrer Homepage unter: Gästehaus

Samstag, 2. Juli 2011

Sonntag

Die Synode 2011, der reformierten Kirche Kt. Graubünden, fand dieses Jahr in Thusis statt.

An der Eröffnung der Synodaltage wurde unter anderem ein Rap zu Psalm 100 aufgeführt. Den Text dazu  hat  Christoph Schaller, auf seine Art auslegt.

Der Rap wurde aufgeführt, von der 1. Real und Sekundarschule unter der Leitung von Roman Caviezel.

Text zu Psalm 100

vor jeder Strophe, Kehrvers:
mir erkenned dass gott der könig isch vo der Welt.
denn er kennt kei stritt, verwöhnig und gäld
drum lobend und prisend alli am Herrr zua,
denn Er hälft, beschützt und hört üs zua.

1. Alli Länder kommend zämme und versammlend
sich; zum am Herr es Lid zvorsinga, bitte
vergammlends nit; denn es isch nit nur irgendeis,
nei es isch s`dankendsliad:
Herr du bisch gross, stark, überall Herr: miar dankend diar.

2. Wer sind miar und wer het üs erschaffa?
Wer verzeiht üs und wer bringt üs zum lacha?
Wer entscheidet über d`Wält und macht  Tag und Nacht?
Jo es isch üsa Lord im Himmel, wo alles macht.

3. Miar kommend alli zämma und stellen¨üs zum
dianscht, egal ob Afrikaner, Amerikaner oder Austraier;
denn zämma simmer lut wia amna
Konzert und z`betta mitenand macht üs stark wian as Schwert.

4. Er macht üsi Tür uf und grüasst üs fründllich.
Er isch für üs do und miar erreichend hn stündlich.
Er het üs erschaffa und miar zeigen sini
Erschaffaheit.
Er läbt in üs und git üs a Persönlichkeit.

5.Drum dankend mol für das, wo ihr alli händ.
Suachend nit immer nach Sacha, woner nit händ.
Sind z`frida und gönd in Tämpel/ Kirche go bätta;
denn das bringt eu viel meh, do cha ni mit jedem wetta.

6. Hend kei Angscht vor ihm, lönd ihn in eures Härz.
Er heilt Schürfiga, Wunda und nimmt de Schmerz.
Er begleitet und beschützt eu wo immer ihr sind.
Drum sündiget nit
und lohn d`Finger vo schlimma Ding.


Autor:
Christoph Schaller

Donnerstag, 30. Juni 2011

Schellen-Ursli

Wenn irgendwo ein Mensch auf die Welt kommt lacht der Himmel! Kleines Menschchen! Hoffnung für die Welt!

Oft, verschenke ich zu Geburten das Buch,  Schellen-Ursli, von Alois Carigiet ( Illustration) und Selina Chönz (Geschichte)
Schellen-Ursli, Orell Füssli Verlag, Zürich

Inhalt:
Die Geschichte gründet auf den uralten Ueberlieferungen des Chalanda-Marz. So nennt sich das Fest, der romanischen Kinder im Engadin, die den Winter ausschellt.

Ursli ist traurig weil er nur eine kleinen Glocke hat, um zusammen mit den Dorfbuben den Winter auszuläuten. So beschliesst er alleine auf den Maiensäss ( Alphütte) zu gehen. Denn dort, weiss er hängt eine grosse, schöne Glocke.
So zieht der Junge los, über Felshänge und schmale Brücken über tiefe Tobel, bis hinauf über Schneehänge zum Maiensäss.
Ursli steigt durch das Fenster in das Haus.  Dort schläft er glücklich mit der Glocke ein. Unterdessen suchen ihn seine Eltern. Am Morgen springt Ursli in das Tal,  klopft an seine Haustüre. Dort sind seine Eltern froh ihn wieder zu haben, schliessen ihn in ihre Arme und am Schluss gibt es ein feines Essen.

Die Geschichte ist einfach. Und doch steht viel Vertrauen und Liebe in der Geschichte.
Eigenschaften, die dem nicht immer einfachen Leben die Stirne bieten.

