Montag, 9. Mai 2011

Auf! An das GrossmütterManifest

Am Sa. 4. Juni 2011 findet in Zürich eine Grossmutter Kundgebungparade statt.

13 Frauen haben in einer Arbeitsgruppe der Grossmutter Revolution in den letzten Monaten gemeinsam ein GrossmütterManifest erarbeitet.
Unter dem Titel, wir fordern, wir bieten, wir haben erreicht, werden die wichtigsten Angebote und Forderungen aber auch Selbstverständnis der Frauen der Grossmütter Revolution formuliert und gefordert.
Das Manifest wird am Sa. 4. Juni erstmals der Oeffentlichkeit vorgestellt.

Zum Programm der Manifestkundgebung und zu weiteren Informationen geht es hier:


Donnerstag, 5. Mai 2011

Hefegugelhopf

Gestern, war ich wieder einmal zum Backen aufgelegt. Herausgekommen ist eine Voralberger Ofenkatze.(Hefegugelhopf).

Und dazu kam mir folgende Geschichte in den Sinn, die mir meine Schwiegermutter einmal erzählte:

 Meine Schwiegermutter, sie hatte 4 Söhne. Als sie zum Zvieri, bei einer Dame eingeladen wurde, gab es, wie es früher so üblich war zum Z`vieri, Brot, Butter und Konfitüre. So war es auch bei diesem Besuch. Als die Gastgeberin eben  Brot und die Konfitüre auftischte, sagte der zweitälteste Bub zu meiner Schwiegermutter:
 "Gäll, Mama, dass isch a Schlaui, dia git üs zerscht Brot, damit mir kei Chueche me möget!"

Montag, 2. Mai 2011

Sonntag, 24. April 2011

Ostermorgen

Wasche
deinem Nächsten
die Füsse.

Trockne
die Füsse
ihm ab.

Gib
den Anderen
ein Beispiel.

Setze
der Zukunft
ein Zeichen.

Donnerstag, 21. April 2011

Gründonnerstag

                                                          Nimm ein leichtes Gewand.

                                                          Gürte dich mit einem Tuch.

                                                         Giesse in das Becken Wasser.

                                                                              aus Psalm 100 Marburger Psalter
von Wolfgang Dietrich

Samstag, 16. April 2011

Sonntag

De Leu, de Guggu, de stolzi Pfau-
alles hesch Du Gott gmacht.
De Stockenterich und `s`Müsli au
alles hesch Du Gott gmacht.
Niemert isch grösser als üse Herr und Gott-
Niemert isch grösser als üse Herr und Gott.

aus dem ref. Kindergesangbuch Kolibri

Dienstag, 12. April 2011

Häkeleien aus dem Jahr 1910





Solches haben unsere Urgrossmütter in ihrer Freizeit getan.
Aus  `Handarbeitsbücher `Der deutschen Modezeitung`
Häkelarbeiten, zusammengestellt von Marie Niedner und Helene Weber. Erschienen 1910 im Otto Beyer Verlag, Leipzig.
Dieses Büchlein habe ich in der Brockenstube entdeckt und ich möchte mir nicht entgehen lassen Euch ein paar Bilder daraus vorzustellen.

Wenn, jemand Interesse hat würde ich das reizende Büchlein gerne verschenken.
Viel Spass...

Ach, übrigens, das Büchlein wurde herausgegeben im Auftrag ihrer Majestät der Königin Elisabeth von Rumänien.
Mit dem Vorwort: UNS FRAUEN BLEIBT DIE HANDARBEIT, ALS EIN TROST, WENN ALLES VERGANGEN IST.Ich finde sie hatte recht, die Königin!
Danke Elisabeth!






Rodelmütze

Donnerstag, 7. April 2011

Bärlauchpesto


Wie macht man Bärlauch haltbar?

Z.B. Bärlauchpesto....

Man geht in den Wald und sucht sich die feinen nach Knoblauch riechenden, vitaminreichen Bärlauchblätter.
Wenn der Bärlauch blüht ist es schon fast zu spät Bärlauch zu sammeln. Am besten pflückt man die jungen Blätter und schneidet sie mit der Schere damit man die wertvollen Wurzeln nicht ausreisst.
Legt sie in einen Plastiksack, trockene Blätter kann man ruhig 1-2 Tage im Kühlschrank lagern.

Pesto:
Man wäscht die Blätter unter kaltem Wasser, tupft den Bärlauch mit einem Tuch trocken.
Dann legt man sie auf ein Holzbrett und hackt sie fein, mit dem Küchenmesser.
Jetzt hackt man Pinienkerne, oder Baumnüsse, nicht zu gross und nicht zu klein. Die Nüsse hacke ich mit der Hackmühle.
Vermengt alles und überstreut das Ganze mit ein wenig Meersalz. und dann gebe ich die Bärlauch-Nuss Masse in ein Glas mit Schraubdeckelverschluss. Etwa 2cm unterhalb des Glasrandes. Die Gläser müssen sauber und trocken sein.
Dann fülle ich das Glas bis zum Rand mit Olivenöl, oder Rapsöl.
Parmesan kommt bei mir nicht hinein. Den Parmesan reibe ich frisch über die Nudeln, oder Spaghetti, oder Pizza`s, eben gerade für was man die  Bärlauchpesto braucht.  Zu Crostini schmeckt das Bärlauchpesto auch gut.
Sind die Gläser mal geöffnet, sollte man sie im Kühlschrank aufbewahren. Dort sind sie noch 1-2 Monate haltbar. Ungeöffnet ca. 7 Monate.



Viel Spass!!

Montag, 4. April 2011

Bärlauch

Zum Bärlauch folgende lustige Anektode:

aus dem Buch `Das grosse Kräuterheilbuch`,  von Kräuter Pfarrer Künzle.

"In der modernen Zeit ist diese Heilpflanze trotz der Naturschwärmerei in Vergessenheit, ja sogar in Miskredit geraten; in vielen Gegenden wurde es als Giftkraut angesehen. Die Kraft des Bärlauchs in unserem lieben Volk wiederum bekannt zu machen, gab daher Anlass zu manchem fröhlichen Erlebnis.
Es war im Jahre 1910, da besuchte ich einen Kranken in Wangs. Im Garten desselben, in einer Ecke, gewahrte ich die prächtigen, feisten, grünen Blätter des Bärlauches, hierzulande `Rämschelen`genannt. Ich schob einige Blätter in meine Tasche. Da riefen die Leute mir zu:" Aber Herr Pfarrer die Blätter sind giftig, schwer giftig!"" Warum nicht gar!" war meine Antwort. Und zum Zeichen, dass sie nicht giftig seien, ass ich vor ihren Augen ein paar Blätter.- " Um Himmelswillen, sie müssen sterben, das ist schwer Gift!", riefen mir die Leute voll Angst zu. " Nur kei Angscht, es putzt mi nöd!", war mein Bescheid.
Am  folgenden Tag kam ich wieder zu jenen Leuten, zu ihrem Erstaunen vollkommen frisch und gesund. Ich nahm wieder eine Tasche voll Bärlauch mit und sprach: " Dies tue ich mittags in die Suppe; das macht jede Suppe stark un kräftig." Die Nachbarn über der Strasse hatten gestern und heute mich gesehen, Rämschelen essen und hatten gemeint es müsse mir den Tod bringen. Als sie nun sahen, dass ich jedesmal diese Kräuter mit mir nahm, bekamen sie Mut und dachten:" Tuts dem Pfarrer wohl, wirds auch uns wohltun," und nahmen auch von diesem Kraut, zerhackten es und taten es in die Suppe und fanden sie sei viel appetitlicher und wohlschmeckender.

Wohl kein Kraut der Erde ist so wirksam zu einer Frühlingsreinigung von Magen, Gedärmen und Blut wie der Bärlauch. Er gehört, wie der Name schon sagt, zu den Laucharten, besitzt aber im Gegensatz zu den üblichen Gartenlaucharten eiförmige, lanzettliche Blätter, die langgestielt sind. In der Form gleichen die Bärlauchblätter jenen der giftigen Herbstzeitlosen. Kinder und ungeschickte Leute schicke man desshalb nie aus, um Bärlauch zu sammeln, da sie leicht giftige und todbringende Herbstzeitlose heimbringen könnten.
Wer ihn aber einmal kennengelernt hat, kann ihn wegen des starken Schnittlauchgeschmackes nicht mehr verwechseln."