Ich wurde von einer Buchhandlung angefragt ob ich nicht Schellenursli nähen könnte, da sie oft angefragt werden ob es zum Buch nicht eine Puppe gäbe.

Da habe ich mich hinter die Nähmaschine gesetzt und nun gibt es Schellenursli-, Heidi- und bald noch Geissenpeterkissenpüppchen zu verkaufen.
Ich verkaufe die Schellenursli Puppen zu Fr. 15.-. Porto 5.-.
Zu bestellen hier. Die Puppen sind 26cm hoch. Matrial:  Baumwolle.

Montag, 27. Juni 2011

Johannisbeer-Quark-Kuchen, `Oma`s best` .


Wenn viele Leute kommen, Familienfeste, oder Einladungen angesagt sind und dass, in die Zeit der Johannisbeer Ernte fällt, dann empfehle ich Euch den feinen Johannisbeer- Quark -Kuchen. "Oma`s best", so nenne ich diesen Kuchen. Das Rezept habe ich vor mehr als 20 Jahren, in einem Kochheft entdeckt!

Familienkuchen:
Rezept:
25g frische Hefe, 1TL Zucker, 1/4l lauwarme Milch, 500g Mehl, 75-100g Zucker, etwas Salz, 8 EL zerlassene Butter.
Belag: 1kg Johannisbeeren, 100g Butter, 200g Zucker, 500g Magerquark, 3 Eier, 1P. Vanille Saucenpulver.

Die Hefe und 1TL Zucker in einer Tasse mit 5 EL von der Milch sehr gut verrühren und ca. 15 Min. bei Zimmertemperatur  ruhen lassen. Das Mehl in eine Schüssel sieben, in die Mitte eine Vertiefung drücken und Zucker und Salz und die lauwarme Butter an den Rand des Mehls geben. Den Hefenansatz in die Mulde geben und von der Mitte aus alle Zutaten sehr gut vermengen. Nach und nach die übrigen Zutaten zufügen. Sobald der Teig Blasen wirft und sich vom Rand löst, ist er fertig.Mit einem feuchten Tuch zudecken und an warmer Stelle bis zur doppelten Menge gehen lassen. Den Teig nochmals gut durchkneten und auf einem gefetteten, bemehlten Blech ausrollen. Vor dem Belegen den Teig nochmals gehen lassen.
Die Johannisbeeren waschen, auf Küchenpapier abtropfen lassen und entstielen, auf den Teig verteilen.
Für den Guss:
die Butter schaumig rühren dann Zucker, Quark, Eier und Saucenpulver unterrühren. Ueber die Johannisbeeren giessen.

Backen:
Im vorgeheizten Backofen ( Mitte) auf 200°C  ca. 30-35 Min.

Samstag, 25. Juni 2011

Sonntag

Geh aus mein Herz und suche Freud
in dieser schönen Sommerzeit
an deines Gottes Gaben;
schau an der Gärten schönster Zier
und siehe wie sie mir und dir sich ausgeschmücket haben.
Paul Gerhardt 1653 ref. Kirchgesangsbuch

Donnerstag, 23. Juni 2011

Ein Jeder tue was er kann...

In unserem Dorf gibt es zwei Läden. Der `Denner`und der `Volg`. Hast mal Zeit zum Plaudern gehst in den Volg. Hast keine Zeit und es muss husch, husch gehen, gehst in den Denner.
Heute schiebe ich eine ruhige Kugel. Die Wäsche hängt am Ständer, das Haus ist aufgeräumt und das Mittagessen heute, besteht auch nicht aus vier Gängen.
Also, kann ich gemütlich in den Volg wandern und meinen ` Vonderregionkopfsalat`, einkaufen.
Die Sonne strahlt, es ist bald Mittag, im Laden ruft`s von der Kasse her:" Hallo, hast auch noch was zu wenig"? "So, ist`s", sage ich. Nimm meinen Salat vom Gestell und begebe mich zur Kasse.
Zwei Frauen, vor mir, stehen Schlange. Die Vorderste mit Einkaufswagen. Mühsam hebt sie 10 kg Zucker auf das Kassenförderband. " Na, Vroni, da wird Konfi gekocht?", frage ich. "Sterilisiert!", sagt Vroni, "dass war früher, da habe ich Gläserreihenweise eingemacht und zwar ohne Sterilisierhafen!  Nun aber bringe ich den Zucker zu Claudia, die hat nämlich einen Sterilisierhafen und sie wird mir meine Früchte einmachen- dafür, habe ich Ihr was gestrickt!"
" So, machen es die gescheiten Frauen," sage ich," wie Handelsschiffe, die Eine hilft der Anderen!".