Samstag, 2. April 2011

Sonntag

                                                                Und Tschüss...
                           ab, ins Wochenende!

    `So, haben wir es gut, denken sich die beiden Läuschen...!

Mittwoch, 30. März 2011

Schüssel

Herr mache mich zu einer Schale.

Offen zu Nehmen, offen zu Geben.

Herr mach mich zu einer Schale für Dich.

Aus der Du etwas nimmst,
in die Du etwas hineinlegen kannst.

Herr mach mich zu einer Schale für meine Mitmenschen.

Offen für die Liebe, für das Schöne,
das sie verschenken wollen,
offen für ihre Sorgen und Nöte.

                                                                                                                                                      Gebet bei den Töpfern in Taizé

Donnerstag, 24. März 2011

Geburtstagshut

Immer, wenn eine Freundin Geburtstag hat bekommt sie von mir einen Geburtstagshut!
Das heisst: Werft keine alten Strohüte mehr weg! Schaut Euch wenn möglich nach billigen Strohüten um! Zum Beispiel in den Brockis, auf Flohmärkten usw.
Also, je nach Hobbies, Interesse oder `Tick`, gestalte ich dem Geburtstagskind den entsprechenden Hut.
Die nächste Gratulantin liebt Katzen, also habe ich ein Katze genäht und weils Frühling ist, setzte ich die Katze in einen Frühlingsgarten. Mit dem Hut auf dem Kopf gratuliere ich meinen Freundinnen und anschliessend wird der Hut feierlich überreicht.. So sieht das neuste Modell aus:

Im Garten blüh`n schon ein Weilchen
Schneeglöckchen, Krokus und auch Veilchen.
Da, habe ich mich nicht lange bedacht
und dir ein schönes Hütchen zurechtgemacht.
Das bring ich dir zum Geburtstagsfest.
Der Frühling dich schön grüssen lässt.
Er sagt mit allem Sonnenschein
kehrt er so gern bei dir ein,
damit dein neues Lebensjahr
sei sonnig, fröhlich, hell und klar.

Samstag, 19. März 2011

Sonntag


Psalm 278   
                              
 Wenn du deiner Hände Arbeit geniessest,
 wohl dir, du wirst es gut haben!


Freitag, 18. März 2011

Grossmütterrevolution

                             Nicht vepassen!                       
                              www.grossmuetter.ch

                                        


Mittwoch, 16. März 2011

Drei Haselnüsse für Aschenbrödel

Vielleicht hat euer Enkel oder Eure Enkelin bald Geburtstag!
Da hätte ich einen Vorschlag. Wer Märchenfilme liebt, der sollte sich unbedingt Drei Haselnüsse für Aschenbroedel anschauen. Es gibt verschiedene DVD`s  von dieser Geschichte. Am besten ist die DVD, von 2009!
Ein emanzipiertes Aschenbrödel, schöne Kostüme, herrliche Musik und eine gute Geschichte.
Es gibt sogar eine Fanseite im Internet, dort kann sich Jede/r, über alles, was den Film betrifft,  informieren- Gute Sache!
Der Film, so habe ich gelesen hat  Kultstatus, bei den Märchenfilmliebhaber- so wie ich eben einer bin!
hier geht es zur Fanseite

Dienstag, 15. März 2011

Mehr von harten Schalen und gesunden Kernen

Die Haselnuss

Der kleine feste Nusskern ist von einer braunen, verholzten Schale umgeben. Haselnüsse schmecken am besten kurz nach der Reife. Ihr Geschmack ist mild und aromatisch. Im Handel sind sie hauptsächlich als ganze, geschälte Nüsse oder gehobelt und gemahlen vorhanden. Haselnüsse sind reich an Vitaminen E einem antioxydativen Vitamin, dass im Körper als Zellschutz wirkt. Sie enthalten zudem besonders viel herzfreundliche, einfache ungesättigte Fettsäuren.