Wir Lachen.  Da mischt sich die Dritte ein." Wisst Ihr was meine Mutter immer gesagt hats?" " Ein Jeder tue was er kann und was er nicht kann, lass den Andern tun, der es kann!"
Dazu waren wir uns  einig, an der Kasse im Volg.

So, packen wir unsere  Einkaufstaschen. Ich meinen Salat  und eine kleine Weisheit, über die ich noch lange nachdenke.

Gut, haben wir Läden im Dorf!

Dienstag, 21. Juni 2011

Bettelmann oder Brotauflauf.

Restbrot kein Abfall!
Jedesmal, wenn meine Grossmutter Brot abschnitt, zeichnete sie mit dem Brotmesser ein Kreuz, auf den Brotboden. "Für sie ist das Brot heilig", dachte ich immer, als ich noch Kind war. Heute weiss ich, es war Grossmutter`s Ehrfurcht und Dank, zum Brot.
Für mich ist das Brot einfach immer da, selbstverständlich, ich bekomme Tag und Nacht Brot, von irgendwoher. Aber die Geschichte meiner Grossmutter, die dem Brot Dank erwies, möchte ich meinen Enkeln weiter erzählen.
Danken für das Essen, gibt den Nahrungsmittel Stellenwert.

Schade, nichts ist mehr heilig und nichts ist mehr wertvoll, nicht einmal mehr das Brot! Was denken Menschen, die am Strassenrand Brot liegen sehen und selber keines haben??
Diese Menschen haben keine Ehrfurcht mehr, vor den Menschen, denen das Brot egal geworden ist! Ich weiss nicht wer ärmer ist, der kein Brot hat, oder derjenige der es wegwirft??

Bäcker, Herr Signer aus Zizers,  hat grossen Sinn für das Brot. Er macht Brot das lange hält und wunderschön aussieht. " Ihm tut weggeworfenens Brot weh", so, hat er mir gesagt.

Aus Bäcker`s Signer`s Kundenzeitung, darf ich Euch liebe Grossmamaschatzkiste Leser, ein Rezept weitergeben, dass die Grossmutter von Bäckersfrau Antonia Signer, aufgeschrieben hat.

Rezept: Bettelmann oder Brotauflauf

200 g Brot in kleine Stücke geschnitten,
einweichen, in 1/2 l lauwarmer Milch.
50g Butter auflösen
2 Eigelb und 70g Zucker schaumig schlagen
50g Sultaninen in  50g Rum einweichen.
50g Haselnüsse gemahlen
2 Eiweisse zu Schnee schlagen
500g Aepfel, fein geschnitten.
Saft einer halben Zitrone über die Aepfel träufeln damit die Aepfel nicht anlaufen.
Früchte, können auch andere verwendet werden, ich habe heute Kirschen genommen!

Alle vorbereiteten Zutaten, bis auf das geschlagene Eiweiss in einer Schüssel vermengen, am Schluss den Eiweissschnee vorsichtig darunter ziehen. Die Masse in eine gefettete Auflaufform verteilen und im vorgeheizten Ofen 45Min bei 200°C backen. Ich bestreue das ganze noch mit Puderzucker am Schluss.
Dazu passt eine Vanillecrème. Muss aber nicht.

Das ganze schmeckt gar nicht bettelarm sondern königlich!

ECHT LECKER!

Samstag, 18. Juni 2011

Sonntag

                                    Das Weizenkorn muss sterben, damit es neues Leben gibt.
                                                                              aus dem Johannesevangelium

Wer Getreide zurück hält, dem fluchen die Leute;
wer es aber auf den Markt bringt, dessen Haupt wird gesegnet.
Sprüche der Bibel 11.26

Mittwoch, 15. Juni 2011

Idee zum Kindergeburtstag:`s`Fischlispiel`.

Ich habe eine Schachtel blau bemalt, innen ausstaffiert mit einem Stoffsack und die Fische, Krabben und Tintenfische aus Stoff genäht. Jeder Fisch kann man am Bauch öffnen und dort drinnen habe ich Süssigkeiten versteckt. die Angelruten sind Bambusstecken aus dem Do it Garten Laden und an der Angelschnur hängt ein Magnet in einem feinen Stoffsäckli. An jedem Fisch habe ich vorne auch ein Magnet in einem feinen Stoffsäckli eingenäht. Das Ganze kann man auch mit Ringen und Hacken machen, nur, dann muss man helfen die Fische anzuhängen und dann ist es lustiger man spannt ein Tuch zwischen den Türrahmen, hinten ist dann jemand, der die Fische an die Angel hängt!
Viel Spass!

Ich freue mich, denn bald feiern wir meines Enkels Geburtstag....
ist noch alles GEHEIM!!

Unsere Nachbarsmädchen hatte jedenfalls mächtig Spass daran!

Donnerstag, 9. Juni 2011

JoJo`s und Stoffblumen

Jeder Quilter kennt sie die JoJo`s.
In Amerika werden damit Kissen verziert, Deckchen und Bildchen geschmückt!
Ich kenne die JoJo`s, aus dem Buch,` Meine schönsten Landhaus Quilts`,  von Debbie Mumm, welches mir meine Tochter vor Jahren mal zu Weihnachten geschenkt hat!
Und jetzt, sind diese kleinen, runden Stoffdinger voll im Trend! Jacken T`shirts, Taschen und was weiss ich werden mit JoJo`s trapeziert, es lassen sich auch Ketten damit machen.

Kein Stöffchen ist mehr sicher! Enkelinnen und Enkel können JoJo`s nähen, es ist kinderleicht und macht Spass!

Anleitung:
Eine Stoffrondelle ca. 16-18cm Durchmesser ausschneiden. Am Aussenkreis ca. 4mm umbiegen mit Steppstichen rundherum sticheln, dann das Ganze zusammenziehen, schön rund formen, ein bisschen von der hinteren Seite her glätten, dann ein lustiger Knopf in die Mitte, oder auch nichts. Will man die JoJo`s irgendwo feststecken kann man das mit einer kleinen Sicherheitsnadel tun.

Freitag, 3. Juni 2011

Sonntag

DAS GRAS VERDORRT; DIE BLUME VERWELKT,
ABER DAS WORT UNSERES GOTTES BLEIBT EWIGLICH.

JESAJA, 40.8

Dienstag, 31. Mai 2011

Das Rouladebisquit

Wie wärs, bei einer netten Nachmittagsteerunde, mit einer selbstgebackenen Roulade aufzukreuzen? Gefüllt, je nach Saison, mit Schlagrahm und Beeren, Aepfel und Quarkfüllung, oder Quarkcreme und Beeren, oder Konfitürefüllung,  Der Rouladefüllungsphantasie sind keiner Grenzen gesetzt!
Auf! An das Roulade backen!
Das Rezept stammt aus einem kleinen, feinen Büchlein:
`Oesterreichische Mehlspeisen`, Kompassverlag. Ich finde dieses Rouladerezept das Beste und Einfachste!