Morgen mehr von Haselnüssen!
Bis bald!

Samstag, 12. März 2011

Sonntag

                                            

 Ich träumte vom Leben wie jeder kahle Baum,
und hoffe, der Frühling wettert am Gitterzaun.
Die Bäume sie jauchzen den Frieden ins Land und
suchen die Quellen in Gottes Hand.

Kolibri Liederbuch

Freitag, 11. März 2011

Harte Schale gesunder Kern

Die Baumnuss  ( Walnüsse) enthaltet einen hohen Anteil an mehrfach ungesättigten Fettsäuren und einen hohen Gehalt an Omega 3 Fettsäuren, welche in unserer Ernährung häufig zu kurz kommt. Zudem enthalten Baumnüsse  das Schlafhormon Melatonin, dass dem Zellschutz des Körpers dient.
Also:
"A apple and a Baumnuss a day, keep the doctor away!"
Alles zu haben!
Herkunft Schweiz!

Hebed a guete Tag.

Samstag, 5. März 2011

Sonntag

Ich will dem Herren singen,
so lang ich leb und bin
Ihm Lob in Liedern bringen
mit dankbar frohem Sinn.
Hab ich gleich nichts zu geben, weil Gott allein nur gibt.
Ich bring im Lied mein Leben dem Schöpfer der mich liebt.
ref. Kirchgesangbuch Nr.731

Donnerstag, 3. März 2011

Weltgebetstag 2011

Dieses Jahr laden die Frauen aus Chile ein, über das Teilen all unserer Gaben nachzudenken. Als Beispiel dienen ihnen zwei Brotgeschichten aus der Bibel: `Die Speisung der 5000` und die Witwe von `Sarepta`. damit wollen sie zeigen, dass durch das Teilen mit dem Nächsten das wenige, das wir geben, mehr wird und in jeder Lage genügt. Aus ihrer eigenen Geschichte erwähnen sie, wieviele Menschen im Untergrund von solchen `Witwen`ernährt wurden. Brot ist in Chile so wichtig, dass sich auch heute viele Chileninnen mit Brotherstellung eine eigene Lebensgrundlage schaffen können.

Morgen wird in 163 Länder der Erde Weltgebetstag, mit der Liturgie die Frauen aus verschiedenen Denominationen Chiles, erarbeitet haben, gefeiert.

Gebet ist die Kraft die verändert.

Dienstag, 1. März 2011

Nicht fair

Heute Morgen, auf  Radio DRS 1, stellte der Kurator, des Spielzeugmuseums Riehen, dessen Sonderausstellungen vor.
Das Spielzeugmuseum stellt nächstens, schöne Gesellschaftsspiele des 18. Jahrhundert bis zum Beginn des 2. Weltkrieges, aus. Und dabei sprach der Kurator auch davon, dass man die Spiele nicht nur anschauen kann, sondern man hätte auch die Möglichkeit  die Spiele von der Wand zu nehmen und  im Museum zu spielen. Und dann fügte der Spielzeugmuseumsdirektor am Radio fest, dass im Memoryspiel die Grossmütter wahrscheinlich verlieren, aber dafür im Eile mit Weile gewinnen!!

So was! Ich habe nun dem Direktor nach Riehen gemailt, dass Grossmütter durchaus in der Lage sind im Memory zu gewinnen!
Seit ihr mit mir darüber einverstanden?

Trotzdem....es lohnt sich der Besuch im Spielzeugmuseum Riehen!
Hier mehr

P.S.
Der Herr vom Museum hat mir sehr freundlich zurückgeschrieben und sich über diesen Lapsus entschuldigt! Vielleicht kann ich mit ihm mal Memory spielen!!! Ich habe mich darüber gefreut!

Sonntag, 27. Februar 2011

Montag, 21. Februar 2011

Den Enkel Märchen erzählen

Im Märchen sind Kinder
nicht bloss Zuschauer,
sie können selbst erleben,
Gutes und Böses beim Namen nennen
und erfahren
dass Konflikte gelöst werden.

Günter Brinek

Mittwoch, 9. Februar 2011

Ferien zu Zweit?