3 Eier in eine Schüssel geben und mit dem Handrührgerät sehr schaumig rühren.
150g Zucker langsam einrieseln lassen und mit schaumig rühren.
Dazu 1 Pkl. Vanillezucker, 1Prise Salz mit schaumig rühren.
100gr Mehl und 50gr Stärkemehl auf die Masse sieben, kurz und luftig unterheben.
Masse auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech gleichmässig nicht zu dünn im Rechteck verteilen. Das Blech in den vorgeheizten (180°C) schieben. 10min. backen. Dann ein Küchentuchauf dem Tisch ausbreiten und mit Zucker bestreuen. Den gebackenen Fladen auf das mit Zucker bestreuten Küchenzuch stürzen. Sofort das Blech darüber legen. Füllung vorbereiten, auf den Bisquit streichen, dann aufrollen.
Fertig ist die Roulade!

Tip:
Nur ganz frische Eier verwenden weil diese sich luftiger schlagen lassen. Gutes, feines Mehl verwenden. Meines habe ich von unserer Bäckerei. Halbweissmehl.

Freitag, 27. Mai 2011

Wo ist Mama, oder Herr Berry.

Als,  ich gerade wieder einmal das muntere Treiben im Vogelnistkasten, unter dem Dachvorsprung beobachtete, kam Zoe, unser Nachbarsmädchen, aus der Schule." Uhuu!" rief sie, "Musle, was machst du? " "Komm ,schnell!" rief  ich, "die Spiegelmeisenmama füttert ihre Jungen und ich passe auf sie auf, denn die Vogelmamama hat viel zu tun. Die Kleinen, sie zwitschern und rufen, von Morgens bis Abends und wollen gefüttert werden! " "Weisst Du Zoe" erklärte ich ihr,"die Vogelmutter ist alleine, denn der Vater hat die Katze erwischt und nun-  die Mutter- ! Sie schafft`s ja kaum, alle satt zu kriegen! Siehst Du, wie die Vogelmutter aussieht? Sie ist  ja bald dünner und kleiner  als ihre, ach, so vielen, kleinen Kinderlein!" Gespannt guckte Zoe hinauf und ging dann nach Hause.
 Ich ging auch ins Haus und bereitete das Mittagessen vor. Da, kaum war ich drinnen, läutete es an der Haustüre, unsere Zoe mit Mama stand weinend vor der Türe!" Was ist los?", fragte ich. "Unsere Katze hat einen Vogel erwischt und ich glaube es ist eine Spiegelmeise!", schluchzte Zoe. Ich wusste sofort, was da passiert war! Dass gibt es doch nicht! Und tatsächlich, es war die Mutter der vielen, schon bald flügge gewordenen Jungvögel!
Und was nun, soll ich tun, mit einem Kasten voller Weisenvogelkinder?
Mir verging der Appetit. Traurig sassen mein Mann und ich am Mittagstisch und stocherten in unseren Teller. "Die Vögel müssen runter!" Sagte ich zu meinem Mann, denn die Jungen riefen, guckten zum Flugloch hinaus und Eines traute sich sogar auf das Landeanflugbrett ausserhalb des Nistkastens, ein Zweites folgte ihm und beinahe wären die Beiden noch runter gefallen! Vorsichtig hob mein Mann den Nistkasten aus der Angel und wir trugen das ganze Haus ins Haus! Was da zum Vorschein kam war so wunderbar, sechs hübsche, kleine Piepmatzen!  Vier machten sich gleich aus dem Staub, Jeder  in eine andere Himmelsrichtung  unserer Stube! Mein Mann und ich rasten umher retteten was zu retten war, schlossen die Türe und jagten die Katze aus dem Haus!  Der Sechste der in den Garten flüchtete ward nicht mehr zu sehen. So, blieben uns noch die Fünf! Fünf gesunde, hübsche, piepsende und schreiende Kohlmeisen!" Soll ich nun auch noch Vogelmutter sein?!", dachte ich. Das ganze dauert sicher noch eine Woche und von Morgens bis Abends füttern! Hackfleisch am Stecken!" So,  setzte ich mich an den Tisch und begann das Fütterungszeremoniell. Wer kommt als Erster dran? Der Kleinste, der mit den meisten Flaumfedern hinter den Ohren war der gefügigste. Der öffnete sein Schnabel weit auf und schluckte würgend das Hackfleisch hinunter wie ein Grosser- die Anderen aber nicht die Laus! Die blieben standhaft stur und liessen sich nicht füttern von einer Menschenoma, mit allen Tricks nicht!
Da, rief ich den Vogelbeauftragten vom Bündner Rheintal an. Der war nicht zu Hause. Da, schrieb ich ihm ein SOSmail.  Keine Nachricht. Unterdessen zügelte ich die 5 in eine saubere Kiste, die ich mit Haushaltspapier auspolsterte. So, war ich den ganzen Nachmittag beschäftigt! Abends war ich und die Vögel fix und fertig. Da , plötzlich kam mir die Idee, der Tierklinik in Chur anzurufen. Ihre Antwort war, dass  Sie nichts mit Wildtieren zu tun hätten!" Aber-- ", sagte die Sprechstundenhilfe, "einen Moment, bitte". Und da war Funkstille,  bis es plötzlich am Apparat hiess, " Sind sie noch da?, "wir hätten hier noch eine Nummer, probieren sie es doch einmal mit dieser". Es war eine Handy Nummer.
Sofort rief ich auf diese Nummer an. " Hallo, hier Herr Berry!", sagte am anderen Ende eine Stimme. Und ich erzählte Herr Berry die Geschichte. Herr Berry wollte ganz genau wissen wie dass denn so ging! Und ob ganz sicher sei, dass kein Elternteil mehr herum sei. "Nein" , sagte ich bin mir ganz sicher.. Ja,ja Spiegelmeisen!, sagte er. Aber, ich spürte Herr Berry hatte auch Mitleid mit den fünf Weisen. Na, gut sagte er ich habe zwar  noch zu tun, geben sie mir ihre Adresse,  ich bin ca. in einer Stunde da.

Endlich läutete es an der Haustüre,  Herr BERRY!
Er nahm die 5 behutsam in Augenschein- "Ja" , sagte er, "da wollen wir schauen". Und so übergab ich Herr Berry die fünf Weisen und wusste, Er schaut!
Ich weinte als er ging! Und dankte Gott, dass es Männer gibt, die sich  Zeit,  für fünf kleine Spiegelmeisen nehmen. Ich weiss, Herr Berry wird Glück haben mit den Kleinen!

Montag, 16. Mai 2011

Teresa von Avila immer noch aktuell

wenigstens für mich:

Herr, du weisst,
dass ich von Tag zu Tag älter werde
und eines Tages alt.
Bewahre mich vor dem Drang, bei
jeder Gelegenheit etwas zu sagen
zu müssen.
Erlöse mich  von der grossen Leidenschaft,
die Angelegenheiten anderer
ordnen zu wollen.

Lehre mich nachdenklich und hilfreich,
aber nicht beherrschend
zu sein
Lehre mich die wunderbare
Weisheit,
dass ich mich irren kann.
Erhalte mich so
liebenswert wie möglich.

Teresa von  Avila geb. als Teresa Sanchez de Cepeda y Ahumada am 28. März 1515 in Avila, gest. am 4. Oktober 1582, in Alba de Tormes.
Teresa von Avila war Karmelitin sowie Mystikerin.

Montag, 9. Mai 2011

Auf! An das GrossmütterManifest

Am Sa. 4. Juni 2011 findet in Zürich eine Grossmutter Kundgebungparade statt.

13 Frauen haben in einer Arbeitsgruppe der Grossmutter Revolution in den letzten Monaten gemeinsam ein GrossmütterManifest erarbeitet.
Unter dem Titel, wir fordern, wir bieten, wir haben erreicht, werden die wichtigsten Angebote und Forderungen aber auch Selbstverständnis der Frauen der Grossmütter Revolution formuliert und gefordert.
Das Manifest wird am Sa. 4. Juni erstmals der Oeffentlichkeit vorgestellt.

Zum Programm der Manifestkundgebung und zu weiteren Informationen geht es hier:


Donnerstag, 5. Mai 2011

Hefegugelhopf

Gestern, war ich wieder einmal zum Backen aufgelegt. Herausgekommen ist eine Voralberger Ofenkatze.(Hefegugelhopf).