Seit vier Jahren beziehen wir die AHV, Alters  Rente! Die Zeit des täglichen Aufstehens, in die Klamotten steigen und zur Arbeit stressen ist vorbei!
Wie schön! Dass der Wecker nicht mehr klingelt. Ausschlafen, Ferienplanen und tun was man will!
Wir können uns ein Wohnmobil mieten, planen wir und z. B. nach Griechenland reisen oder, es muss ja nicht Griechenland sein, es könnte auch der Norden, genauer Norwegen, oder noch besser Finnland sein, ...vielleicht auch Frankreich...
Aber was solls! Die Länder laufen uns ja nicht davon. Wenn`s dann soweit ist können wir immer noch entscheiden.
Aber denkste mit entscheiden...dass war einmal!
Kommt von meiner Seite, nur einmal , das Wort " Ferien",  über meine Lippen- tönts vom Sofa her-" aber, nächste Woche sicher nicht, da haben wir unseren Chorausflug und übernächste Woche triffst Du dich mit Deinem Turnverein!"
Also, lassen wir`s für die nächsten 3 Monate!
 "Aber, vielleicht in einem halben Jahr?" schlage ich vor.
"Ach, lass mich jetzt in Ruhe mit deinen Plänen. Wer weiss, was in einem halben Jahr los ist!"
Mit diesem Satz habe ich meine `Verreisepläne` in die tiefste Schublade meines unermüdlichen Organisationstriebes, verstaut.
 "Dann, ist halt nichts!", denke ich. Und fange selber an zu planen:
So, fahre ich für zwei Tage mit meinen Freundinnen zu einer Wandertour, nachher kommen die Enkel, danach  bringe ich den Keller auf Vordermann ,- der Rasen und die Sträucher müssen geschnitten werden und zwischendurch gehe ich  einkaufen, damit genug im Kühlschrank ist, wenn nächsten Sonntag Tante Marie kommt!
So geht die Zeit vorbei! So, geht ein halbes Jahr vorbei! Und ich frage wieder einmal die andere Hälfte: "Wie wär` s dann mit uns Beiden?" Wie früher, Ferien zu zweit?"
"Aber du weisst doch", kommts vom Zimmer nebenan, "wir sollten unsere Ferien nicht in einer Zeit planen, wenn die halbe Welt auf Achse ist!"
" Ja" , denke ich, verstopfte Strassen und überall Warteschlangen... Nein Danke! "Überhaupt", sage ich zu mir, " ich müsste ja auf meine Walkingfreundinnen verzichten und nächste Woche müssen die Fenster  geputzt werden!"
So wird es Winter und wieder Frühling. Aber jetzt! Endlich los! Die Koffer gepackt und weg von hier!
Da klingelt das Telefon! "Mama, kannst Du Dich nächste Woche freimachen? Wir haben so viel zu tun und  unsere Beiden möchten gerne wieder einmal zu Euch, für ein paar Tage!"
Da,  sitze ich und höre mich von weitem sagen: "Ja, natürlich, dass geht schon. Ich freue mich!"
Nach zwei Wochen sitze ich und meine beiden Enkel am Boden, alle drei glücklich und fidel. Und was denkt die patente Grossmutter?

Warum dann in die Ferne schweifen, denn das Glück, es liegt so nah!
Ja, so ist`s! Manchmal liegt das Glück gleich hinter der nächsten Ecke - man muss es nur entdecken!

Dienstag, 1. Februar 2011

Segantini in der Beyeler Fondation

Eine sehr schöne Gemälde Ausstellung, von Segantini findet vom, 16.1.- 25.4. 2011, in der Fondation Beyeler, in Riehen BS, statt.
Gerade jetzt in den nebligen, kalten Tagen sollte man sich diese herrlichen Bilder im Beyeler Museum anschauen!
Wenn man weiss, dass man in den Zeiten  Segantini`s, noch für das Wasser und  das Feuer dankte, versteht man die Segantini Kunstwerke,  einfach noch besser. Die Tiere, das Holz, die Kälte, von Segantini gemalt, kommen mayestätisch in den Räumen der Beyeler Fondation zur Geltung, ja alle Ehre gibt das Museum, den Farben und der Natur, Segantinis Bilder wieder.
http://www.fondationbeyeler.ch/

Montag, 31. Januar 2011

Herz sei Dank

2011 ist das Jahr der Freiwilligenarbeit.