Und dazu kam mir folgende Geschichte in den Sinn, die mir meine Schwiegermutter einmal erzählte:

 Meine Schwiegermutter, sie hatte 4 Söhne. Als sie zum Zvieri, bei einer Dame eingeladen wurde, gab es, wie es früher so üblich war zum Z`vieri, Brot, Butter und Konfitüre. So war es auch bei diesem Besuch. Als die Gastgeberin eben  Brot und die Konfitüre auftischte, sagte der zweitälteste Bub zu meiner Schwiegermutter:
 "Gäll, Mama, dass isch a Schlaui, dia git üs zerscht Brot, damit mir kei Chueche me möget!"

Montag, 2. Mai 2011

Sonntag, 24. April 2011

Ostermorgen

Wasche
deinem Nächsten
die Füsse.

Trockne
die Füsse
ihm ab.

Gib
den Anderen
ein Beispiel.

Setze
der Zukunft
ein Zeichen.

Donnerstag, 21. April 2011

Gründonnerstag

                                                          Nimm ein leichtes Gewand.

                                                          Gürte dich mit einem Tuch.

                                                         Giesse in das Becken Wasser.

                                                                              aus Psalm 100 Marburger Psalter
von Wolfgang Dietrich

Samstag, 16. April 2011

Sonntag

De Leu, de Guggu, de stolzi Pfau-
alles hesch Du Gott gmacht.
De Stockenterich und `s`Müsli au
alles hesch Du Gott gmacht.
Niemert isch grösser als üse Herr und Gott-
Niemert isch grösser als üse Herr und Gott.

aus dem ref. Kindergesangbuch Kolibri

Dienstag, 12. April 2011

Häkeleien aus dem Jahr 1910





Solches haben unsere Urgrossmütter in ihrer Freizeit getan.
Aus  `Handarbeitsbücher `Der deutschen Modezeitung`
Häkelarbeiten, zusammengestellt von Marie Niedner und Helene Weber. Erschienen 1910 im Otto Beyer Verlag, Leipzig.
Dieses Büchlein habe ich in der Brockenstube entdeckt und ich möchte mir nicht entgehen lassen Euch ein paar Bilder daraus vorzustellen.

Wenn, jemand Interesse hat würde ich das reizende Büchlein gerne verschenken.
Viel Spass...

Ach, übrigens, das Büchlein wurde herausgegeben im Auftrag ihrer Majestät der Königin Elisabeth von Rumänien.
Mit dem Vorwort: UNS FRAUEN BLEIBT DIE HANDARBEIT, ALS EIN TROST, WENN ALLES VERGANGEN IST.Ich finde sie hatte recht, die Königin!
Danke Elisabeth!






Rodelmütze

Donnerstag, 7. April 2011

Bärlauchpesto


Wie macht man Bärlauch haltbar?

Z.B. Bärlauchpesto....

Man geht in den Wald und sucht sich die feinen nach Knoblauch riechenden, vitaminreichen Bärlauchblätter.
Wenn der Bärlauch blüht ist es schon fast zu spät Bärlauch zu sammeln. Am besten pflückt man die jungen Blätter und schneidet sie mit der Schere damit man die wertvollen Wurzeln nicht ausreisst.
Legt sie in einen Plastiksack, trockene Blätter kann man ruhig 1-2 Tage im Kühlschrank lagern.