Ganz toll finde ich diese Aktion. Schaut nach und leitet weiter.
Vielleicht gibt es Jemand in Deiner Nachbarschaft??
Wer weiss!


http://www.herzseidank.ch/

Froh zu sein bedarf es wenig und wer froh ist ein König.
Kanon

Freitag, 28. Januar 2011

Sonntag

Goldene Aue heisst
mir die Landschaft
der Heimat.

Golden erschimmert sie
durch den reichen
Weizen, der hier gedeiht.

Kornkammer unseres
Landes wurde und wird
sie geheissen.

ABER WAS GILT NOCH
EIGENES KORN?

Der Schlot soll rauchen
mitten im goldenen
Kern der Aue

Als sei das Heil
ein industrielles
Produkt.

Die Stimme der Wirte
des Landes begehrt:
Lasst uns den Acker!

Auf den verbrauchten
Böden findet sich Platz
für viel Industrie.

Uns aber bleibe der eigene
Weizen treibende Kraft
für die Zukunft.

aus Marburger Psalter von Wolfgang Dietrich

Freitag, 14. Januar 2011

Sonntag

Jetzt ist mein Erkennen Stückwerk, dann aber werde ich erkennen, wie ich auch erkannt worden bin.
Nun aber bleibt Glaube, Hoffnung, Liebe, diese drei; am grössten aber unter diesen ist die Liebe.
1. Korintherbrief 13,12-13

Donnerstag, 13. Januar 2011

Hörbuch

Hörbuch
Franz Michael Felder
Aus meinem Leben

Markus Hering Schauspieler am Wiener Burgtheater liest die schönen Kapitel aus dem Buch, "Aus meinem Leben",  von F.M. Felder

Die Geschichte
Die sanft atemberaubende Lebensgeschichte eines Bauernjungen, der früh seine Leidenschaft fürs Lesen entdeckt und sich aus der heimatlichen Enge wegdachte. Einer, der abends als Weber und Schindlmacher hinzuverdiente, um sich Bücher zu kaufen. Im Dorf  beargwöhnt wird, als Sonderling wegen seiner Leseleidenschaft. Einer, der Romane schrieb und politischer Publizist wurde, bewundert in Leipzig und bekämpft von den klerikalen Machtzirkeln seiner Voralberger Heimat.
Der erst dreissigjährige schrieb die Geschichte einer schwierigen Jugend, einer grossen Liebe, einer hart erkämpften Berufung. Eine Erinnerung auch über das Glück zu lesen. In schlichter, kraftvoller Sprache, die seine Klassik- Lektüren reflektiert.- Emotional dem Leben zugetan und sozialkritisch: ethnologisch genauer Blick auf schönes Brauchtum und dumpfe Rückständigkeit, auf die Freuden und die Widrigkeiten in gebirgiger Natur. Und immer auf die mögliche Verbesserung der Menschenverhältnisse.

Der Autor
Franz Michael Felder ( 1839-1869), der berühmteste Voralberger seines Jahrhunderts, wuchs in Schoppenau auf. Ein Bauer, aber ein lesender Bauer, der so seinen Horizont weitet. Die wirtschaftliche Abhängigkeit von Handelsmonopolen und die weltanschauliche Zurüstung der Untertanen durch die bildungsfeindliche Kirche erkannte Felder bald als Grundprobleme seiner Heimat. Als 27 jähriger gründete er eine landwirtschaftliche Genossenschaft. Vom Pfarrer verhetzt als Freimaurer und Rot- Repbulikaner organiesierte er u. a. eine erste Volksbibliothek. Mit Gleichgesinnten versuchte er eine Reformpartei.
Zum grössten Ruhm kam Felder als Schriftsteller. Nach mehreren Veröffentlichungen kam sein erster Zeitroman ( " Sonderlige") 1867 bei Hirzel heraus, und er wurde in Leipzig Ehrenmitglied des dortigen Germanistenclubs. In dieser Zeit schreibt er seinen Roman " Reich und Arm", in dem er die Lebensthemen des sozialen Reformers mit seiner Heimatliebe verwob.