Pesto:
Man wäscht die Blätter unter kaltem Wasser, tupft den Bärlauch mit einem Tuch trocken.
Dann legt man sie auf ein Holzbrett und hackt sie fein, mit dem Küchenmesser.
Jetzt hackt man Pinienkerne, oder Baumnüsse, nicht zu gross und nicht zu klein. Die Nüsse hacke ich mit der Hackmühle.
Vermengt alles und überstreut das Ganze mit ein wenig Meersalz. und dann gebe ich die Bärlauch-Nuss Masse in ein Glas mit Schraubdeckelverschluss. Etwa 2cm unterhalb des Glasrandes. Die Gläser müssen sauber und trocken sein.
Dann fülle ich das Glas bis zum Rand mit Olivenöl, oder Rapsöl.
Parmesan kommt bei mir nicht hinein. Den Parmesan reibe ich frisch über die Nudeln, oder Spaghetti, oder Pizza`s, eben gerade für was man die  Bärlauchpesto braucht.  Zu Crostini schmeckt das Bärlauchpesto auch gut.
Sind die Gläser mal geöffnet, sollte man sie im Kühlschrank aufbewahren. Dort sind sie noch 1-2 Monate haltbar. Ungeöffnet ca. 7 Monate.



Viel Spass!!

Montag, 4. April 2011

Bärlauch

Zum Bärlauch folgende lustige Anektode:

aus dem Buch `Das grosse Kräuterheilbuch`,  von Kräuter Pfarrer Künzle.

"In der modernen Zeit ist diese Heilpflanze trotz der Naturschwärmerei in Vergessenheit, ja sogar in Miskredit geraten; in vielen Gegenden wurde es als Giftkraut angesehen. Die Kraft des Bärlauchs in unserem lieben Volk wiederum bekannt zu machen, gab daher Anlass zu manchem fröhlichen Erlebnis.
Es war im Jahre 1910, da besuchte ich einen Kranken in Wangs. Im Garten desselben, in einer Ecke, gewahrte ich die prächtigen, feisten, grünen Blätter des Bärlauches, hierzulande `Rämschelen`genannt. Ich schob einige Blätter in meine Tasche. Da riefen die Leute mir zu:" Aber Herr Pfarrer die Blätter sind giftig, schwer giftig!"" Warum nicht gar!" war meine Antwort. Und zum Zeichen, dass sie nicht giftig seien, ass ich vor ihren Augen ein paar Blätter.- " Um Himmelswillen, sie müssen sterben, das ist schwer Gift!", riefen mir die Leute voll Angst zu. " Nur kei Angscht, es putzt mi nöd!", war mein Bescheid.
Am  folgenden Tag kam ich wieder zu jenen Leuten, zu ihrem Erstaunen vollkommen frisch und gesund. Ich nahm wieder eine Tasche voll Bärlauch mit und sprach: " Dies tue ich mittags in die Suppe; das macht jede Suppe stark un kräftig." Die Nachbarn über der Strasse hatten gestern und heute mich gesehen, Rämschelen essen und hatten gemeint es müsse mir den Tod bringen. Als sie nun sahen, dass ich jedesmal diese Kräuter mit mir nahm, bekamen sie Mut und dachten:" Tuts dem Pfarrer wohl, wirds auch uns wohltun," und nahmen auch von diesem Kraut, zerhackten es und taten es in die Suppe und fanden sie sei viel appetitlicher und wohlschmeckender.

Wohl kein Kraut der Erde ist so wirksam zu einer Frühlingsreinigung von Magen, Gedärmen und Blut wie der Bärlauch. Er gehört, wie der Name schon sagt, zu den Laucharten, besitzt aber im Gegensatz zu den üblichen Gartenlaucharten eiförmige, lanzettliche Blätter, die langgestielt sind. In der Form gleichen die Bärlauchblätter jenen der giftigen Herbstzeitlosen. Kinder und ungeschickte Leute schicke man desshalb nie aus, um Bärlauch zu sammeln, da sie leicht giftige und todbringende Herbstzeitlose heimbringen könnten.
Wer ihn aber einmal kennengelernt hat, kann ihn wegen des starken Schnittlauchgeschmackes nicht mehr verwechseln."

Samstag, 2. April 2011

Sonntag

                                                                Und Tschüss...
                           ab, ins Wochenende!

    `So, haben wir es gut, denken sich die beiden Läuschen...!

Neue Schürzen

Wir haben genäht und freuen uns euch die neuen Damen präsentieren zu dürfen. Vielleicht braucht ihr, ja noch ein Weihnachtsgeschenk. Oder ...