Franz Michael Felder, Aus meinem Leben, erschienen im Libelle Verlag, ISBN 978-3-905707-04-5. Fr.36.90.

Dienstag, 11. Januar 2011

Granny squares, Aufräumen und Hörbücher

Meine Wollkiste ist wieder aufgeräumt! Das Wollwirrwar entwirrt, die Wollfaden Enden um die Knäuel gewickelt.
So, liegen meine Wollresten rund und knollig, nach Farbe sortiert, einer neben dem andern, in der Schachtel beisammen.
Als, ich so da sitze und meine wieder geordnete Wollversammlug betrachte kommt mir in den Sinn, wie ich früher, in der Wollschachtel meiner Grossmutter wühlen durfte. Da suchte ich mir dann, so gerne meine lieblingsfarbene Wolle aus, um damit etwas für meine Puppe zu stricken. " Babykleidli lisme" haben meine Grossmutter und ich zu dieser Arbeit gesagt, mit kleinen Plastikstricknadeln habe ich angeschlagen und mir vorgestellt wie die Strickmodelle aussehen sollten, z. B. ein grüner Pullover mit oranger Bordure, ein blauer Jupe für die Josephine, oder gelb, weiss gestreiffte Strampelhöschen, sollten es werden.
Ideen hatte ich tausenderlei! Aber, wer hat die Modelle immer fertiggestrickt? Meine Grossmutter! Und wie ist es heute? Wenn ich farbige,  oder weisse, oder dunkle, gesponnene Wolle sehe und sie in die Hand nehme könnte ich gleich loslegen mit stricken! Nur, dummerweise habe ich keine Oma mehr, die Zeit hätte meine Strickideen auszuführen!

So, bin ich nun selber Besitzerin einer Wollkiste die jährlich aufgerollt und sortiert werden muss, weil niemand darin wühlt oder Zeit hätte etwas aus Wolle herzustellen!
 Meine Enkelin gibt sich wohl lieber mit einem Yahoo Strickvideo ab, als mit Oma auf dem Sofa zu sitzen und zu stricken. Macht nichts, die Liebe zur Wolle ist geblieben. Und weil ja nun, gerade ein neues Jahr angefangen hat, habe ich mir vorgenommen- Wolle aufzubrauchen! Damit irgend etwas weniger  wird in meiner Utensilien Sammlung! Ich häkle jetzt eine Wolldecke aus lauter bunten, kleinen Vierecks! In Amerika nennt man diese Vierecke Granny squares und dazu höre ich Hörbücher, die ich ja auch schon lange einmal hören wollte! So, schlage ich zwei Fliegen auf einen Schlag! Hörbücher hören und Wollreste verbrauchen!
 Das ist doch gut!
Abbauen ist mein Motto!
Nur, dummerweise war ich gestern im Wollgeschäft! und habe mir 12 Knäuel! Wolle, für einen Pullover, für meinen Sohn bestellt!
Wieder ein Projekt- ach- ich kann`s nicht lassen!

Samstag, 8. Januar 2011

Sonntag

Viellicht han i Zyt, am Sunntig mis " Wuchagnusch" z`ordne.......
 Das Wort `ordentlich` bedeutet folgendes laut free dictionary:

Ordnen, ordentlich... etwas, in einer bestimmte Reihenfolge und an einem bestimmten Platz.
Dass, wünsche ich Euch, `a ordentlicha Sunntig`!


Donnerstag, 6. Januar 2011

Drei Königstag

Noch ist das Jahr jung!
 So, ist es nie zu spät, neue Wege zu gehen, oder auf alten Wegen mutig weiterzugehen. Es ist nie zu spät, vorwärts zu schauen und zu Danken, was es an Erfahrungen, auf gegangenen Wegen, gab.

Neue Schürzen

Wir haben genäht und freuen uns euch die neuen Damen präsentieren zu dürfen. Vielleicht braucht ihr, ja noch ein Weihnachtsgeschenk. Oder ...